Bitte, Herr Dieckmann, nehmen Sie den Handschuh auf!

Freitag, 20. Januar 2012

Das könnte richtig spannend werden: Nachdem die BILD sich in den letzten Wochen im Machtkampf mit dem Inhaber des höchsten Staatsamtes in Deutschland geübt hat, könnte sie nun in einen Kampf mit der wahren Macht im Staate, dem Volk nämlich, gezogen werden. (more…)

Die Weltformel und ich

Mittwoch, 23. November 2011

Hurra, ich werde berühmt! Am Sonntagabend lief auf Deutschlandradio ein wunderbares Feature zum Thema “Die Formel - Wenn die Welt auf eine Formel zusammenschrumpft” von Felix Florian Weyh. Und ich war dabei. (more…)

Das Ergebnis der Stilanalyse? Quatsch natürlich!

Mittwoch, 17. August 2011

Es war einfach zu verlockend: Natürlich wollte auch ich wissen, in was für einem Stil ich schreibe. Natürlich musste ich die Webseite Ich schreibe wie… ansteuern und diese oder jene Textprobe eingeben, um mir in klammheimlicher Eitelkeit literarische Etiketten der Hochkultur abzuholen. Und natürlich ging es mir am Ende wie Thomas Glavinic, der gestern in der FAZ vorgemacht hat, was bei dieser Analyse herauskommt: Quatsch natürlich.

Nun, in meinen wenigen Blogs hier auf dieser Webseite schreibe ich wie Ingo Schulze, Sigmund Freud, G.W.F. Hegel und Immanuel Kant. Kein Wunder, dass ich darauf so wenig Resonanz bekomme!

In meinem APISEGS-Blog schreibe ich dagegen wie Albert Ostermaier, Thomas Bernhard und – erneut – Sigmund Freud. Das ist überraschend, andererseits erklärt auch das vielleicht die knauserige öffentliche Resonanz.

Besonders gespannt war ich auf das Textergebnis zu meinem 2008 erschienenen Roman “Ich.Bin.Eine.Mörderin”, den ich bewusst in großer stilistischer Vielfalt angelegt hatte. Und siehe da, tatsächlich attestierte mir das Programm genau das: Die Spanne reichte von Georg Trakl über Peter Handke bis zu Alexa Hennig von Lange. Dass ausgerechnet die Vergewaltigungsszene stilistisch Charlotte Roche zu geordnet wurde, gibt mir dagegen zu denken. Die hat eine Startauflage, die mein Buch noch nicht mal am Ende und noch nicht mal mit zwei Nullen weniger erreichte. Und wieso klingen die Gespräche mit dem Psychiater nunmehr NICHT nach Sigmund Freud, sondern nach Melinda Nadj Abonji, die zwar keiner kennt, die aber 2010 den Deutschen Buchpreis bekam, während ich noch nicht mal nach Klagenfurt eingeladen wurde?

Vielleicht stimmt doch was nicht mit der “absolut sicheren und unbestechlichen Messmethode“?

Lila Kuehe sterben doch

Donnerstag, 19. Mai 2011

Zehn Jahre sind vergangen. 2001 erschien mein Buch “Lila Kühe leben länger” bei Ueberreuter. Der Titel schaffte es bis auf Platz 8 der Bestsellerliste (in Österreich, hüstel), die Verkaufszahlen waren okay. Sie hätten sicher noch besser sein können. Leider wurde uns das komplette Marketing zerschossen – von Milka-Anwälten. “Man darf lila kaufen, aber nicht lila sagen” titelte ich damals eine Pressemitteilung, die ich in letzter Aufmüpfigkeit auf lila Papier versandte. Die Anwälte hatten zwar nicht das Buch verboten, aber unsere dazugehörige Webseite. (more…)

Plagiat gehört zum Geschäft

Freitag, 18. März 2011

Da haben wir es: Das ganze Urheberrechtsdrama ist nichts als simple Mathematik!
Ghostwriting sei in der Wissenschaft häufiger als das Plagiat, schätzt Gerhard Fröhlich, Professor an der Johannes Kepler Universität in Linz. Jede fünfte Diplomarbeit und Dissertation sind seiner Ansicht nach nicht selbst verfasst. Dass derlei viel zu selten auffällt, ist wohl nur durch die schlechte Betreuungssituation an den Universitäten zu erklären. Wenn jeder Prof über hundert Studierende zu betreuen hat, fällt Betrug nicht mehr so schnell auf. Das ist dann ein willkommenes Umfeld für kriminelle Dienstleistungen. (more…)

Das Ende der Empörung - scheinheilig und dumm

Mittwoch, 2. März 2011

„Scheinheilig“ hat die Kanzlerin zuletzt die Guttenberg-Kritiker genannt, und traf damit insofern den Nagel auf den Kopf, als die Empörung schlagartig abgeklungen ist, obgleich es auch nach dem Rücktritt des Ministers noch reichlich Grund zur Empörung gäbe. Nicht über „KT“, nein. Auch nicht über jenen ehemaligen österreichischen Wissenschaftsminister und heutigen EU-Kommissar Johannes Hahn, der genau wie Guttenberg seine Doktorarbeit plagiatweise erschummelt haben soll. Inzwischen sollen die Plagiatjäger 160 weitere Politiker und Prominente im Visier haben. (more…)

Mehr als ein Imagekratzer!

Donnerstag, 17. Februar 2011

Es ist sonst nicht meine Art, täglich zu bloggen, aber da ich mich gestern sehr kritisch zur SZ-Berichterstattung zum Fall zu Guttenberg geäußert hatte, will ich mich der veränderten Informationslage nun auch stellen. Offenbar hatte die SZ den richtigen Riecher. Zwar waren die von der SZ mokierten, wissenschaftlich nicht akurat belegten Stellen im Verhältnis zum Gesamtwerk für sich genommen verzeihlich und noch kein Grund zum Skandal. Aber binnen weniger Stunden wurde – übrigens von einer spontan zusammengewürfelten Internetusergruppe per “Guttenplag”-Wiki – eine solche Fülle an weiteren unsauber zitierten, bzw. gar nicht als Zitat kenntlich gemachten Passagen gesammelt, dass sogar mir ganz mulmig wird. (more…)

Skandal!? Ist jeder Zitier-Fehler gleich ein Plagiat?

Mittwoch, 16. Februar 2011

Hat da wirklich jemand bei seiner 475 Seiten umfassenden Doktorarbeit nicht alle zitierten Quellen sauber belegt? So scheints zu sein. Die SZ enthüllt derlei aus der Doktorarbeit unseres Verteidigungministers. So richtig schlimm, scheint selbst die SZ derlei aber nicht zu finden. Jedenfalls schreibt sie am Ende ihres spektakulären Aufmachers: “Mitunter verlieren Wissenschaftler den Überblick über ihre Exzerpte oder die Zulieferungen von Mitarbeitern.”
Eben. So what? (more…)

Entführt von der Ghostwriter-Alpenmafia?

Mittwoch, 9. Februar 2011

Hans Krankl ist in Österreich eine Institution. Fußballer, Nationalspieler, (ja, Österreich hat eine Fußballnationalmannschaft, früher mal Platz 60 der Weltrangliste, derzeit sogar Platz 45, lso weit vor Lichtenstein und Luxemburg), WM-Teilnehmer 1978 und 1982. Krankl war der, der bei jenem legendären WM-Spielin Argentinien zwei der drei Tore schoss, mit denen Österreich gegen Deutschland gewann. Nunja, die Jüngeren kennen ihn eher wegen seiner Musik, wenn sie denn dergleichen hören, oder als Fenrsehmoderator. Wie es sei. Jener “Hansi” Krankl schreibt regelmäßig in einer Kolumne für die Tageszeitung Österreich, die in Deutschland jüngst zu Bekanntheit gelangte, als sie in ihrer Sonntagsausgabe ausführlich über eine großartig verlaufene Wetten-dass-Sendung berichtete (“Robbie Williams rettete die Show ”), die in Wahrheit nach dem tragischen Sturz eines Wettkandidaten frühzeitig abgebrochen worden war. (more…)

Wie komme ich in die Medien? Trick 17

Freitag, 21. Januar 2011

Also gut, ich gebe zu: das ist schon eine Meisterleistung. Sonntag in der rbb-Abendschau, Dienstag im Tagesspiegel, Donnerstag in den Tagesthemen. Das ist kaum noch zu toppen und erfordert natürlich eine erheblich Vorarbeit.

Der rbb-Auftritt war noch die leichteste Übung: Einfach am Sonntagmorgen in Tarnkleidung unauffällig an der Spree herumtreiben, bis das erwartete Fernsehteam auftaucht, dann sich freundlich anbiedern und in fröhlicher Wessi-Ost-Bauernfänger-Manier mit einer Banane die Hunde zum Purzeln bringen. So weit, so leicht. (more…)

10 Punkte, woran man ein “geghostetes” Buch erkennt

Mittwoch, 19. Januar 2011

Liebe Frankfurter Rundschau,
das stand gestern in Ihrer Zeitung:

“Vor allem in den Passagen, in denen von Pierer sich in seiner Ehre verletzt und als Opfer fühlt, ist es dem Buch anzumerken, dass kein Ghostwriter mitgeschrieben hat. Etwa als es um das im September 2008 ergangene Hausverbot bei Siemens geht. „Ich habe erkannt, wer wirklich zu mir steht und auf wen ich mich in schwierigen Zeiten verlassen kann“, schreibt der Autor larmoyant.”

Mal abgesehen davon, ob der zitierte Satz wirklich “larmoyant” ist, also gefühlsduselig oder sentimental ist – frage ich mich, wieso Sie an diesen Passagen erkennen wollen, dass kein Ghostwriter mitgeschrieben hat. Weil Ghostwriter nicht über Ehrverletzungen oder Opfergefühle schreiben? Weil Ghostwriter nie larmoyant formulieren? (more…)

Lerneinheit

Freitag, 10. Dezember 2010

Wie mancher vielleicht schon gemerkt hat, übe ich mich derzeit im web 2.0 und sammele Erfahrungen (wie man bekanntlich das Fehlermachen euphemistisch umschreibt). Heute also sammele ich die Erfahrung, wie man einen Share-Link selbst programmiert. Voilá! (more…)

Etikettenschwindel: Lieber geghostet als gelabert?

Samstag, 27. November 2010

Da führt ein renommierter FAZ-Redakteur (Claudius Seidl) ein Interview mit einem bekannten Trompeter (Till Brönner) und das Ergebnis erscheint als Buch bei einem Traditionsverlag (Kiepenheuer & Witsch). So weit, so banal. Doch nun vermarktet der Verlag das Interview als Buch des Trompeters; Claudius Seidl darf auch auf dem Cover stehen, kleingedruckt mit dem Zusatz “mit”.
Prompt bezeichnet ihn die Thüringer Allgemeine als “Ghostwriter” (nachzulesen hier). Aber ist Seidl Ghostwriter? Nein, ist er nicht! (more…)

Bärinnendienst auf dem Politikkongres

Freitag, 26. November 2010

Da stelle ich beim Politikkongress in Berlin der Bundestagsabgeordneten Dorothee Bär nach ihrem starken Auftritt zu ihrem ungewöhnlich aktiven Web-2.0-Verhalten eine Frage und erwähne dabei, dass mir gerade eben dummerweise nicht gelungen sei, sie auf die Schnelle bei Facebook zu finden - da nickt sie freundlich. Ja, sie sei nur für Freunde von Freunden sichtbar, aber sie würde mich jetzt, wo sie mich gesehen habe, in ihren facebook-Freundeskreis einladen. (more…)

Das Du und die Authentizität

Mittwoch, 24. November 2010

Obowhl man PR-Beratern immer vorwirft, sie würden Dinge schönreden oder schmackhaft machen, gehöre ich ja zu den Vertretern der Branche, die das Gegenteil behaupten: Pappnase machen nicht lustig, Partyhütchen keine bessere Stimmung. Deswegen solle man lieber die Dinge beim Namen nennen; das ist natürlich manchmal etwas schweiriger, wenn zum Beispiel ein Verteidigungsminister nicht nur einen Vornamen, sondern gleich ein Dutzend Vornamen hat. Man man sich also gut überlegen, wem man das Du anbietet, wenn man Wert auf Authentizität anbietet. Das habe ich sinngemäß dpa erzählt und das Hamburger Abendblatt zum Beispiel hat den Artikel abgedruckt. Nachzulesen ist er hier

Ja, ist denn heut’ schon Ostern?

Dienstag, 28. September 2010
Vor wenige Minuten habe ich die letzten der weit über 400 Seiten des neusten Ghost-Manuskriptes versendet! Die Erstversion ist damit geschafft, das weiße Blatt verbannt, jetzt geht es noch in mühselige, aber nicht mehr ganz so aufreibende Korrekturschleifen. (more…)

Netzwerk Recherche - Hamburg 9.+10.7.2010

Donnerstag, 15. Juli 2010

Die Jahreskonferenz des Vereins Netzwerk Recherche e.V. ist eine Tagung mit “medienkritischem” Anspruch. Das bedenklich begrenzte Ausmaß des kritischen Verstand zeigte sich allerdings bereits in den mit reißerischen Schlagworten gespickten Veranstaltungs-Titeln: “S-Bahn-Chaos”, “Sachsensumpf”, “Schnüffeln, spitzeln, spionieren”, “Medien, Macht und Meinungsmache”. Dabei ging es in kleineren Workshops vereinzelt durchaus um Qualitätssicherung: Fact-Checking, Auskunftsrecht, Quellenprüfung im Internet. Doch offenbar ist manchem Journalisten der investigative “Effekt” wichtiger als die wirklich entlarvende Substanz, was sich ebenfalls schon in den Titeln der Großveranstaltungen zeigte: (more…)

Geburtstag Mann beißt Hund, Hamburg 6. Mai 2010

Freitag, 7. Mai 2010

Ein Bild sagt mehr als tausend Worte? Tja, darum habe ich bei meinem Vortrag zum 10. Geburtstag der Hamburger PR-Agentur “Mann beißt Hund” auch mehr gezeigt, als ich gesagt habe. In zwanzig Minuten sollte ich erklären, wie man Spannung erzeugt. Keine einfache Aufgabe, schließlich entsteht binnen Sekunden Langeweile, wenn man irgendetwas falsch macht. (more…)

Literaturhaus Berlin - 21.04.10, 20.00 Uhr

Donnerstag, 22. April 2010

Verpasst. Der Termin war schon. Dies ist keine An-, sondern eine Auskündigung. Gestern abend war ich vom Verband freier Lektorinnen und Lektoren eingeladen, etwas zum Thema “Ghostwriting” zu erzählen. Zwei Stunden durfte ich meine Erfahrungen über die rechtlichen, finanziellen und organisatorischen Aspekte dieses Berufes, über den typischen Ablauf eines Buchprojektes, den Umgang mit den Beteiligten und die notwendigen Qualifikationen erzählen. (more…)

Polanskis “Ghostwriter”

Samstag, 13. Februar 2010

Na klar, dieser Berlinale-Film war Pflicht: Unsereins muss doch wissen, was in den Kinos über uns verbreitet wird! Kann die reale, von meiner Wenigkeit gegebene Ghostwriterin dem fiktiven, vom hinreissenden Ewan McGregor dargebotenen Ghostwriter in den Leinwandspiegel gucken? Und wieviel unsinnigen Horror hat Regisseur Roman ‘Rosemarie’s Baby’ Polanski den so gar nicht unheimlichen Verlags-Geistern heimlich untergejubelt? Meine Skepsis konnte kaum größer sein, (more…)

Sieben Wochen ohne …

Donnerstag, 11. Februar 2010

Meine persönliche Agenda 2010 steht unter dem Motto “Bitte keine Schokolade” und soll mir die jahrelange Fehlernährung durch Kakaobohnenfettsucht austreiben, was leidlich gut funktioniert, da ich mir die notwendigen Kalorien nun tatsächlich bei regelmäßigen Mahlzeiten mit vermeintlich gesunder Nahrung einverleibe. Nach ersten Entzugsschmerzen habe ich mittlerweile nicht mehr das Gefühl, das mir etwas fehlt, so dass ich mich nun auf die Fastenzeit vorbereite, die unter einem zweiten, ganz besonderen Verzichtsmoto steht. Doch was kann man einem Leben ohne Schokolade denn bloß noch entziehen, um es zu verbessern? (more…)

Literatur-Quickie - Hamburg, 2.12. 22.30 Uhr

Donnerstag, 26. November 2009

Nichts ist umsonst, aber manches ist gratis. Zum Beispiel der Eintritt in die Bar 439 in Hamburg-Eimsbüttel, Vereinsstraße 38. Der kostet selbst dann nichts, wenn dort wie jeden Mittwoch um 22.30 Uhr ein einmaliges Literaturevent gefeiert wird. Der “Literatur-Quickie”! Ganze 17 Minuten haben die Autoren jeweils Zeit, ihren Text vorzutragen. Danach ist Feierabend, irgendjemand geht mit dem Hut rum und alles was darin landet, ist das Honorar. (more…)

Kammerspiele - Logensaal, Hamburg - 5.10.09, 19.30 Uhr

Mittwoch, 30. September 2009

Im Hamburger Stadtteil Rotherbaum steht ein klassizistisches Gebäude, das einem Theater, der Freimaurerloge und zweitweilig auch dem Jüdischen Kulturbund Herberge gab, bis es 1942 von den Nazis aufs Grausamste als Sammelstelle jüdischer Mitbürger vor ihrer Deportation missbraucht wurde. Die kluge, stolze und tapfere Ida Ehre, die selbst Opfer der Nazis und als Jüdin im KZ Fuhlsbüttel inhaftiert worden war, belebte das Haus ab 1945 wieder neu als Theater und leitete es bis zu ihrem Tod 1989. Wolfgang Borcherts “Draußen vor der Tür” wurde hier uraufgeführt und viele moderne Dramatiker inszeniert. Es ist also ein Haus mit einer ganz besonderen Geschichte, in dem ich nächste Woche lesen darf. (more…)

Buchhandlung Stories! - Hamburg 10.9.09, 19.30 Uhr

Dienstag, 8. September 2009

Nein, hier klingelt keine Straßenbahn! Dabei sollte man in einer Straße, die “Straßenbahnring” heißt, eigentlich eine Straßenbahn erwarten. Aber nein, in Hamburg gibt es einen Straßenbahnring, durch den niemals eine Straßenbahn gefahren ist, auch nicht zu der Zeit, als an der Elbe noch Straßenbahnen fuhren. Die Straße ist eine Mogelpackung. Benannt ist sie nach dem Fahrzeugwerk Falkenried, das früher dort ansässig und für den Bau und die Instandhaltung der Hamburger Straßenbahnen verantwortlich war. Dass es heute dort ab und zu klingelt, liegt also höchstens an der Ladentür der originellsten Buchhandlung der Stadt: Die Buchhandlung “Stories!” bietet eine Kaffeebar und einen Lesesaal (!), aber mischt auch ordentlich im virtuellen Geklingel der Neuen Medien mit: Die Macher von “Stories!” treten regelmäßig im Internet-Fernsehsender Yoomee.tv auf und sie twittern! Und natürlich gibt es auch einen Stories!-Onlineshop im Buchhandel 2.0!
Wer Bücher trotz allem echt, live und in Druckerfarbe mag, sollte am nächsten Donnerstag zu meiner Lesung in die Buchhandlung Stories! kommen. Da erkläre ich die Punkte im Romantitel “Ich. Bin. Eine. Mörderin.” und lese die eine oder andere Grausamkeit vor – garantiert ohne großes Geklingel.

Endlich verfilmt!

Dienstag, 8. September 2009

Nichts besseres kann einem passieren, als dass ein Buch verfilmt wird, sagt man. Dann klingelt es in der Kasse und man wird auf einen Schlag berühmt. Na prima. Umso mehr freue ich mich, dass es schon seit geraumer Weile einen Film zu meinem Roman “Ich. Bin. Eine. Mörderin.” gibt, den man hier ansehen kann. Dirk Bertram und Cristina Sebiger haben das Ganze genial ausgedacht, gestaltet und produziert, die Schauspielerin Annelore Sarbach den Text großartig gelesen. 1:05 Minuten dauert der Spaß, perfekt für ein Buch mit 350 Seiten – mir gefällt’s!! Nur mit dem Reich-und-berühmt-werden hapert es noch ein bisschen…

Buchhandlung totsicher - Berlin 8.9.09, 20 Uhr

Mittwoch, 2. September 2009

Totsicher. Tja. Leider falsch! Nichts ist totsicher. Wenn dann todsicher. Man kann jemanden totschießen oder totfahren, ja, sogar totsagen und totschweigen. Aber sicher ist nur der Tod. Todsicher. Und wenn die Buchhandlung sich “totsicher” nennt und schreibt - was dann? Ist das dann schon eine Totgeburt? Mancher mag sich wundern über solche Peinlichkeiten – auweia, ein Fehler im Firmennamen, und das in einer Buchhandlung! Man könnte sich fremdschämen. Man könnte sich totlachen über solche Dummheit, genau wie über die jenes Kritikers, der sich über die “Hutzpe” aufregte, dass der Duden-Verlag für seine Rechtschreib-iphone-Applikation 19,90 Euro verlangt, obgleich das Wort “Hutzpe” dort gar nicht vorkäme. Hätte er mal weniger Hutzpe gehabt und lieber genauer nachgeschlagen: “Chuzpe” hätte er gefunden. Wer weiß also, was sich hinter dem scheinbar orthographisch inkorrekten Namen verbirgt. Vielleicht ein Wortspiel, eine brilliante Anspielung auf Totpunkt (Techn.), Totreife (Landw.) oder Totila (Ostgotenkönig). Vielleicht ist der Name in Wahrheit richtiger als der Duden je sein kann. Denn nichts ist todsicher. Auch nicht die deutsche Rechtschreibung. Nur dass ich nächste Woche in der Buchhandlung totsicher in der Winsstraße 16 in Berlin Mitte aus meinem Roman vorlese, der “Ich. Bin. Eine. Mörderin.” heißt, obwohl ich gar keine Mörderin bin. Da jedenfalls bin ich mir total sicher.

Auserlesen in Ruinen - Berlin Charité 19.8.09, 19 Uhr

Donnerstag, 13. August 2009

Da, wo einst der Mediziner und Politiker Rudolf Virchow seine Vorlesungen über die kleinsten lebendigen Einheiten im menschlichen Körper und seine Idee der Cellular-Pathologie hielt, genau dort darf ich nächste Woche über meinen Roman und die kleinsten tödlichen Gemeinheiten im menschlichen Geist plaudern. Wie wunderbar! Ich fühle mich geehrt und freue mich sehr auf diese Lesung. Welche Passagen aus meinem Roman “Ich. Bin. Eine. Mörderin” ich vorlesen werde, weiß ich noch nicht. Aber sicher wird sich die eine oder andere Stelle finden lassen, die dem Medizinhistorischen Museum der Charité angemessen ist. Wer dazu kommen will, sollte sich nächsten Mittwoch auf den Weg nach Berlin Mitte machen: Fünf Minuten vom Hauptbahnhof entfernt, am Augustinenufer, mitten im ehemaligen Grenzgebiet, in Spuckweite zum so genannten “Todesstreifen” und mit Blick auf die Charité-Psychiatrie werden die bizarren Dialoge zwischen der schizophrenen Tereza und ihrem Psychiater zu Gehör kommen – und Blut wird vielleicht auch fließen. Schließlich sitzen wir direkt neben der aktuellen Sonderausstellung “Vom Tatort ins Labor - Rechtsmediziner decken auf”. Das geht nicht ohne roten Lebenssaft!

Guten Morgen, Berlin!

Dienstag, 7. Juli 2009

Nach wochenlanger Senderpause bin ich nun endlich wieder “on blog”. Dazwischen lagen zwei geghostete Sachbücher, ein angefangener Roman, ein Lektorat, eine kurze Schreibklausur auf Helgoland, ein Medien-Coaching in London sowie zahlreiche Seminartage und Lesungen – aber vor allem die Entscheidung die beiden Standorte Hamburg und Oldenburg gegen einen einzigen in Berlin zu tauschen!

Seit April war ich unter der Woche auf virtueller Reise durch die neue Heimat, Wohnungsangebote im einen Fenster, Google Map im zweiten und im dritten die Fahrtzeitenermittlung der Berliner Verkehrsbetriebe. Nebenbei schnell mal ausgegoogelt, nach wem die Scharnhorststraße benannt ist und ob man in der Stromstraße elektrisch aufgeladen wird. Was ich alles gelernt habe, in den letzten zehn Wochen! Am Freitag und Samstags ging es dann auf  Wohnungsuche in Echtzeit live vor Ort und in Farbe. So manche Traumwohnung entpuppte sich da als digital getarnte Bruchbude, manches “ruhige Büro” im Erdgeschoss war dann doch ein “uriges Restaurant mit Gartenbetrieb”… -schnell war die erste Legende in Berliner Luft aufgelöst: Der Berliner Wohnungsmarkt ist so was von entspannt, da hat man freie Wahl! Nein, hat man nicht. Jedenfalls nicht, wenn man gewisse Ansprüche stellt.

Nun denn, inzwischen ist das Thema durch: Es gbt eine Berliner Adresse (Spanheimstraße 1 in Wedding - Gesundbrunnen), die Wohnungen in Oldenburg und Hamburg sind in Auflösung und es ist (hoffentlich) nur noch eine Frage von wenigen Tagen, bis ich über funktionierendes Telefon und Internet verfüge. Bis dahin wird improvisiert – aber das geht im Zeitalter von Handy und Hotspot ziemlich gut. (Rückwirkendes Mitleid mit all den Generationen vor uns) Und bald wird dann auch durch das Berliner Textleben gerockt.

“Auf falscher Fährte” - Buch-TV

Dienstag, 20. Januar 2009

Das war einer der “wichtigen” Momente der letzten Buchmesse, als ich am Stand des Atrium-Verlags eine Kamera und ein Mikro vor der Nase hatte und alle Passanten im Vorbeihuschen diesen irritiert cool-neugierigen Blick (”Schau mal, Fernsehen, da muss ein Promi sein, wer ist denn das, kenn ich die, die Maischberger, oder nein” - und vorbei) auf die Szenerie warfen. Mir hats Spaß gemacht. Die Journalistin hat schöne Fragen gestellt und ich durfte mich – fernsehmäßig prägnant, versteht sich – mit süffisanter Attitüde zu meinen literarischen Etüden ausmehren. Daraus hat Buch-TV mittlerweile einen kleinen Beitrag geschneidert, der anzuschauen ist, wenn man hier dem Link “Lesewinter Belletristik: Die guten Seiten der kalten Jahreszeit” folgt. Zwischen Sven Regner und Uwe Tellkamp darf ich erklären, inwiefern ich in “Ich. Bin. Eine. Mörderin.” den Leser auf die falsche Fährte schicke. Ich find mich in dem Film natürlich halbwegs grässlich, aber stolz bin ich trotzdem.

Café Mathilde, Hamburg - 28.04.09, 20.15 Uhr

Freitag, 16. Januar 2009

Heimspiel! Ende April werde ich ein zweites Mal in Hamburg aus meinem Roman “Ich. Bin. Eine. Mörderin.” lesen. Wie schön. Das Café Mathilde in der Bogenstraße, Eimsbüttel, hat sich in den letzten Jahren zu einem Literatur-Insider-Treff gemausert. Hier gibt es regelmäßig Comedy & Stand-up, Slam-Poetry und Satire. Ende April darf ich nun also mit Terezas trauriger Geschichte dafür sorgen, dass Mathildes Nachbarn gründlich das Lachen vergeht. Auch komisch.

“Ruin durch Raffinesse” – Oldenburgische Volkzeitung

Sonntag, 11. Januar 2009

Meine Lektorin hatte mich gewarnt: “Du musst damit rechnen”, sagte sie, als ich ihr die letzten Seiten auf den Tisch legte, “dass mancher Kritiker dir dieses Ende übel nimmt. Das könnte eine Drehung zuviel sein…” Sagte sie und gab zu, dass auch sie selbst versucht war, mir die finale Drehung zu verübeln, hatte sie doch die Mörderin Tereza nach so vielen Seiten psychologischer Innenschau wirklich ins Herz geschlossen. (more…)

Ich. Bin. Ein. Star.

Sonntag, 11. Januar 2009


Ich habe das Blatt noch nicht selbst in der Hand gehabt, aber gerade per MMS die Titelseite zugeschickt bekommen und … – was soll ich sagen? Ich bin baff! “Blitz am Freitag” heißt das exklusive Medium, das von der Oldenburger WP Werbe-Plus Verlags GmbH & Co. KG herausgegeben und kostenlos in die hiesigen Briefkästen verteilt wird. Das großformatige Porträt meiner Wenigkeit (more…)

“Respekt!” - Woman’s

Dienstag, 6. Januar 2009

Monika Scheddin, Coach und Netzwerkerin aus Leidenschaft, hat das Buch “Ich. Bin. Eine. Mörderin.” gelesen – und es ist ihr nicht leicht gefallen, wie sie in ihrer Kurzrezension im Weihnachts-Newsletter vom Frauennetzwerk Woman’s zugibt: “Man braucht etwas, um sich in die Geschichte einzulesen, aber dann wird jede Geduld belohnt: ein kluges, fesselndes Buch. Man möchte am liebsten “blau machen” und die Geschichte in einem Schwung durchlesen.”

Da bin ich ja froh und erleichtert. Danke, liebe Frau Scheddin, dass Sie sich getraut und die Mühe nicht gescheut haben! Danke für Ihr Lob und Ihre Begeisterung! Soooowas lese ich natürlich sehr gern: “Fantasievoll und absolut spannend geschrieben - Kompliment an Claudia Cornelsen für ihren Debüt-Roman.”

Und im Unterschied zu manchem Kritiker hat Monika Scheddin das Buch auch bis zum - bitteren?, nein: verblüffenden! - Ende gelesen. Ihr Fazit: “Ein klasse Buch mit ganz eigenem Stil. Respekt!”

Danke. Danke.

“poetische, markante Sprache” – media-mania

Dienstag, 6. Januar 2009

Erst jetzt entdeckte ich eine ausführliche Rezension auf einem jener neuen Internetportale, wo ambitionierte Leser Literaturkritiken veröffentlichen: media-mania.de. Tina Klinkner, Studentin der Germanistik, und bekennender Fan von Stephen King, Terry Pratchett und Noah Gordon hat sich meinen Roman “Ich.Bin.Ein.Mörderin.” vorgenommen – und ist am Ende hin- und hergerissen. (more…)

Mehr Lesungen!

Dienstag, 16. Dezember 2008

2008 ist noch nicht zuende, da startet die 2009 schon mit vollem Tatendrang. Ab sofort wird die Agentin Tamara Steg meine Lesereiserei organisieren und auf die erste Lesung am 15. Januar in Oldenburg noch zahlreiche weitere Lesungen in ganz Deutschland folgen lassen, auf dass ich meine engen Freundschaftsbande mit dem Mitropa-Personal, das heute ja gar nicht mehr so heißt, aber immer noch so ist, enger knüpfen kann. Ich freue mich auf viele Lesungen und noch mehr Bahn-Kilometer!

Die Sache mit dem Punkt

Montag, 17. November 2008

Zugegeben: Schon der Titel meines Buches ist eine Zumutung!
Mein Buch heißt “Ich Punkt Bin Punkt Eine Punkt Mörderin – und jetzt kommt’s! - Punkt”. Wenn das Buch “Ich bin eine Mörderin” oder “Ich. Bin. Eine. Mörderin” hätte heißen sollen, dann hätten wir es so genannt – und auch so geschrieben! Ehrlich! Ich würde es zugeben, wenn der Verlag und ich uns da aus Versehen ein paar Interpunktionsfehler erlaubt hätten. Aber wir haben das so gewollt. Genau so! Vier Worte, vier Punkte. So steht es auch im Buch, gleich auf der allerersten Seite im allerersten Absatz.
Sicher, das ist ein wenig manieriert. Diese grammatisch unvollständigen Kurzsätze sind vor allem für den konventionellen Buddenbrooks-Wertschätzer, den Liebhaber von Goethe & Co kaum zu ertragen. Schlechtes Deutsch. Falsch. Unlesbar. – Stimmt! Stimmt nicht! (more…)

“äußerst musikalische Sprache” - Rheinpfalz

Montag, 17. November 2008

Das überraschende Ende meines Romans “Ich. Bin. Eine. Mörderin.” will Hans-Ulrich Fechler in seiner Rezension in Die Rheinpfalz vom 12. November 2008 nicht verraten, aber er findet es so packend, dass man das Buch nochmals vom Anfang bis zum Ende und jetzt aus einer neuen Sicht lesen könne: “da capo al fine” wirft er dem Leser bewusst einen Begriff der Musik zu. Denn noch mehr als an der spannenden Handlung freut sich der Rezensent am Stil des Buches: “Seine Sprache ist äußerst musikalisch.”
Ansonsten beschäftigt er sich mit meiner Biografie und den diversen Einflüssen der Kunstgeschichte, der Filmwissenschaft und sogar Mannheims auf die Manuskripterstellung. Vielleicht war ich in Wahrheit also doch mal wieder ein Ghostwriter, nur diesmal nicht von konkreten Personen, sondern von abstrakten Geistern? Geist-Ghost gewissermaßen? Wow…!

Kriminacht in Hückeswagen

Dienstag, 11. November 2008

Büchereileiter Frank Merken stellte unlängst bei einer Herbst-Lese in der Stadtbücherei Wipperfürth “mit großer Sachkenntnis und dem ihm eigenen Humor” neben Rebecca Gablés ‘Von Ratlosen und Löwenherzen’ und Alan Bennetts ‘Die souveräne Leserin’ auch meinen Roman ‘Ich.Bin.Eine.Mörderin.’ vor. Und bei der 6. Kriminacht in Hückeswagen nutzte er den vom Magazin ‘Stadtpark’ beschriebenen wach machenden Effekt und las ebenfalls aus meinem Buch vor. Hückeswagen ist übrigens ein bislang zu Unrecht verkanntes Städtchen im Norden des Oberbergischen Kreises im Regierungsbezirk Köln mit dem entschlossenen Slogan “Immer einen Schritt voraus”. In puncto Literatur gilt das allemal!

“Augenränder nach durchlesener Nacht” – Stadtpark

Dienstag, 11. November 2008

Dass mein Roman ‘Ich. Bin. Eine. Mörderin.’ in gewisser Weise eine Zumutung ist, ist mir klar. Kein seichter Plot, kein klares Gut-Böse-Schema, keine Boy-meets-Girl-Klamotte – ganz sicher, es gibt Lektüre, die entspannender wirkt. Aber das habe ich nun auch nicht gewollt: Augenränder im Büro nach durchlesener Nacht! Claudia Ellebrecht, Redakteurin des Oldenburger Stadtmagazins Stadtpark, jedenfalls empfiehlt in ihrer Rezension, um solche Augenränder zu vermeiden, “die Lektüre an einem freien Wochenende.” Terezas Geschichte hat sie offenbar gefordert: “Zugegeben, der Zugang zu den verschiedenen Erzählebenen – vorne weg die mythologischen Ausflüge in die Welt der Medea – mag schwer fallen. Doch nach Überwinden dieser Hürde gibt es kein Halten mehr.” So ist das, wenn man seine Grenzen überschreitet. Schlafen kann man wann anders!

Kaffeehaus Oldenburg - 15.01.09, 19 Uhr

Montag, 3. November 2008

Das Feuer knistert im Kamin, im Glas leuchtet der Rotwein und auf der Bühne sitzt eine junge Autorin, die aus ihrem fesselnden Debütroman liest. Ja, so wird es sein! Das neue Jahr in Oldenburg beginnt mit einer feinen kleinen Lesung im wunderschönen Kaffeehaus Lindenallee. Am Donnerstag 15. Januar um 19 Uhr lese ich aus meinem Roman “Ich. Bin. Eine. Mörderin.”. Wer kommen will, muss sich anmelden und die 5 Euro Eintritt bereits im Vorfeld zahlen, da das Kaffeehaus nur über sehr begrenzte Plätze verfügt. Wer dafür nicht extra ins Dobbenviertel reisen will und mein Vertrauen genießt, kann sich auch gern über mich anmelden. Und noch eine Tipp: Man sollte sich die nächsten Tage frei halten, um gleich im Anschluss nicht nur die Nacht, sondern auch das Wochenende weiterlesen zu können. Ich werde mir alle Mühe geben, süchtig zu machen!

“Starke Geschichte - ein echter ‘Pageturner’!” - Amazon

Dienstag, 21. Oktober 2008

Dass es bei Amazon durchaus ernstzunehmende Kritiken gibt, wissen nicht nur Online-Buchkunden, sondern darauf hat auch Deutschlandradio schon hingewiesen. Der Bankkaufmann Stephan Seither wurde in einem Radio-Feature im Dezember 2005 explizit erwähnt. Schon damals hatte er 370 Rezensionen geschrieben. Inzwischen sind es 680, die von 17.000 Menschen als hilfreich genannt wurden. Der Hobby-Literaturkritiker steht deswegen im Amazon-Rezensenten-Ranking auf Platz 18. (more…)

Konkordienkirche Mannheim - 13.11.08, 19 Uhr

Donnerstag, 9. Oktober 2008

Ich werde vier Morde begehen… - und zwar im prächtigen Turmsaal der Mannheimer Konkordienkirche. Dort bin ich am Donnerstag 13. November, um 19 Uhr zu einer öffentlichen Lesung eingeladen, darf aus meinem Roman Ich. Bin. Eine. Mörderin. lesen, bis den Zuhörern die Wangen glühen! Zur Stärkung soll es Schmalzbrot und Wein geben. Klingt doch verlockend, oder? Nachdem letzten Samstag schon das Hamburger Literaturhaus ausverkauft war, werden wir nun auch die Mannheimer Kirche zum Platzen bringen…;-) Ich freu mich sehr.

“dichter Sprachfluss und gelungener Wortwitz” - Aviva-Berlin

Mittwoch, 8. Oktober 2008

Mein Roman Ich. Bin. Eine. Mörderin. verwische die Grenzen zwischen Realität und Paranoia, erkennt Anna-Lena Berscheid in ihrer Rezension für Aviva-Berlin, das Online-Magazin für Frauen. Der Roman gebe  der Leserin ein großes Rätsel auf: Was ist Wahrheit, was Wahnvorstellung?

Das Fazit der Kritikerin: “Die Autorin vermag es durch ihren dichten Sprachfluss und gelungenen Wortwitz die Leserin zu fesseln und die Frage nach Schuld und Wahrheit bis zuletzt offen zu lassen. Bisweilen mag die Lektüre verwirrend erscheinen, jedoch gelingt es Claudia Cornelsen, alle Erzählstränge am Ende zu einem plausiblen Ganzen zu verweben. Über eins sollte sich die Leserin jedoch stets im Klaren sein: In Terezas Welt ist nichts so, wie es scheint.”

Dem kann ich nicht widersprechen!

“Nervenkitzel-Nahrung” - Focus

Mittwoch, 8. Oktober 2008

Nun hat auch Focus den Krimiherbst eröffnet und präsentiert 20 spannende Neuerscheinungen dieses Herbstes. Mit dabei: Ich. Bin. Eine. Mörderin. - wie schön!

“Fantastischer Schreibstil” - Roter Dorn

Dienstag, 7. Oktober 2008

In ihrer ausführlichen Besprechung kommt Maren Strauß im Online-Portal “Roter Dorn” zu einem klaren Fazit: Ich.Bin.Eine.Mörderin. ist ein unglaublich ausdrucksstarkes, interessantes und gut geschriebenes Buch, dessen hohe Qualität sich von der ersten bis zur letzten Seite erstreckt. Bitte mehr davon!”
Die Rezensentin feiert meinen “fantastischen Schreibstil, der so gar nicht zu einer Bibliografie voller Sachbücher passen möchte”. Ein scheinbarer Widerspruch, der sie nicht loslässt. So stellt sie sich am Ende nur noch eine Frage: “Wieso hat Claudia Cornelsen soviel Zeit als Ghostwriterin von Sachbüchern verschwendet?” – Tja, vielleicht sollte sie mal eins davon lesen?!

“Die 20 besten Bücher 2008 - Platz 10″ - Elle

Mittwoch, 1. Oktober 2008

“Intelligente Hochspannung” lobt kurz und knackig die Elle in ihrem Oktoberheft mein Buch. Besonders ehrenvoll ist jedoch, dass die Elle mein Buch überhaupt in ihrer Jubiläumsausgabe erwähnt. Denn die 20 Jahre seiner Existenz feiert das Modejournal, indem es in den verschiedensten Kategorien die zwanzig Besten auswählt. “Ich. Bin. Eine. Mörderin.” steht auf der Liste der 20 Bestseller 2008: “Elle wählte sie aus, die spannendsten, lustigsten, berührendsten Romane dieser Herbst-Winter-Saison”.
Und in diesem Ranking steht mein Buch auf Platz zehn, in bester Gesellschaft etwa neben Büchern von Orhan Pamuk, Tom Drury und Ingeborg Bachmann…!

“Fesselnder Psychothriller” - dpa

Montag, 22. September 2008

So als junge frische Debütautorin beglückt einen ja jede noch so kleine Erwähnung. Jetzt mal flächendeckend über dpa, z.B. in der Berliner Literaturkritik, in der Frankfurter Rundschau und in Glaube aktuell. Die Kritikerin Susanna Gilbert-Sättele freut sich über die Fülle spannender Bücher und nennt als Beispiel mein kleines Opus’chen: Mit einem “fesselnden Psychothriller stellt sich Claudia Cornelsen erstmals als Romanautorin vor, nachdem sie als Ghostwriterin Dutzende Bücher über Wirtschaft und Geschichte geschrieben hat”. Na fein!

Literaturhaus Hamburg - 4.10.08, 11 Uhr

Montag, 22. September 2008

Bei einem “KrimiLeseFrühstück” darf ich am Samstag 4. Oktober ab 11 Uhr im Hamburger Literaturhaus aus meinem Roman vorlesen und Fragen beantworten, die sich schon der Verlag gestellt hat: Wer rächt hier wen und warum? Wo liegt der schmale Grat zwischen Wahrheit und Wahnsinn? Wer ist Opfer, wer Täter? Und währenddessen krümeln die Zuhörer den Boden der Literatur voll…
15 Euro kostet das Gesamtpaket, mit Marmelade und Gemurmel. Man sollte sich allerdings anmelden, sonst kriegt man vielleicht keinen Platz oder schlimmer noch kein Brötchen mehr: Anmeldung unter Tel. 227 92 03 oder 207 69 037 oder Mailto: lit@lit-hamburg.de
Mehr Infos hier oder hier

Doggy Happy Hour? Des Pudels Kern heißt PR!

Freitag, 12. September 2008

Das heutige “Schlusslicht” der ARD-Tagesschau ist ja wirklich originell, denkt man. “Happy Hour bei der Hundeparty” lautet die Schlagzeile und im Text wird dann von einem neuen Trend in den USA erzählt, wo sich in angesagten Hotelbars Hunde zu Partys treffen - inklusive Herrchen und Frauchen, versteht sich. Toll. Woher wissen die denn sowas? Und also macht sich die PR-Spürnase an die Arbeit und nimmt die Nachrichten-Fährte auf. (more…)

“Großartiges Romandebüt und sehr spannend!” - Bunte online

Donnerstag, 4. September 2008

“Studie der Abgründe” betitelt Bunte-online mein Buch “Ich. Bin. Eine. Mörderin”. Redakteur Henrik John Hohl ist begeistert: “Claudia Cornelsen schafft sprachlich eine solch intime Nähe zum Geschehen, die einem fast unerträglich wird. Gut so!” Sein Fazit: “Großartiges Romandebüt und sehr spannend!” Die Rezension kann man hier nachlesen (wenn man auf Seite 2 blättert).

“Roman mit soghafter Wirkung” - NWZ

Mittwoch, 27. August 2008

Für ein “Spiel mit zahllosen Spiegeln” hält die Nord-West-Zeitung meinen Roman. Der Rezensentin Regina Jarchow hat mein Roman offenbar gefallen, wenngleich sie die protestantisch-preußischen Leser vor der Lektüre warnt: “Wer einen Krimi erwartet, wird von diesem Roman eher enttäuscht sein. Wer jedoch keine Scheu vor intellektuellen Spielen hat, legt das Buch auch abends im Bett nicht mehr aus der Hand. Aber Vorsicht: ‘Ich. Bin. Eine. Mörderin’ ist kein Buch für Menschen, die morgens um 6 Uhr aufstehen müssen.

Sie lobt mein Buch, es sei “ein Roman mit literarischem Anspruch und soghafter Wirkung, bei dem der Leser kunstvoll an der Nase herumgeführt wird“.  Ein literarisches Spiel, das die Rezensentin in den Bann zieht: “Dem Buchtitel ‘Ich. Bin. Eine. Mörderin’ ist tunlichst zu misstrauen. Claudia Cornelsen hätte die Worte auch in Spiegelschrift schreiben können, denn nichts könnte weniger eindeutig sein als dieses Eingeständnis.” Sie erklärt: “Die Ich-Form suggeriert zwar die Sicherheit eines Bekenntnisses, doch sind Zweifel angebracht: Die Autorin schreibt aus der Perspektive einer Wahnsinnigen und lässt die Geschichte mit einem Schluss enden, der noch einmal alle scheinbaren Gewissheiten auf den Kopf stellt.
Ich hätte, so viel verrät die Rezensentin, zahllose Spiegel aufgestellt und führte dadurch den Leser bewusst in die Irre. Regina Jarchow scheint beeindruckt von “diesem Buch, das genau geplant und raffiniert ausgearbeitet wurde“.

Danke für diese schöne Rezension. Ich fühle mich verstanden.

“Literarisch einfach grandios!” - NDR-Kulturjournal

Dienstag, 26. August 2008

Danke, Paul Kersten! So viel Lob …! Wer die Romanheldin Tereza aus “Ich. Bin. Eine. Mörderin.” beim lyrischen Graffiti in der Psychiatriedusche sehen will, kann Kerstens Beitrag zum gestrigen NDR-Kulturjournal hier anschauen.

Alte Säcke und der literarische Jungbrunnen

Montag, 25. August 2008

“Das bin doch ich”, nannte klagend Thomas Glavinic seinen Roman, in dem er einen Autoren beschreibt, dessen Buch nicht auf die Nominierungsliste für den Deutschen Buchpreis kommt – und kam mit diesem Buch letztes Jahr auf die Nominierungsliste für den Deutschen Buchpreis. „Ich. Bin. Eine. Mörderin.“ fehlt auf der diesjährigen Liste, weswegen ich jetzt wohl einen Roman schreiben muss, der da heißt „Da fehlt doch eine Mörderin“, mit dem ich dann nächstes Jahr auf der Nominierungsliste für den Deutschen Buchpreis stehe. Insgesamt ist die Liste allerdings überwiegend eine Ansammlung von Publikationen alter Säcke, was insofern nicht verwundert, als sich mit vergleichbaren Worten auch die Jury beschreiben ließe….- wenigstens der literarische Jungbrunnen Paul Kersten hat den Mut zu Neuem und stellt meinen Roman im NDR-Kulturjournal (N3 25.8.08, 22.30 Uhr) vor. Wer die Sendung verpasst hat, kann den dreiminütigen Beitrag von Paul Kersten als Podcast anhören. Den Link findet man hier: http://www3.ndr.de/ndrtv_pages_std/0,3147,SPM13222,00.html

Frisch verliebt und übermütig oder ungeduscht und übernächtigt?

Montag, 25. August 2008

Bislang gab sich der als einfühlsam bekannte Moderator Reinhold Beckmann in seinem Auftreten eher farblos: rahmenlose Brille über glatt rasiertem Kinn, grau meliert gerahmt und in freundlich-dezentem Stoff gehüllt. In China plötzlich die Rebellion: Im Olympiastudio wagte der Moderator den Imagewandel und trug über grauem Drei-Tage-Gestoppel eine eckige Hornbrille mit schwerem Gestell, die Haare verwuschelt, das weiße Hemd zerknautscht. War der Mann frisch verliebt und übermütig oder schlicht ungeduscht und übernächtigt? Ein paar Tage später war der alte Beckmann wieder da, und mit ihm die rahmenlose Brille, das glatt rasierte Kinn. Und kaum jemand hat’s gemerkt.