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	<title>Claudia Cornelsen</title>
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	<description>Claudia Cornelsen - Autorin, Ghostwriterin, PR-Beraterin, Dozentin</description>
	<pubDate>Thu, 29 Jul 2010 14:45:35 +0000</pubDate>
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		<title>Netzwerk Recherche - Hamburg 9.+10.7.2010</title>
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		<pubDate>Thu, 15 Jul 2010 10:57:16 +0000</pubDate>
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		<category><![CDATA[Standpunkte]]></category>

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		<description><![CDATA[ 	Die Jahreskonferenz des Vereins Netzwerk Recherche e.V. ist eine Tagung mit &#8220;medienkritischem&#8221; Anspruch. Das bedenklich begrenzte Ausmaß des kritischen Verstand zeigte sich allerdings bereits in den mit reißerischen Schlagworten gespickten Veranstaltungs-Titeln: &#8220;S-Bahn-Chaos&#8221;, &#8220;Sachsensumpf&#8221;, &#8220;Schnüffeln, spitzeln, spionieren&#8221;, &#8220;Medien, Macht und Meinungsmache&#8221;. Dabei ging es in kleineren Workshops vereinzelt durchaus um Qualitätssicherung: Fact-Checking, Auskunftsrecht, Quellenprüfung im [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p> 	Die Jahreskonferenz des Vereins Netzwerk Recherche e.V. ist eine Tagung mit &#8220;medienkritischem&#8221; Anspruch. Das bedenklich begrenzte Ausmaß des kritischen Verstand zeigte sich allerdings bereits in den mit reißerischen Schlagworten gespickten Veranstaltungs-Titeln: &#8220;S-Bahn-Chaos&#8221;, &#8220;Sachsensumpf&#8221;, &#8220;Schnüffeln, spitzeln, spionieren&#8221;, &#8220;Medien, Macht und Meinungsmache&#8221;. Dabei ging es in kleineren Workshops vereinzelt durchaus um Qualitätssicherung: Fact-Checking, Auskunftsrecht, Quellenprüfung im Internet. Doch offenbar ist manchem Journalisten der investigative &#8220;Effekt&#8221; wichtiger als die wirklich entlarvende Substanz, was sich ebenfalls schon in den Titeln der Großveranstaltungen zeigte:</p>
<p>&#8220;Freie Journalisten - die neuen Sklaven der Verlage?&#8221;  – Wow, was für eine spannende Frage! Nur: Wieso Sklaven? Wieso neue Sklaven? Wer sind die alten?</p>
<p>&#8220;Peter Sawicki - Vom Medienliebling zur unerwünschten Person&#8221;  – Hm, klingt interessant, aber stimmt da die Reihenfolge? Sawicki wude doch erst als (politisch) unerwünschte Person zum Medienliebling. Oder kannte jemand das IQWIG schon vor dem Dienstwagenskandal?</p>
<p>&#8220;Wachstumsbeschleunigungsgesetz: Worthülsen - und warum Journalisten sie nutzen&#8221;  - Nun, was vermeintlich selbstkritisch klingt, ist selbst vergleichsweise hohl. Wer Sprache wirklich hinterfragt, merkt schnell, dass das Wort &#8216;Worthülse&#8217; selbst eine Worthülse ist. Wortschöpfungen, die sich durchsetzen, gehören zur hohen (nicht hohlen!) Kunst des Journalismus&#8217;, dafür muss man allerdings nicht investigativ, sondern kreativ sein.</p>
<p>Ein Kongress-Schwerpunkt lag auf dem Berichten über und dem Umgang mit &#8220;Experten&#8221;, weswegen diverse Experten eingeladen und sogleich beschimpft wurden: Experten verweigern sich nämlich den Medien, weil sie ihr Herrschaftswissen für sich behalten wollen. Aber: Wer den Medien verständliche, mediengerechte Interviews gibt, kann kein Experte sein, sondern ist medialer Schaumschläger. Ein perfektes Double Bind. Würde solcher Vorwurf nicht lamentierend und anklagend, sondern klug-selbstironisch vorgetragen, klänge das etwa so wie das berühmte Groucho-Marx-Zitat: In dem Verein, der jemanden wie mich aufnimmt, möchte ich nicht Mitglied sein!</p>
<p>Ansonsten ging es um die üblichen Verdachtsthemen des investigativen Journalismus: Krieg in Afghanistan, Pressefreiheit in Russland, Geschäfte mit Leichenteilen etc. pp. Da hat sich in den letzten 25 Jahren meines medialen Arbeitslebens wenig bis gar nichts verändert. Immer noch staunen  die Medienkollegen aus den etablierten Redaktionen über die schillernde taz-Welt, in der innerbetriebliche Machtkampfrituale auf dem Parkett politischer Positionen die journalistische Denk- und Schreibarbeit behindern. Immer noch muss sich die einzige Chefredakteurin Deutschlands (inzwischen in dritter oder vierter Generation) erklären, warum in der taz eine Anzeige von Vattenfall erscheinen darf oder wie man sich das Weltbild vom Verfassungsschutz aufdrücken lässt. Niemand äußert sich zu den Stärken des Blattes, etwa die Weitsicht eines Ressorts &#8220;Wirtschaft und Umwelt&#8221; oder die immer wieder Diskussionen anzettelnde und abbildende Meinungsseite. Investigativ ist eben nicht dasselbe wie intellektuell.</p>
<p>Ich selbst durfte mich auf dem Podium zur Frage &#8220;Wie schreibe ich einen politischen Bestseller&#8221; ausmehren, wenngleich ich mich über die natürlich kritisch vorgetragenen Moderatorenfragen wunderte. Höhepunkt der Investigation: &#8220;Wie platziert (sic!) man sein Buch in den Medien?&#8221; Wenn solche Frage aus dem Mund desselben Journalisten kommt, der sich zuvor über die Manipulation der Medien durch die PR-Branche empört hat, dann bleibt für mich nur noch eine kritische Frage: Glauben die Macher des Netzwerks Recherche überhaupt noch an Aufklärung und kritischen Verstand oder leben sie längst desillusioniert in dieser bösen Welt voller Korruption und Verbrechen? Die Antwort fand sich vermutlich im Workshop &#8220;Burnout, Depression &amp; Co – Macht Journalismus krank?&#8221; Offenbar macht Journalismus krank. Obwohl: Stimmt da die Reihenfolge?</p>
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		<title>Geburtstag Mann beißt Hund, Hamburg 6. Mai 2010</title>
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		<pubDate>Fri, 07 May 2010 09:18:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>claudia</dc:creator>
		
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		<description><![CDATA[ 	
Ein Bild sagt mehr als tausend Worte? Tja, darum habe ich bei meinem Vortrag zum 10. Geburtstag der Hamburger PR-Agentur &#8220;Mann beißt Hund&#8221; auch mehr gezeigt, als ich gesagt habe. In zwanzig Minuten  sollte ich erklären, wie man Spannung erzeugt. Keine einfache Aufgabe, schließlich entsteht binnen Sekunden Langeweile, wenn man irgendetwas falsch macht. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p> 	<a href="http://www.claudia-cornelsen.de/wp-content/uploads/2010/05/mbh-vortrag1.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-795" title="Mann beißt Hund Vortrag" src="http://www.claudia-cornelsen.de/wp-content/uploads/2010/05/mbh-vortrag1-300x199.jpg" alt="" width="300" height="199" /></a></p>
<p>Ein Bild sagt mehr als tausend Worte? Tja, darum habe ich bei meinem Vortrag zum 10. Geburtstag der Hamburger PR-Agentur &#8220;Mann beißt Hund&#8221; auch mehr gezeigt, als ich gesagt habe. In zwanzig Minuten  sollte ich erklären, wie man Spannung erzeugt. Keine einfache Aufgabe, schließlich entsteht binnen Sekunden Langeweile, wenn man irgendetwas falsch macht. Ich habe mir wirklich Mühe gegeben, aber das Publikum hat mich non-stop ausgelacht. Am Ende ist außer diesem Schnappschuss nicht viel hängen geblieben. Aber angeblich kommt noch mehr nach. Ich weiß ja nicht, ob ich darauf gespannt bin. Aber ob die Agentur mich zu ihrem zwanzigsten Geburtstag wieder einlädt? Das würde ich schon gern wissen.</p>
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		<title>Literaturhaus Berlin - 21.04.10, 20.00 Uhr</title>
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		<pubDate>Thu, 22 Apr 2010 07:14:27 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[ 	Verpasst. Der Termin war schon. Dies ist keine An-, sondern eine Auskündigung. Gestern abend war ich vom Verband freier Lektorinnen und Lektoren eingeladen, etwas zum Thema &#8220;Ghostwriting&#8221; zu erzählen. Zwei Stunden durfte ich meine Erfahrungen über die rechtlichen, finanziellen und organisatorischen Aspekte dieses Berufes, über den typischen Ablauf eines Buchprojektes, den Umgang mit den [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p> 	Verpasst. Der Termin war schon. Dies ist keine An-, sondern eine Auskündigung. Gestern abend war ich vom Verband freier Lektorinnen und Lektoren eingeladen, etwas zum Thema &#8220;Ghostwriting&#8221; zu erzählen. Zwei Stunden durfte ich meine Erfahrungen über die rechtlichen, finanziellen und organisatorischen Aspekte dieses Berufes, über den typischen Ablauf eines Buchprojektes, den Umgang mit den Beteiligten und die notwendigen Qualifikationen erzählen. Das Publikum war sehr aufgeschlossen, wirkte – obwohl selbst mit der Buchbranche ja bestens vertraut – an manchen Stellen mehr als überrascht, wie das moderne &#8220;Büchermachen&#8221; inzwischen funktioniert. Dabei ist der Anteil &#8220;geghosteter&#8221; Bücher gar nicht mehr so klein. Eine anwesende Agentin schätzte, dass ein Drittel der Bücher auf der Spiegel-Bestsellerliste aus dem Computer von Ghostwritern stammen. Aber vielleicht sind wir ja so geisterhaft, dass schon die Lektoren uns gar nicht mehr wahrnehmen. Gestern jedoch ging manchem VfLL-Mitglied ein Licht auf: Ein Gespenst geht um in der Buchbranche&#8230;!</p>
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		<title>Polanskis &#8220;Ghostwriter&#8221;</title>
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		<pubDate>Sat, 13 Feb 2010 17:39:47 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[ 	Na klar, dieser Berlinale-Film war Pflicht: Unsereins muss doch wissen, was in den Kinos über uns verbreitet wird! Kann die reale, von meiner Wenigkeit gegebene Ghostwriterin dem fiktiven, vom hinreissenden Ewan McGregor dargebotenen Ghostwriter in den Leinwandspiegel gucken? Und wieviel unsinnigen Horror hat Regisseur Roman &#8216;Rosemarie&#8217;s Baby&#8217; Polanski den so gar nicht unheimlichen Verlags-Geistern [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p> 	Na klar, dieser Berlinale-Film war Pflicht: Unsereins muss doch wissen, was in den Kinos über uns verbreitet wird! Kann die reale, von meiner Wenigkeit gegebene Ghostwriterin dem fiktiven, vom hinreissenden Ewan McGregor dargebotenen Ghostwriter in den Leinwandspiegel gucken? Und wieviel unsinnigen Horror hat Regisseur Roman &#8216;Rosemarie&#8217;s Baby&#8217; Polanski den so gar nicht unheimlichen Verlags-Geistern heimlich untergejubelt? Meine Skepsis konnte kaum größer sein, obwohl die Buchvorlage von Richard Harris, die ich selbstverständlich nicht gelesen habe (Ghostwriter haben keine Zeit, Bücher zu lesen, sie sind damit beschäftigt, die Dinger zu schreiben), sogar von der FAZ gelobt wurde – dort allerdings eher wegen seiner entlarvenden Passagen über Tony Blair, der wohl das eigentliche Ziel aller Polemiken in diesem Schlüsselroman war. Mir aber ging es ja viel mehr um die Arbeit des Ghostwriters, der bezeichnenderweise (zumindest im Film) keinen Namen hat, sondern immer nur der &#8220;Mann&#8221; oder der &#8220;Ghostwriter&#8221; ist. Wie im wahren Leben. So soll es sein. Wider Erwarten fand ich den Film mehr als realistisch: Angefangen mit der argumentativ griffigen Auswahl des Ghostwriters, über das strategisch ausgeklügelte Verlagsgebahren und die zeitlich idealen Rahmenbedingungen, bis hin zu den ersten vielversprechenden Gesprächen, in denen der &#8220;Autor&#8221; keinerlei Hemmnis zeigt, selbst pikante Geschichten aus dem Leben zu erzählen, bis schließlich zu den später folgenden niederschmetternden Gesprächen, in denen der Autor sich unvermittelt in einen maulfaulen Griesgram verwandelt und verbietet, irgendetwas anderes in das Buch zu schreiben als das, was schon in früheren Pressemitteilungen gestanden habe. Alles sehr treffend wiedergegeben. Nur beim Honorar stimmte bei den 250.000 Dollar irgendetwas mit den Nullen nicht&#8230;- Und: Nie nie nie durfte ich während der Manuskriptarbeiten im schicken Ferienhaus des Verlegers (auf Cape Cod oder sonstwo) ein Appartement beziehen, geschweige denn seinen Gäste-BMW X3 spazieren fahren. Kleiner Trost: Inzwischen weiß ich, dass dieses Haus nur als Kulisse in den Babelsberger Filmstudios existiert. Schade eigentlich, das hätte mich vielleicht zu unheimlich guten Geistergeschichten beflügelt&#8230;</p>
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		<title>Sieben Wochen ohne &#8230;</title>
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		<pubDate>Thu, 11 Feb 2010 12:21:54 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[ 	Meine persönliche Agenda 2010 steht unter dem Motto &#8220;Bitte keine Schokolade&#8221; und soll mir die jahrelange Fehlernährung durch Kakaobohnenfettsucht austreiben, was leidlich gut funktioniert, da ich mir die notwendigen Kalorien nun tatsächlich bei regelmäßigen Mahlzeiten mit vermeintlich gesunder Nahrung einverleibe. Nach ersten Entzugsschmerzen habe ich mittlerweile nicht mehr das Gefühl, das mir etwas fehlt, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p> 	Meine persönliche Agenda 2010 steht unter dem Motto &#8220;Bitte keine Schokolade&#8221; und soll mir die jahrelange Fehlernährung durch Kakaobohnenfettsucht austreiben, was leidlich gut funktioniert, da ich mir die notwendigen Kalorien nun tatsächlich bei regelmäßigen Mahlzeiten mit vermeintlich gesunder Nahrung einverleibe. Nach ersten Entzugsschmerzen habe ich mittlerweile nicht mehr das Gefühl, das mir etwas fehlt, so dass ich mich nun auf die Fastenzeit vorbereite, die unter einem zweiten, ganz besonderen Verzichtsmoto steht. Doch was kann man einem Leben ohne Schokolade denn bloß noch entziehen, um es zu verbessern?  Nun, die evangelische Kirsche schlägt vor, man solle dieses Jahr auf die &#8220;Scheu&#8221; verzichten und meint auch Scheu, nicht etwa Scheune, Scheuklappen oder Schäuble. Doch obgleich Schüchternheit durchaus charakteristisch für mich ist, habe ich mir in den vergangen Jahren dann doch eine gewisse Fertigkeit antrainiert, ganz gegen meine Natur auf unbekannte Menschen offen zuzugehen, auch mit Spießern, Schwarzfahrern und anderen dunklen Gestalten freundlich ins Gespräch zu kommen und mir von Fremden, die ähnlichen Müßiggang pflegen wie ich selbst, sommers wie winters beim Spaziergang im Park ihr langes Leben erzählen zu lassen. ‘Ohne Scheu‘ ist also wie &#8216;ohne Schokolade‘ – schon im Überfluss vorhanden! Was also dann? Gestern kam einer Kollegin die grandiose Idee: Sieben Wochen ohne Selbstkritik! Ja, das ist großartig. Einfach mal das dämliche &#8220;Daskannstdunicht&#8221; und das &#8220;Dashättesteduwirklichbessermachenkönnen&#8221; und das &#8220;Hoffentlichsiehtkeinerwiepeinlichdubist&#8221; weglassen und sich statt dessen sieben Wochen einfach nur toll finden, sich die Schulter klopfen, stolz in den Spiegel schauen und &#8220;Bravo!&#8221; rufen ob der eigenen Brillianz. Fastenzeit kann so schön sein! Ich freu mich drauf.</p>
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		<title>Literatur-Quickie - Hamburg, 2.12. 22.30 Uhr</title>
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		<pubDate>Thu, 26 Nov 2009 13:49:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>claudia</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Standpunkte]]></category>

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		<description><![CDATA[ 	Nichts ist umsonst, aber manches ist gratis. Zum Beispiel der Eintritt in die Bar 439 in Hamburg-Eimsbüttel, Vereinsstraße 38. Der kostet selbst dann nichts, wenn dort wie jeden Mittwoch um 22.30 Uhr ein einmaliges Literaturevent gefeiert wird. Der &#8220;Literatur-Quickie&#8221;! Ganze 17 Minuten haben die Autoren jeweils Zeit, ihren Text vorzutragen. Danach ist Feierabend, irgendjemand [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p> 	Nichts ist umsonst, aber manches ist gratis. Zum Beispiel der Eintritt in die Bar 439 in Hamburg-Eimsbüttel, Vereinsstraße 38. Der kostet selbst dann nichts, wenn dort wie jeden Mittwoch um 22.30 Uhr ein einmaliges Literaturevent gefeiert wird. Der <a href="http://www.literatur-quickie.de" target="_blank">&#8220;Literatur-Quickie&#8221;</a>! Ganze 17 Minuten haben die Autoren jeweils Zeit, ihren Text vorzutragen. Danach ist Feierabend, irgendjemand geht mit dem Hut rum und alles was darin landet, ist das Honorar. Für ein Bier dürfte es reichen, für einen Cadillac sicher nicht. Stellt sich die Frage, wie der Text sein muss, damit vielleicht ein zweites Bier in den Hut geworfen wird? Lese ich aus dem so anspruchsvollen Roman „Ich. Bin. Eine. Mörderin.“ vor? Oder nicht vielleicht doch lieber, eine einschlägige Szene aus den Memoiren der Josefine Mutzenbacher. Oder bringt ein Mord den literarischen Lottogewinn? Hmmm, kniffelig! Die Chance soll ja nicht vergebens sein!<br />
Eine nette Ankündigung findet sich <a href="http://venyoo.de/veranstaltung/1504035/literatur-quickie-ich-bin-eine-moerderin-bar-439-hamburg" target="_blank">hier</a>.</p>
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		<title>Kammerspiele - Logensaal, Hamburg - 5.10.09, 19.30 Uhr</title>
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		<pubDate>Wed, 30 Sep 2009 14:40:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>claudia</dc:creator>
		
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		<description><![CDATA[ 	Im Hamburger Stadtteil Rotherbaum steht ein klassizistisches Gebäude, das einem Theater, der Freimaurerloge und zweitweilig auch dem Jüdischen Kulturbund Herberge gab, bis es 1942 von den Nazis aufs Grausamste als Sammelstelle jüdischer Mitbürger vor ihrer Deportation missbraucht wurde. Die kluge, stolze und tapfere Ida Ehre, die selbst Opfer der Nazis und als Jüdin im [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p> 	Im Hamburger Stadtteil Rotherbaum steht ein klassizistisches Gebäude, das einem Theater, der Freimaurerloge und zweitweilig auch dem Jüdischen Kulturbund Herberge gab, bis es 1942 von den Nazis aufs Grausamste als Sammelstelle jüdischer Mitbürger vor ihrer Deportation missbraucht wurde. Die kluge, stolze und tapfere Ida Ehre, die selbst Opfer der Nazis und als Jüdin im KZ Fuhlsbüttel inhaftiert worden war, belebte das Haus ab 1945 wieder neu als Theater und leitete es bis zu ihrem Tod 1989. Wolfgang Borcherts &#8220;Draußen vor der Tür&#8221; wurde hier uraufgeführt und viele moderne Dramatiker inszeniert. Es ist also ein Haus mit einer ganz besonderen Geschichte, in dem ich nächste Woche lesen darf. Die <a href="http://www.logensaal-kammerspiele.de/" target="_blank">Kammerspiele</a>. Auch wenn der Titel meines Romans &#8220;Ich. Bin. Eine. Mörderin.&#8221; nach dem Gegenteil klingt, so geht es doch genau um eine solche Wiederauferstehung eines Opfers, wie das Theater es erlebt hat. Duldsam das Unrecht ertragen, bis der Moment kommt, an dem man sich zur Wehr setzen kann, wo man erhobenen Hauptes und stolz sich behauptet. Genau darum geht es in meinem Buch und ich freue mich darauf, Ausschnitte vorzulesen, die dem Haus würdig sein können.</p>
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		<title>Buchhandlung Stories! - Hamburg 10.9.09, 19.30 Uhr</title>
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		<pubDate>Tue, 08 Sep 2009 09:17:29 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[ 	Nein, hier klingelt keine Straßenbahn! Dabei sollte man in einer Straße, die &#8220;Straßenbahnring&#8221; heißt, eigentlich eine Straßenbahn erwarten. Aber nein, in Hamburg gibt es einen Straßenbahnring, durch den niemals eine Straßenbahn gefahren ist, auch nicht zu der Zeit, als an der Elbe noch Straßenbahnen fuhren. Die Straße ist eine Mogelpackung. Benannt ist sie nach [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p> 	Nein, hier klingelt keine Straßenbahn! Dabei sollte man in einer Straße, die &#8220;Straßenbahnring&#8221; heißt, eigentlich eine Straßenbahn erwarten. Aber nein, in Hamburg gibt es einen Straßenbahnring, durch den niemals eine Straßenbahn gefahren ist, auch nicht zu der Zeit, als an der Elbe noch Straßenbahnen fuhren. Die Straße ist eine Mogelpackung. Benannt ist sie nach dem Fahrzeugwerk Falkenried, das früher dort ansässig und für den Bau und die Instandhaltung der Hamburger Straßenbahnen verantwortlich war. Dass es heute dort ab und zu klingelt, liegt also höchstens an der Ladentür der originellsten Buchhandlung der Stadt: Die Buchhandlung <a href="http://www.stories-hamburg.de/" target="_blank">&#8220;Stories!&#8221;</a> bietet eine Kaffeebar und einen Lesesaal (!), aber mischt auch ordentlich im virtuellen Geklingel der Neuen Medien mit: Die Macher von &#8220;Stories!&#8221; treten regelmäßig im Internet-Fernsehsender Yoomee.tv auf und sie twittern! Und natürlich gibt es auch einen Stories!-Onlineshop im Buchhandel 2.0!<br />
Wer Bücher trotz allem echt, live und in Druckerfarbe mag, sollte am nächsten Donnerstag zu meiner Lesung in die Buchhandlung Stories! kommen. Da erkläre ich die Punkte im Romantitel &#8220;Ich. Bin. Eine. Mörderin.&#8221; und lese die eine oder andere Grausamkeit vor – garantiert ohne großes Geklingel.</p>
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		<title>Endlich verfilmt!</title>
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		<pubDate>Tue, 08 Sep 2009 09:13:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>claudia</dc:creator>
		
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		<description><![CDATA[ 	Nichts besseres kann einem passieren, als dass ein Buch verfilmt wird, sagt man. Dann klingelt es in der Kasse und man wird auf einen Schlag berühmt. Na prima. Umso mehr freue ich mich, dass es schon seit geraumer Weile einen Film zu meinem Roman &#8220;Ich. Bin. Eine. Mörderin.&#8221; gibt, den man hier ansehen kann. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p> 	Nichts besseres kann einem passieren, als dass ein Buch verfilmt wird, sagt man. Dann klingelt es in der Kasse und man wird auf einen Schlag berühmt. Na prima. Umso mehr freue ich mich, dass es schon seit geraumer Weile einen Film zu meinem Roman &#8220;Ich. Bin. Eine. Mörderin.&#8221; gibt, den man <a href="http://www.youtube.com/watch?v=y7vMitQDwvY" target="_blank">hier</a> ansehen kann. Dirk Bertram und Cristina Sebiger haben das Ganze genial ausgedacht, gestaltet und produziert, die Schauspielerin Annelore Sarbach den Text großartig gelesen. 1:05 Minuten dauert der Spaß, perfekt für ein Buch mit 350 Seiten – mir gefällt&#8217;s!! Nur mit dem Reich-und-berühmt-werden hapert es noch ein bisschen&#8230;</p>
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		<title>Buchhandlung totsicher - Berlin 8.9.09, 20 Uhr</title>
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		<pubDate>Wed, 02 Sep 2009 15:35:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>claudia</dc:creator>
		
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		<description><![CDATA[ 	Totsicher. Tja. Leider falsch! Nichts ist totsicher. Wenn dann todsicher. Man kann jemanden totschießen oder totfahren, ja, sogar totsagen und totschweigen. Aber sicher ist nur der Tod. Todsicher. Und wenn die Buchhandlung sich &#8220;totsicher&#8221; nennt und schreibt - was dann? Ist das dann schon eine Totgeburt? Mancher mag sich wundern über solche Peinlichkeiten  [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p> 	Totsicher. Tja. Leider falsch! Nichts ist totsicher. Wenn dann todsicher. Man kann jemanden totschießen oder totfahren, ja, sogar totsagen und totschweigen. Aber sicher ist nur der Tod. Todsicher. Und wenn die Buchhandlung sich &#8220;totsicher&#8221; nennt und schreibt - was dann? Ist das dann schon eine Totgeburt? Mancher mag sich wundern über solche Peinlichkeiten  – auweia, ein Fehler im Firmennamen, und das in einer Buchhandlung! Man könnte sich fremdschämen. Man könnte sich totlachen über solche Dummheit, genau wie über die jenes Kritikers, der sich über die &#8220;Hutzpe&#8221; aufregte, dass der Duden-Verlag für seine Rechtschreib-iphone-Applikation 19,90 Euro verlangt, obgleich das Wort &#8220;Hutzpe&#8221; dort gar nicht vorkäme. Hätte er mal weniger Hutzpe gehabt und lieber genauer nachgeschlagen: &#8220;Chuzpe&#8221; hätte er gefunden. Wer weiß also, was sich hinter dem scheinbar orthographisch inkorrekten Namen verbirgt. Vielleicht ein Wortspiel, eine brilliante Anspielung auf Totpunkt (Techn.), Totreife (Landw.) oder Totila (Ostgotenkönig). Vielleicht ist der Name in Wahrheit richtiger als der Duden je sein kann. Denn nichts ist todsicher. Auch nicht die deutsche Rechtschreibung. Nur dass ich nächste Woche in der Buchhandlung <a href="http://www.totsicher.com/" target="_blank">totsicher</a> in der Winsstraße 16 in Berlin Mitte aus meinem Roman vorlese, der  &#8220;Ich. Bin. Eine. Mörderin.&#8221; heißt, obwohl ich gar keine Mörderin bin. Da jedenfalls bin ich mir total sicher.</p>
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		<title>Auserlesen in Ruinen - Berlin Charité 19.8.09, 19 Uhr</title>
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		<pubDate>Thu, 13 Aug 2009 15:21:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>claudia</dc:creator>
		
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		<description><![CDATA[ 	Da, wo einst der Mediziner und Politiker Rudolf Virchow seine Vorlesungen über die kleinsten lebendigen Einheiten im menschlichen Körper und seine Idee der Cellular-Pathologie hielt, genau dort darf ich nächste Woche über meinen Roman und die kleinsten tödlichen Gemeinheiten im menschlichen Geist plaudern. Wie wunderbar! Ich fühle mich geehrt und freue mich sehr auf [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p> 	Da, wo einst der Mediziner und Politiker Rudolf Virchow seine Vorlesungen über die kleinsten lebendigen Einheiten im menschlichen Körper und seine Idee der Cellular-Pathologie hielt, genau dort darf ich nächste Woche über meinen Roman und die kleinsten tödlichen Gemeinheiten im menschlichen Geist plaudern. Wie wunderbar! Ich fühle mich geehrt und freue mich sehr auf diese Lesung. Welche Passagen aus meinem Roman &#8220;Ich. Bin. Eine. Mörderin&#8221; ich vorlesen werde, weiß ich noch nicht. Aber sicher wird sich die eine oder andere Stelle finden lassen, die dem Medizinhistorischen Museum der Charité angemessen ist. Wer dazu kommen will, sollte sich nächsten Mittwoch auf den Weg nach Berlin Mitte machen: Fünf Minuten vom Hauptbahnhof entfernt, am Augustinenufer, mitten im ehemaligen Grenzgebiet, in Spuckweite zum so genannten &#8220;Todesstreifen&#8221; und mit Blick auf die Charité-Psychiatrie werden die bizarren Dialoge zwischen der schizophrenen Tereza und ihrem Psychiater zu Gehör kommen – und Blut wird vielleicht auch fließen. Schließlich sitzen wir direkt neben der aktuellen Sonderausstellung &#8220;Vom Tatort ins Labor - Rechtsmediziner decken auf&#8221;. Das geht nicht ohne roten Lebenssaft!</p>
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		<title>Guten Morgen, Berlin!</title>
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		<pubDate>Tue, 07 Jul 2009 09:16:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>claudia</dc:creator>
		
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		<description><![CDATA[Nach wochenlanger Senderpause bin ich nun endlich wieder "on blog". Dazwischen lagen zwei geghostete Sachbücher, ein angefangener Roman, ein Lektorat, eine kurze Schreibklausur auf Helgoland, ein Medien-Coaching in London sowie zahlreiche Seminartage und Lesungen – aber vor allem die Entscheidung die beiden Standorte Hamburg und Oldenburg gegen einen einzigen in Berlin zu tauschen!]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p> 	Nach wochenlanger Senderpause bin ich nun endlich wieder &#8220;on blog&#8221;. Dazwischen lagen zwei geghostete Sachbücher, ein angefangener Roman, ein Lektorat, eine kurze Schreibklausur auf Helgoland, ein Medien-Coaching in London sowie zahlreiche Seminartage und Lesungen – aber vor allem die Entscheidung die beiden Standorte Hamburg und Oldenburg gegen einen einzigen in Berlin zu tauschen!</p>
<p>Seit April war ich unter der Woche auf virtueller Reise durch die neue Heimat, Wohnungsangebote im einen Fenster, Google Map im zweiten und im dritten die Fahrtzeitenermittlung der Berliner Verkehrsbetriebe. Nebenbei schnell mal ausgegoogelt, nach wem die Scharnhorststraße benannt ist und ob man in der Stromstraße elektrisch aufgeladen wird. Was ich alles gelernt habe, in den letzten zehn Wochen! Am Freitag und Samstags ging es dann auf  Wohnungsuche in Echtzeit live vor Ort und in Farbe. So manche Traumwohnung entpuppte sich da als digital getarnte Bruchbude, manches &#8220;ruhige Büro&#8221; im Erdgeschoss war dann doch ein &#8220;uriges Restaurant mit Gartenbetrieb&#8221;&#8230; -schnell war die erste Legende in Berliner Luft aufgelöst: Der Berliner Wohnungsmarkt ist so was von entspannt, da hat man freie Wahl! Nein, hat man nicht. Jedenfalls nicht, wenn man gewisse Ansprüche stellt.</p>
<p>Nun denn, inzwischen ist das Thema durch: Es gbt eine Berliner Adresse (Spanheimstraße 1 in Wedding - Gesundbrunnen), die Wohnungen in Oldenburg und Hamburg sind in Auflösung und es ist (hoffentlich) nur noch eine Frage von wenigen Tagen, bis ich über funktionierendes Telefon und Internet verfüge. Bis dahin wird improvisiert – aber das geht im Zeitalter von Handy und Hotspot ziemlich gut. (Rückwirkendes Mitleid mit all den Generationen vor uns) Und bald wird dann auch durch das Berliner Textleben gerockt.</p>
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		<title>&#8220;Auf falscher Fährte&#8221; - Buch-TV</title>
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		<pubDate>Tue, 20 Jan 2009 08:25:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>claudia</dc:creator>
		
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		<description><![CDATA[ 	Das war einer der &#8220;wichtigen&#8221; Momente der letzten Buchmesse, als ich am Stand des Atrium-Verlags eine Kamera und ein Mikro vor der Nase hatte und alle Passanten im Vorbeihuschen diesen irritiert cool-neugierigen Blick (&#8221;Schau mal, Fernsehen, da muss ein Promi sein, wer ist denn das, kenn ich die, die Maischberger, oder nein&#8221; - und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p> 	Das war einer der &#8220;wichtigen&#8221; Momente der letzten Buchmesse, als ich am Stand des Atrium-Verlags eine Kamera und ein Mikro vor der Nase hatte und alle Passanten im Vorbeihuschen diesen irritiert cool-neugierigen Blick (&#8221;Schau mal, Fernsehen, da muss ein Promi sein, wer ist denn das, kenn ich die, die Maischberger, oder nein&#8221; - und vorbei) auf die Szenerie warfen. Mir hats Spaß gemacht. Die Journalistin hat schöne Fragen gestellt und ich durfte mich – fernsehmäßig prägnant, versteht sich – mit süffisanter Attitüde zu meinen literarischen Etüden ausmehren. Daraus hat Buch-TV mittlerweile einen kleinen Beitrag geschneidert, der anzuschauen ist, wenn man <a href="http://buch-tv.netproducer.de/index.php?option=com_content&amp;task=blogsection&amp;id=8&amp;Itemid=29" target="_blank">hier</a> dem Link &#8220;Lesewinter Belletristik: Die guten Seiten der kalten Jahreszeit&#8221; folgt. Zwischen Sven Regner und Uwe Tellkamp darf ich erklären, inwiefern ich in &#8220;Ich. Bin. Eine. Mörderin.&#8221; den Leser auf die falsche Fährte schicke. Ich find mich in dem Film natürlich halbwegs grässlich, aber stolz bin ich trotzdem.</p>
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		<title>Café Mathilde, Hamburg - 28.04.09, 20.15 Uhr</title>
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		<pubDate>Fri, 16 Jan 2009 08:37:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>claudia</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Standpunkte]]></category>

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		<description><![CDATA[ 	Heimspiel! Ende April werde ich ein zweites Mal in Hamburg aus meinem Roman &#8220;Ich. Bin. Eine. Mörderin.&#8221; lesen. Wie schön. Das Café Mathilde in der Bogenstraße, Eimsbüttel, hat sich in den letzten Jahren zu einem Literatur-Insider-Treff gemausert. Hier gibt es regelmäßig Comedy &#38; Stand-up, Slam-Poetry und Satire. Ende April darf ich nun also mit [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p> 	Heimspiel! Ende April werde ich ein zweites Mal in Hamburg aus meinem Roman &#8220;Ich. Bin. Eine. Mörderin.&#8221; lesen. Wie schön. Das <a href="http://www.mathilde-hh.de" target="_blank">Café Mathilde</a> in der Bogenstraße, Eimsbüttel, hat sich in den letzten Jahren zu einem Literatur-Insider-Treff gemausert. Hier gibt es regelmäßig Comedy &amp; Stand-up, Slam-Poetry und Satire. Ende April darf ich nun also mit Terezas trauriger Geschichte dafür sorgen, dass Mathildes Nachbarn gründlich das Lachen vergeht. Auch komisch.</p>
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		<title>&#8220;Ruin durch Raffinesse&#8221; – Oldenburgische Volkzeitung</title>
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		<pubDate>Sun, 11 Jan 2009 17:42:48 +0000</pubDate>
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		<category><![CDATA[Standpunkte]]></category>

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		<description><![CDATA[ 	Meine Lektorin hatte mich gewarnt: &#8220;Du musst damit rechnen&#8221;, sagte sie, als ich ihr die letzten Seiten auf den Tisch legte, &#8220;dass mancher Kritiker dir dieses Ende übel nimmt. Das könnte eine Drehung zuviel sein…&#8221; Sagte sie und gab zu, dass auch sie selbst versucht war, mir die finale Drehung zu verübeln, hatte sie [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p> 	Meine Lektorin hatte mich gewarnt: &#8220;Du musst damit rechnen&#8221;, sagte sie, als ich ihr die letzten Seiten auf den Tisch legte, &#8220;dass mancher Kritiker dir dieses Ende übel nimmt. Das könnte eine Drehung zuviel sein…&#8221; Sagte sie und gab zu, dass auch sie selbst versucht war, mir die finale Drehung zu verübeln, hatte sie doch die Mörderin Tereza nach so vielen Seiten psychologischer Innenschau wirklich ins Herz geschlossen.<br />
So scheint es auch &#8220;nh&#8221; von der Oldenburgischen Volkszeitung gegangen zu sein. Hinter dem Kürzel steckt Karin Heinrich und die ist offiziell in der Lokalredektion für den Bereich &#8220;Service/Veranstaltungen&#8221; zuständig. Aber: Frau Heinrich kann schreiben – und zwar deutlich besser, als so mancher, der sich &#8220;Literaturkritiker&#8221; nennt. Hut ab!<br />
Mein Buch sei kein Spaziergang, stellt sie gleich zu Beginn nüchtern fest. Aber sie hat offenbar die Wanderschuhe festgeschnürt und ist den widrigen Roman-Weg wacker bis zum Ende mitgegangen. Ihre Inhaltsangabe ist eine der prägnantesten, die ich bislang gelesen habe: &#8220;Gleich drei Erzählstränge mutet Claudia Cornelsen ihren Lesern zu. Sie durchleuchtet die triste Gegenwart der fettleibigen Tereza, eingezwängt zwischen schweigender Gesprächstherapie und quälendem Sportunterricht. Sie blickt zurück in Terezas Vergangenheit, drangsaliert von der lieblosen Mutter, im Stich gelassen vom gleichgültigen Vater.  Und sie entführt in die weite Welt der Mythen und Sagen, in der Medea über Leichen geht, um Jason zu helfen, das Goldene Vlies zu beschaffen, damit er König werden kann.&#8221;<br />
All das hänge zusammen wie der kunstvoll getrennte Titel &#8220;Ich. Bin. Eine. Mörderin.&#8221;, ähnlich einer Taschenlampe blitzten die Verknüfungspunkte immer nur kurz auf. So tappe der Leser im Dunkel der Handlungsstränge, die jedoch wunderbar von einer poetischen Sprache und geschliffenen Dialogen ausgeleuchtet seien.<br />
Bis hierhin scheint Karin Heinrich wirklich angetan zu sein. Hätte sie auf Seite 348 aufgehört zu lesen, sie wäre wohl begeistert gewesen. Ist sie aber nicht. Denn:<br />
&#8220;Aber am Ende dann der Schock: Mit einer unnötigen Rolle rückwärts schlägt Cornelsen ihre Geschichte noch auf den letzten Metern tot. Ruin durch Raffinesse.&#8221;</p>
<p>Schade, liebe Frau Heinrich, dass Sie das Ende so ruinös empfunden haben! Auch wenn Ihre Kritik quasi mit (verlegerischer) Ansage kam, bin ich doch überrascht, wie sehr Sie die finale Drehung entsetzt. Sehr gern würde ich darüber mit Ihnen diskutieren. Nicht weil ich Ihre Meinung ändern wollte, sondern um zu erfahren, ob Ihnen wirklich – gleich einem bitteren Nachtisch das komplette Menü – der Epilog die ganze Lektüre versaut hat. Denn eigentlich ist nicht die Geschichte tot, sondern nur die vermeintliche Protagonistin - alles andere bleibt aber so lebendig, wie Sie es gelesen haben. Oder nicht? </p>
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		<title>Ich. Bin. Ein. Star.</title>
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		<pubDate>Sun, 11 Jan 2009 17:22:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>claudia</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Standpunkte]]></category>

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		<description><![CDATA[ 	
Ich habe das Blatt noch nicht selbst in der Hand gehabt, aber gerade per MMS die Titelseite zugeschickt bekommen und &#8230; – was soll ich sagen? Ich bin baff! &#8220;Blitz am Freitag&#8221; heißt das exklusive Medium, das von der Oldenburger WP Werbe-Plus Verlags GmbH &#38; Co. KG herausgegeben und kostenlos in die hiesigen Briefkästen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p> 	<img class="alignleft size-full wp-image-638" title="Blitz am Freitag" src="http://www.claudia-cornelsen.de/wp-content/uploads/2009/01/cc_blitz2.jpg" alt="" width="459" height="672" /><br />
Ich habe das Blatt noch nicht selbst in der Hand gehabt, aber gerade per MMS die Titelseite zugeschickt bekommen und &#8230; – was soll ich sagen? Ich bin baff! &#8220;Blitz am Freitag&#8221; heißt das exklusive Medium, das von der Oldenburger WP Werbe-Plus Verlags GmbH &amp; Co. KG herausgegeben und kostenlos in die hiesigen Briefkästen verteilt wird. Das großformatige Porträt meiner Wenigkeit vor einem Rest Latte macchiato auf der Titelseite der <a href="http://pdfbamf.katalog-software.de/090109/" target="_blank">Ausgabe</a> vom 9.1.2009 verweist auf die Seite 10 des Anzeigenblattes und dort steht dann nur der spärliche Hinweis auf meine Lesung am kommenden Donnerstag in Oldenburg. So viel kann man aus so wenig machen! Tja.<br />
Blöd nur, dass die Lesung schon seit Jahresanfang ausverkauft ist und nach DEM Hinweis die Massen Schlange stehen werden. Jessemaria! Pöbelnde Literarturfans, vom heimischen Boulevardblatt heiß gemacht und aufgehetzt&#8230; und ich mittendrin. Ich. Bin. Ein. Star. &#8230;und wer holt mich da raus?</p>
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		<title>&#8220;Respekt!&#8221; - Woman&#8217;s</title>
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		<pubDate>Tue, 06 Jan 2009 12:09:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>claudia</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Standpunkte]]></category>

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		<description><![CDATA[ 	Monika Scheddin, Coach und Netzwerkerin aus Leidenschaft, hat das Buch &#8220;Ich. Bin. Eine. Mörderin.&#8221; gelesen – und es ist ihr nicht leicht gefallen, wie sie in ihrer Kurzrezension im Weihnachts-Newsletter vom Frauennetzwerk Woman&#8217;s zugibt: &#8220;Man braucht etwas, um sich in die Geschichte einzulesen, aber dann wird jede Geduld belohnt: ein kluges, fesselndes Buch. Man [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p> 	Monika Scheddin, Coach und Netzwerkerin aus Leidenschaft, hat das Buch &#8220;Ich. Bin. Eine. Mörderin.&#8221; gelesen – und es ist ihr nicht leicht gefallen, wie sie in ihrer Kurzrezension im Weihnachts-Newsletter vom Frauennetzwerk <a href="http://www.womans.de/weihnachtsgruss08.html" target="_blank">Woman&#8217;s</a> zugibt: &#8220;Man braucht etwas, um sich in die Geschichte einzulesen, aber dann wird jede Geduld belohnt: ein kluges, fesselndes Buch. Man möchte am liebsten &#8220;blau machen&#8221; und die Geschichte in einem Schwung durchlesen.&#8221;</p>
<p>Da bin ich ja froh und erleichtert. Danke, liebe Frau Scheddin, dass Sie sich getraut und die Mühe nicht gescheut haben! Danke für Ihr Lob und Ihre Begeisterung! Soooowas lese ich natürlich sehr gern: &#8220;Fantasievoll und absolut spannend geschrieben - Kompliment an Claudia Cornelsen für ihren Debüt-Roman.&#8221;</p>
<p>Und im Unterschied zu manchem Kritiker hat Monika Scheddin das Buch auch bis zum - bitteren?, nein: verblüffenden! - Ende gelesen. Ihr Fazit: &#8220;Ein klasse Buch mit ganz eigenem Stil. Respekt!&#8221;</p>
<p>Danke. Danke.</p>
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		<title>&#8220;poetische, markante Sprache&#8221; – media-mania</title>
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		<pubDate>Tue, 06 Jan 2009 08:44:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>claudia</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Standpunkte]]></category>

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		<description><![CDATA[ 	Erst jetzt entdeckte ich eine ausführliche Rezension auf einem jener neuen Internetportale, wo ambitionierte Leser Literaturkritiken veröffentlichen: media-mania.de. Tina Klinkner, Studentin der Germanistik, und bekennender Fan von Stephen King, Terry Pratchett und Noah Gordon hat sich meinen Roman &#8220;Ich.Bin.Ein.Mörderin.&#8221; vorgenommen – und ist am Ende hin- und hergerissen.
&#8220;Sehr ambitioniert&#8221; sei mein Romandebüt, eine &#8220;umfassende [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p> 	Erst jetzt entdeckte ich eine ausführliche Rezension auf einem jener neuen Internetportale, wo ambitionierte Leser Literaturkritiken veröffentlichen: <a href="&lt;br &gt;&lt;/a&gt; http://www.media-mania.de/index.php?PHPSESSID=074d518e397106c35bb4ce0925346fcc&amp;action=rezi&amp;p=3&amp;id=11059" target="_blank">media-mania.de</a>. Tina Klinkner, Studentin der Germanistik, und bekennender Fan von Stephen King, Terry Pratchett und Noah Gordon hat sich meinen Roman &#8220;Ich.Bin.Ein.Mörderin.&#8221; vorgenommen – und ist am Ende hin- und hergerissen.</p>
<p>&#8220;Sehr ambitioniert&#8221; sei mein Romandebüt, eine &#8220;umfassende Mischung aus Drama, psychologischer Studie und einer ganz kleinen Prise Krimi&#8221;. Und so findet sie eine ganze Menge ganz schön gut: Die Sprache sei eloquent und dem Geschehen angemessen; der Erzählstrang um Medea lese sich zünftig anspruchsvoll und gediegen, Terezas Dialoge mit ihren Ärzten seien messerscharf und kurz, aber intensiv. Zudem zöge ich keine abgeschmackten Phrasen und allzu oft gelesenen Beschreibungen heran, sondern &#8220;machte konsequent Nutzen von einer poetischen, markanten Sprache&#8221;.</p>
<p>Ich will jetzt nicht herumnörgeln, das man Nutzen nicht &#8220;machen&#8221; kann, erst recht nicht &#8220;von&#8221; irgendetwas, sondern dass man Nutzen zieht und zwar aus etwas, nein nein, sprachliche Nuancen, die eine Germanistikstudentin vielleicht erst im höheren Semester lernt. Stattdessen will ich mich daran freuen, dass die junge Hobby-Kritikerin &#8220;die große Stärke dieses Romans&#8221; erkannt hat, die – wie sie konstatiert –  &#8220;aus dem bemühten Stückwerk hervorsticht&#8221;.</p>
<p>Ups. Bemühtes Stückwerk? Das lässt man sich als ambitionierte Jung-Autorin nicht gern sagen. Da quält man sich mit einer außergewöhnlichen Collagetechnik herum, klügelt komplizierte Verschachtelungsprinzipien aus, um dem anspruchsvollen Leser Stoff zum Mit- und Nachdenken zu geben, und feilt an stilistischer Vielfalt, damit die kleinen sprachlichen Knallkörper im Kopf des Lesers ein Feuerwerk der Assoziationen auslösen – und dann sowas: &#8220;Zu unzusammenhängend und verworren werden die Erzählstränge nebeneinander gestellt, ohne einander zu beeinflussen oder überhaupt verknüpft zu werden.&#8221; Einen Haufen Blindgänger habe ich auf die Straße der Literatur geworfen!? Nix Peng, nix puff, kein oooh, kein Aaah!?</p>
<p>Verdammt. Frau Klinkner, Sie haben recht! Jemandem wie Noah Gordon wäre das nicht passiert, oder Stephen King oder Terry Pratchett. Die schreiben nicht bemüht und erst recht kein Stückwerk. Und ganz sicher schreiben sie kein Finale, das &#8220;völlig überraschend und zudem absolut unvorhersehbar&#8221; ist, denn derlei &#8220;lässt den Leser nicht wirklich befriedigt zurück&#8221; – jedenfalls nicht Tina Klinkner. Das Ende sei der Handlung &#8220;nicht würdig&#8221;, findet die. Dabei habe der Roman &#8220;durchaus das Potenzial zu einem sprachlich ganz starken Belletristikbeitrag gehabt&#8221;.</p>
<p>Ich spüre, Sie hätten sich mehr Klarheit gewünscht, mehr Spannung (3 von 5 Sternchen), mehr Gefühl (2 von 5 Sternchen) und ja, ganz sicher mehr Brutalität (2 von 5 Sternchen). Wenn von allem, was ich auf 351 Seiten über den Mythos Medea zu sagen hatte, bei Ihnen nicht viel mehr hängen bleibt als &#8220;Medea, die ihren eigenen Bruder in Stücke hacken ließ&#8221;, dann weiß ich, dass wir beide, Frau Klinkner, Sie und ich, aber auch King, Gordon und Pratchett nie zusammen finden werden.</p>
<p>Das einzige, was mich grübeln lässt, ist Ihr wenig überraschendes und zudem absolut vorhersehbares Finale, das den Leser trotzdem nicht wirklich befriedigt zurücklässt und  – Verzeihung – sprachlich etwas abgeschmackt geraten ist: &#8220;Dennoch darf man gespannt sein auf weitere Romane der Autorin.&#8221;</p>
<p>Darf man das? Und wer hat das erlaubt? Darf man das fragen?</p>
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		<title>Mehr Lesungen!</title>
		<link>http://www.claudia-cornelsen.de/category/standpunkte/mehr-lesungen/</link>
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		<pubDate>Tue, 16 Dec 2008 08:27:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>claudia</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Standpunkte]]></category>

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		<description><![CDATA[ 	2008 ist noch nicht zuende, da startet die 2009 schon mit vollem Tatendrang. Ab sofort wird die Agentin Tamara Steg meine Lesereiserei organisieren und auf die erste Lesung am 15. Januar in Oldenburg noch zahlreiche weitere Lesungen in ganz Deutschland folgen lassen, auf dass ich meine engen Freundschaftsbande mit dem Mitropa-Personal, das heute ja [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p> 	2008 ist noch nicht zuende, da startet die 2009 schon mit vollem Tatendrang. Ab sofort wird die Agentin <a href="http://www.tamara-steg.de" target="_blank">Tamara Steg</a> meine Lesereiserei organisieren und auf die erste Lesung am 15. Januar in Oldenburg noch zahlreiche weitere Lesungen in ganz Deutschland folgen lassen, auf dass ich meine engen Freundschaftsbande mit dem Mitropa-Personal, das heute ja gar nicht mehr so heißt, aber immer noch so ist, enger knüpfen kann. Ich freue mich auf viele Lesungen und noch mehr Bahn-Kilometer!</p>
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		<title>Die Sache mit dem Punkt</title>
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		<pubDate>Mon, 17 Nov 2008 09:22:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>claudia</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Standpunkte]]></category>

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		<description><![CDATA[ 	Zugegeben: Schon der Titel meines Buches ist eine Zumutung!
Mein Buch heißt &#8220;Ich Punkt Bin Punkt Eine Punkt Mörderin – und jetzt kommt&#8217;s! - Punkt&#8221;. Wenn das Buch &#8220;Ich bin eine Mörderin&#8221; oder &#8220;Ich. Bin. Eine. Mörderin&#8221; hätte heißen sollen, dann hätten wir es so genannt – und auch so geschrieben! Ehrlich! Ich würde es [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p> 	Zugegeben: Schon der Titel meines Buches ist eine Zumutung!<br />
Mein Buch heißt &#8220;Ich Punkt Bin Punkt Eine Punkt Mörderin – und jetzt kommt&#8217;s! - Punkt&#8221;. Wenn das Buch &#8220;Ich bin eine Mörderin&#8221; oder &#8220;Ich. Bin. Eine. Mörderin&#8221; hätte heißen sollen, dann hätten wir es so genannt – und auch so geschrieben! Ehrlich! Ich würde es zugeben, wenn der Verlag und ich uns da aus Versehen ein paar Interpunktionsfehler erlaubt hätten. Aber wir haben das so gewollt. Genau so! Vier Worte, vier Punkte. So steht es auch im Buch, gleich auf der allerersten Seite im allerersten Absatz.<br />
Sicher, das ist ein wenig manieriert. Diese grammatisch unvollständigen Kurzsätze sind vor allem für den konventionellen Buddenbrooks-Wertschätzer, den Liebhaber von Goethe &#038; Co kaum zu ertragen. Schlechtes Deutsch. Falsch. Unlesbar. – Stimmt! Stimmt nicht!<br />
Denn dieses Wort-Staccato zwingt den Leser zu einer besonderen Aufmerksamkeit. Thomas Mann lullt einen mit seinen stabilen Hauptsatz-Nebensatz-Konstruktionen, die von Relativsätzen und adverbialen Bestimmungen ornamental umrankt werden, doch zeitweilig und in gewisser Weise in den Schlaf des Selbstgerechten, wenn man es so ausdrücken wollte, was ich jetzt mal voreilig und mit einer gewissen Selbstgerechtigkeit so tue. Das ist dann schöne Literatur. Ist es das?<br />
Selbst wenn! Ich will keine schöne Literatur. Schön? Igitt!<br />
Ich will auch nicht einlullen. Wiegenlied-Literatur sollen andere schreiben.<br />
Ich will aufwecken. Wach machen. Wecker klingeln lassen. Tiiiirrrrrriiilliiii. Dafür braucht man nicht Kommata und Semikola, sondern Punkte. Viele Punkte. Ich liebe auch PunktPunktPunkt. Damit signalisiert der Autor, dass es noch mehr zu sagen gäbe, was er aber nicht mehr ausformulieren will… Der Leser soll selber denken! Die Schreibfaulheit des Autors kämpft gegen die Denkfaulheit des Lesers. Unverschämt, was? Der Autor verweigert seinen Job, Dienstleistungswüste moderne Literatur. Statt seine Kundschaft zu unterhalten und ihr das Leben zu erleichtern, stellt der Schriftsteller Forderungen auf: Befass dich mit dem Hässlichen! Mach es dir unbequem! Denk selbst!</p>
<p>Um auf den eigentlichen Punkt zu kommen: Der Punkt ist nur ein mögliches Satzzeichen. Man kann ihn ersetzen durch ein Komma (&#8221;der Satz bedarf der Erläuterung, aber der folgende Satz ist untergeordnet&#8221;), ein Semikolon (&#8221;der Satz ist ohne den folgenden Satz nicht zu verstehen&#8221;), einen Doppelpunkt (&#8221;der Satz ist nur das Vorwort zu dem folgenden, viel wichtigeren&#8221;) ein Ausrufezeichen (&#8221;der Satz ist eine Behauptung&#8221;), ein Fragezeichen (&#8221;der Satz ist eine Frage&#8221;), einen Gedankenstrich (&#8221;der Satz ist noch nicht zuende gedacht und kommt jetzt erst zur Pointe&#8221;) – oder ihn eben auch als Punkt stehen lassen (&#8221;der Satz ist fertig&#8221;).<br />
&#8220;Ich. Bin. Eine. Mörderin.&#8221; sind als genau genommen vier fertige Sätze, die jeder auch für sich stehen können; und jeder Satz könnte auch mit einem anderen Satzzeichen abschließen. Toll! Man stelle sich vor: &#8220;Ich! Bin! Eine! Mörderin!&#8221; Oder: &#8220;Ich! Bin: Eine – Mörderin?&#8221; Meine liebste Variante ist &#8220;Ich? Bin? Eine? Mörderin?&#8221;.  Schön ist auch &#8220;Ich… Bin… Eine… Mörderin…&#8221; – aber das kann sich ja jeder selbst denken!</p>
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		<title>&#8220;äußerst musikalische Sprache&#8221; - Rheinpfalz</title>
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		<pubDate>Mon, 17 Nov 2008 08:41:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>claudia</dc:creator>
		
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		<description><![CDATA[ 	Das überraschende Ende meines Romans &#8220;Ich. Bin. Eine. Mörderin.&#8221; will Hans-Ulrich Fechler in seiner Rezension in Die Rheinpfalz vom 12. November 2008 nicht verraten, aber er findet es so packend, dass man das Buch nochmals vom Anfang bis zum Ende und jetzt aus einer neuen Sicht lesen könne: &#8220;da capo al fine&#8221; wirft er [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p> 	Das überraschende Ende meines Romans &#8220;Ich. Bin. Eine. Mörderin.&#8221; will Hans-Ulrich Fechler in seiner Rezension in Die Rheinpfalz vom 12. November 2008 nicht verraten, aber er findet es so packend, dass man das Buch nochmals vom Anfang bis zum Ende und jetzt aus einer neuen Sicht lesen könne: &#8220;da capo al fine&#8221; wirft er dem Leser bewusst einen Begriff der Musik zu. Denn noch mehr als an der spannenden Handlung freut sich der Rezensent am Stil des Buches: &#8220;Seine Sprache ist äußerst musikalisch.&#8221;<br />
Ansonsten beschäftigt er sich mit meiner Biografie und den diversen Einflüssen der Kunstgeschichte, der Filmwissenschaft und sogar Mannheims auf die Manuskripterstellung. Vielleicht war ich in Wahrheit also doch mal wieder ein Ghostwriter, nur diesmal nicht von konkreten Personen, sondern von abstrakten Geistern? Geist-Ghost gewissermaßen? Wow…!</p>
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		<title>Kriminacht in Hückeswagen</title>
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		<pubDate>Tue, 11 Nov 2008 08:59:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>claudia</dc:creator>
		
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		<description><![CDATA[ 	Büchereileiter Frank Merken stellte unlängst bei einer Herbst-Lese in der Stadtbücherei Wipperfürth &#8220;mit großer Sachkenntnis und dem ihm eigenen Humor&#8221; neben Rebecca Gablés &#8216;Von Ratlosen und Löwenherzen&#8217; und Alan Bennetts  &#8216;Die souveräne Leserin&#8217; auch meinen Roman &#8216;Ich.Bin.Eine.Mörderin.&#8217; vor. Und bei der 6. Kriminacht in Hückeswagen nutzte er den vom Magazin &#8216;Stadtpark&#8217; beschriebenen wach [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p> 	Büchereileiter Frank Merken stellte unlängst bei einer Herbst-Lese in der Stadtbücherei Wipperfürth &#8220;mit großer Sachkenntnis und dem ihm eigenen Humor&#8221; neben Rebecca Gablés &#8216;Von Ratlosen und Löwenherzen&#8217; und Alan Bennetts  &#8216;Die souveräne Leserin&#8217; auch meinen Roman &#8216;Ich.Bin.Eine.Mörderin.&#8217; vor. Und bei der <a href="http://www.rp-online.de/public/article/hueckeswagen/630402/Fesselnde-Krimi-Nacht.html/" target="_blank">6. Kriminacht</a> in Hückeswagen nutzte er den vom Magazin &#8216;Stadtpark&#8217; beschriebenen wach machenden Effekt und las ebenfalls aus meinem Buch vor. <a href="http://www.hueckeswagen.de/" target="_blank">Hückeswagen</a> ist übrigens ein bislang zu Unrecht verkanntes Städtchen im Norden des Oberbergischen Kreises im Regierungsbezirk Köln mit dem entschlossenen Slogan &#8220;Immer einen Schritt voraus&#8221;. In puncto Literatur gilt das allemal!</p>
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		<title>&#8220;Augenränder nach durchlesener Nacht&#8221; – Stadtpark</title>
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		<pubDate>Tue, 11 Nov 2008 08:41:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>claudia</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Standpunkte]]></category>

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		<description><![CDATA[ 	Dass mein Roman &#8216;Ich. Bin. Eine. Mörderin.&#8217; in gewisser Weise eine Zumutung ist, ist mir klar. Kein seichter Plot, kein klares Gut-Böse-Schema, keine Boy-meets-Girl-Klamotte – ganz sicher, es gibt Lektüre, die entspannender wirkt. Aber das habe ich nun auch nicht gewollt: Augenränder im Büro nach durchlesener Nacht! Claudia Ellebrecht, Redakteurin des Oldenburger Stadtmagazins Stadtpark, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p> 	Dass mein Roman &#8216;Ich. Bin. Eine. Mörderin.&#8217; in gewisser Weise eine Zumutung ist, ist mir klar. Kein seichter Plot, kein klares Gut-Böse-Schema, keine Boy-meets-Girl-Klamotte – ganz sicher, es gibt Lektüre, die entspannender wirkt. Aber das habe ich nun auch nicht gewollt: Augenränder im Büro nach durchlesener Nacht! Claudia Ellebrecht, Redakteurin des Oldenburger Stadtmagazins Stadtpark, jedenfalls empfiehlt in ihrer <a href="http://www.stadtpark.info/cms/2008/10/28/literaturrezensionen-1108-mit-verlosung/" target="_blank">Rezension</a>, um solche Augenränder zu vermeiden, &#8220;die Lektüre an einem freien Wochenende.&#8221; Terezas Geschichte hat sie offenbar gefordert: &#8220;Zugegeben, der Zugang zu den verschiedenen Erzählebenen – vorne weg die mythologischen Ausflüge in die Welt der Medea – mag schwer fallen. Doch nach Überwinden dieser Hürde gibt es kein Halten mehr.&#8221; So ist das, wenn man seine Grenzen überschreitet. Schlafen kann man wann anders!</p>
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		<title>Kaffeehaus Oldenburg - 15.01.09, 19 Uhr</title>
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		<pubDate>Mon, 03 Nov 2008 07:20:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>claudia</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Standpunkte]]></category>

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		<description><![CDATA[ 	Das Feuer knistert im Kamin, im Glas leuchtet der Rotwein und auf der Bühne sitzt eine junge Autorin, die aus ihrem fesselnden Debütroman liest. Ja, so wird es sein! Das neue Jahr in Oldenburg beginnt mit einer feinen kleinen Lesung im wunderschönen Kaffeehaus Lindenallee. Am Donnerstag 15. Januar um 19 Uhr lese ich aus [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p> 	Das Feuer knistert im Kamin, im Glas leuchtet der Rotwein und auf der Bühne sitzt eine junge Autorin, die aus ihrem fesselnden Debütroman liest. Ja, so wird es sein! Das neue Jahr in Oldenburg beginnt mit einer feinen kleinen Lesung im wunderschönen <a href="http://www.kaffeehaus-lindenallee.de/" target="_blank">Kaffeehaus Lindenallee</a>. Am Donnerstag 15. Januar um 19 Uhr lese ich aus meinem Roman &#8220;Ich. Bin. Eine. Mörderin.&#8221;. Wer kommen will, muss sich anmelden und die 5 Euro Eintritt bereits im Vorfeld zahlen, da das Kaffeehaus nur über sehr begrenzte Plätze verfügt. Wer dafür nicht extra ins Dobbenviertel reisen will und mein Vertrauen genießt, kann sich auch gern über mich anmelden. Und noch eine Tipp: Man sollte sich die nächsten Tage frei halten, um gleich im Anschluss nicht nur die Nacht, sondern auch das Wochenende weiterlesen zu können. Ich werde mir alle Mühe geben, süchtig zu machen!</p>
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		<title>&#8220;Starke Geschichte - ein echter &#8216;Pageturner&#8217;!&#8221; - Amazon</title>
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		<pubDate>Tue, 21 Oct 2008 07:34:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>claudia</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Standpunkte]]></category>

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		<description><![CDATA[ 	Dass es bei Amazon durchaus ernstzunehmende Kritiken gibt, wissen nicht nur Online-Buchkunden, sondern darauf hat auch Deutschlandradio schon hingewiesen. Der Bankkaufmann Stephan Seither wurde  in einem Radio-Feature im Dezember 2005 explizit erwähnt. Schon damals hatte er 370 Rezensionen geschrieben. Inzwischen sind es 680, die von 17.000 Menschen als hilfreich genannt wurden. Der Hobby-Literaturkritiker [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p> 	Dass es bei Amazon durchaus ernstzunehmende Kritiken gibt, wissen nicht nur Online-Buchkunden, sondern darauf hat auch Deutschlandradio schon hingewiesen. Der Bankkaufmann Stephan Seither wurde  in einem <a href="http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/thema/447248/" target="_blank">Radio-Feature</a> im Dezember 2005 explizit erwähnt. Schon damals hatte er 370 Rezensionen geschrieben. Inzwischen sind es 680, die von 17.000 Menschen als hilfreich genannt wurden. Der Hobby-Literaturkritiker steht deswegen im Amazon-Rezensenten-Ranking auf Platz 18.<br />
Seit dem 14. Oktober gibt es eine <a href="http://www.amazon.de/Ich-Eine-M%C3%B6rderin-Claudia-Cornelsen/dp/3855350809/ref=sr_1_1?ie=UTF8&amp;s=books&amp;qid=1224572764&amp;sr=1-1" target="_blank">Rezension</a> mehr: Stephan Seither hat &#8220;Ich. Bin. Eine. Mörderin.&#8221; gelesen – und es hat ihm gefallen: &#8220;Der erste Roman von Claudia Cornelsen ist nahezu perfekt geraten, ein echter &#8216;Pageturner&#8217;!&#8221;.<br />
(Wobei ich nebenbei gelernt habe, was ein &#8220;Pageturner&#8221; ist, nämlich ein Buch, das einen von der ersten bis zur letzten Seite fesselt, bei dem man es nicht erwarten kann, umzublättern, um zu erfahren, wie es weitergeht.)<br />
Um noch einen Augenblick bei Stephan Seithers Schwärmerei zu verweilen: &#8220;Die Autorin führt ihre Leser über 345 Seiten hinweg an manchen Abgrund, gewährt per Rückblenden in längst vergangene Tage Einblicke in Lebensbereiche, welche Sie ganz bestimmt schockieren, ekeln und trotzdem irgendwie in ihren Bann ziehen werden&#8230;&#8221;<br />
Am meisten freut mich natürlich sein Schlussappell: &#8220;Bleibt tatsächlich zu hoffen, dass Frau Cornelsen ihren eingeschlagenen Weg weitergeht und bald wieder eine solche Geschichte zu Papier bringt!&#8221; Ich arbeite dran.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Konkordienkirche Mannheim - 13.11.08, 19 Uhr</title>
		<link>http://www.claudia-cornelsen.de/category/standpunkte/lesung-kokordienkirche-mannheim-13112008-19-uhr/</link>
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		<pubDate>Thu, 09 Oct 2008 16:12:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>claudia</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Standpunkte]]></category>

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		<description><![CDATA[ 	Ich werde vier Morde begehen&#8230; - und zwar im prächtigen Turmsaal der Mannheimer Konkordienkirche. Dort bin ich am Donnerstag 13. November, um 19 Uhr zu einer öffentlichen Lesung eingeladen, darf aus meinem Roman Ich. Bin. Eine. Mörderin. lesen, bis den Zuhörern die Wangen glühen! Zur Stärkung soll es Schmalzbrot und Wein geben. Klingt doch [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p> 	Ich werde vier Morde begehen&#8230; - und zwar im prächtigen Turmsaal der <a href="http://www.citykirche-konkordien.de" target="_blank">Mannheimer Konkordienkirche</a>. Dort bin ich am <strong>Donnerstag 13. November, um 19 Uhr</strong> zu einer öffentlichen Lesung eingeladen, darf aus meinem Roman <em>Ich. Bin. Eine. Mörderin.</em> lesen, bis den Zuhörern die Wangen glühen! Zur Stärkung soll es Schmalzbrot und Wein geben. Klingt doch verlockend, oder? Nachdem letzten Samstag schon das Hamburger Literaturhaus ausverkauft war, werden wir nun auch die Mannheimer Kirche zum Platzen bringen&#8230;;-) Ich freu mich sehr.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>&#8220;dichter Sprachfluss und gelungener Wortwitz&#8221; - Aviva-Berlin</title>
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		<pubDate>Wed, 08 Oct 2008 10:21:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>claudia</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Standpunkte]]></category>

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		<description><![CDATA[ 	Mein Roman Ich. Bin. Eine. Mörderin. verwische die Grenzen zwischen Realität und Paranoia, erkennt Anna-Lena Berscheid in ihrer Rezension für Aviva-Berlin, das Online-Magazin für Frauen. Der Roman gebe  der Leserin ein großes Rätsel auf: Was ist Wahrheit, was Wahnvorstellung?
Das Fazit der Kritikerin: &#8220;Die Autorin vermag es durch ihren dichten Sprachfluss und gelungenen Wortwitz die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p> 	Mein Roman <em>Ich. Bin. Eine. Mörderin.</em> verwische die Grenzen zwischen Realität und Paranoia, erkennt Anna-Lena Berscheid in ihrer Rezension für <a href="http://www.aviva-berlin.de/aviva/content_Buecher_Romane%20+%20Belletristik.php?id=13265" target="_blank">Aviva-Berlin</a>, das Online-Magazin für Frauen. Der Roman gebe  der Leserin ein großes Rätsel auf: Was ist Wahrheit, was Wahnvorstellung?</p>
<p>Das Fazit der Kritikerin: &#8220;Die Autorin vermag es durch ihren dichten Sprachfluss und gelungenen Wortwitz die Leserin zu fesseln und die Frage nach Schuld und Wahrheit bis zuletzt offen zu lassen. Bisweilen mag die Lektüre verwirrend erscheinen, jedoch gelingt es Claudia Cornelsen, alle Erzählstränge am Ende zu einem plausiblen Ganzen zu verweben. Über eins sollte sich die Leserin jedoch stets im Klaren sein: In Terezas Welt ist nichts so, wie es scheint.&#8221;</p>
<p>Dem kann ich nicht widersprechen!</p>
]]></content:encoded>
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		<title>&#8220;Nervenkitzel-Nahrung&#8221; - Focus</title>
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		<pubDate>Wed, 08 Oct 2008 10:11:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>claudia</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Standpunkte]]></category>

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		<description><![CDATA[ 	Nun hat auch Focus den Krimiherbst  eröffnet und präsentiert 20 spannende Neuerscheinungen dieses Herbstes. Mit dabei: Ich. Bin. Eine. Mörderin. - wie schön! 
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p> 	Nun hat auch Focus den <a href="http://www.focus.de/kultur/buecher/krimi-neuerscheinungen-nervenkitzel-nahrung-im-herbst_aid_335527.html" target="_blank">Krimiherbst</a>  eröffnet und präsentiert 20 spannende <a href="http://www.focus.de/kultur/buecher/krimiherbst-20-spannende-neuerscheinungen_did_20557.html" target="_blank">Neuerscheinungen</a> dieses Herbstes. Mit dabei: <em>Ich. Bin. Eine. Mörderin.</em> - wie schön! </p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>&#8220;Fantastischer Schreibstil&#8221; - Roter Dorn</title>
		<link>http://www.claudia-cornelsen.de/category/standpunkte/fantastischer-schreibstil-roter-dorn/</link>
		<comments>http://www.claudia-cornelsen.de/category/standpunkte/fantastischer-schreibstil-roter-dorn/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 07 Oct 2008 11:26:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>claudia</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Standpunkte]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.claudia-cornelsen.de/?p=390</guid>
		<description><![CDATA[ 	In ihrer ausführlichen Besprechung kommt Maren Strauß im Online-Portal &#8220;Roter Dorn&#8221; zu einem klaren Fazit: Ich.Bin.Eine.Mörderin. ist ein unglaublich ausdrucksstarkes, interessantes und gut geschriebenes Buch, dessen hohe Qualität sich von der ersten bis zur letzten Seite erstreckt. Bitte mehr davon!&#8221;
Die Rezensentin feiert meinen &#8220;fantastischen Schreibstil, der so gar nicht zu einer Bibliografie voller Sachbücher [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p> 	In ihrer ausführlichen <a href="http://www.roterdorn.de/inhalt.php?xz=rezi&amp;id=11547" target="_blank">Besprechung</a> kommt Maren Strauß im Online-Portal &#8220;Roter Dorn&#8221; zu einem klaren Fazit: <em>Ich.Bin.Eine.Mörderin.</em> ist ein unglaublich ausdrucksstarkes, interessantes und gut geschriebenes Buch, dessen hohe Qualität sich von der ersten bis zur letzten Seite erstreckt. Bitte mehr davon!&#8221;<br />
Die Rezensentin feiert meinen &#8220;fantastischen Schreibstil, der so gar nicht zu einer Bibliografie voller Sachbücher passen möchte&#8221;. Ein scheinbarer Widerspruch, der sie nicht loslässt. So stellt sie sich am Ende nur noch eine Frage: &#8220;Wieso hat Claudia Cornelsen soviel Zeit als Ghostwriterin von Sachbüchern verschwendet?&#8221; – Tja, vielleicht sollte sie mal eins davon lesen?!</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>&#8220;Die 20 besten Bücher 2008 - Platz 10&#8243; - Elle</title>
		<link>http://www.claudia-cornelsen.de/category/standpunkte/zwischen-pamuk-und-bachmann/</link>
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		<pubDate>Wed, 01 Oct 2008 07:44:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>claudia</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Standpunkte]]></category>

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		<description><![CDATA[ 	&#8220;Intelligente Hochspannung&#8221; lobt kurz und knackig die Elle in ihrem Oktoberheft mein Buch. Besonders ehrenvoll ist jedoch, dass die Elle mein Buch überhaupt in ihrer Jubiläumsausgabe erwähnt. Denn die 20 Jahre seiner Existenz feiert das Modejournal, indem es in den verschiedensten Kategorien die zwanzig Besten auswählt. &#8220;Ich. Bin. Eine. Mörderin.&#8221; steht auf der Liste [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p> 	&#8220;Intelligente Hochspannung&#8221; lobt kurz und knackig die Elle in ihrem Oktoberheft mein Buch. Besonders ehrenvoll ist jedoch, dass die Elle mein Buch überhaupt in ihrer Jubiläumsausgabe erwähnt. Denn die 20 Jahre seiner Existenz feiert das Modejournal, indem es in den verschiedensten Kategorien die zwanzig Besten auswählt. &#8220;Ich. Bin. Eine. Mörderin.&#8221; steht auf der Liste der 20 Bestseller 2008: &#8220;Elle wählte sie aus, die spannendsten, lustigsten, berührendsten Romane dieser Herbst-Winter-Saison&#8221;.<br />
Und in diesem Ranking steht mein Buch auf Platz zehn, in bester Gesellschaft etwa neben Büchern von Orhan Pamuk, Tom Drury und Ingeborg Bachmann&#8230;!</p>
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		<title>&#8220;Fesselnder Psychothriller&#8221; - dpa</title>
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		<pubDate>Mon, 22 Sep 2008 14:44:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>claudia</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Standpunkte]]></category>

		<category><![CDATA[Ich. Bin. Eine. Mörderin.]]></category>

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		<description><![CDATA[ 	So als junge frische Debütautorin beglückt einen ja jede noch so kleine Erwähnung. Jetzt mal flächendeckend über dpa, z.B. in der Berliner Literaturkritik, in der Frankfurter Rundschau und in Glaube aktuell. Die Kritikerin Susanna Gilbert-Sättele freut sich über die Fülle spannender Bücher und nennt als Beispiel mein kleines Opus&#8217;chen: Mit einem &#8220;fesselnden Psychothriller stellt [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p> 	So als junge frische Debütautorin beglückt einen ja jede noch so kleine Erwähnung. Jetzt mal flächendeckend über dpa, z.B. in der <a href="http://www.berlinerliteraturkritik.de/index.cfm?id=19475" target="_blank">Berliner Literaturkritik</a>, in der <a href="http://www.fr-online.de/in_und_ausland/kultur_und_medien/feuilleton/1599517_Killer-Kicks-und-Kommissare.html" target="_blank">Frankfurter Rundschau</a> und in <a href="http://www.glaubeaktuell.net/portal/journal/journal.php?IDD=1222055525&#038;IDB=1&#038;IDDLink=&#038;IDDParent=1043683858" target="_blank">Glaube aktuell</a>. Die Kritikerin Susanna Gilbert-Sättele freut sich über die Fülle spannender Bücher und nennt als Beispiel mein kleines Opus&#8217;chen: Mit einem &#8220;fesselnden Psychothriller stellt sich Claudia Cornelsen erstmals als Romanautorin vor, nachdem sie als Ghostwriterin Dutzende Bücher über Wirtschaft und Geschichte geschrieben hat&#8221;. Na fein!</p>
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		<title>Literaturhaus Hamburg - 4.10.08, 11 Uhr</title>
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		<pubDate>Mon, 22 Sep 2008 14:36:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>claudia</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Standpunkte]]></category>

		<category><![CDATA[Ich. Bin. Eine. Mörderin.]]></category>

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		<description><![CDATA[ 	Bei einem &#8220;KrimiLeseFrühstück&#8221; darf ich am Samstag 4. Oktober ab 11 Uhr im Hamburger Literaturhaus aus meinem Roman vorlesen und Fragen beantworten, die sich schon der Verlag gestellt hat: Wer rächt hier wen und warum? Wo liegt der schmale Grat zwischen Wahrheit und Wahnsinn? Wer ist Opfer, wer Täter? Und währenddessen krümeln die Zuhörer [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p> 	Bei einem &#8220;KrimiLeseFrühstück&#8221; darf ich am Samstag 4. Oktober ab 11 Uhr im Hamburger Literaturhaus aus meinem Roman vorlesen und Fragen beantworten, die sich schon der Verlag gestellt hat: Wer rächt hier wen und warum? Wo liegt der schmale Grat zwischen Wahrheit und Wahnsinn? Wer ist Opfer, wer Täter? Und währenddessen krümeln die Zuhörer den Boden der Literatur voll&#8230;<br />
15 Euro kostet das Gesamtpaket, mit Marmelade und Gemurmel. Man sollte sich allerdings anmelden, sonst kriegt man vielleicht keinen Platz oder schlimmer noch kein Brötchen mehr: Anmeldung unter Tel. 227 92 03 oder 207 69 037 oder Mailto: lit@lit-hamburg.de<br />
Mehr Infos <a href="http://www.lit-hamburg.de/" target="_blank">hier</a> oder <a href="http://www.hh-heute.de/claudia-cornelsen-beim-krimilesefruehstueck/" target="_blank">hier</a></p>
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		<title>Doggy Happy Hour? Des Pudels Kern heißt PR!</title>
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		<pubDate>Fri, 12 Sep 2008 17:36:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>claudia</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Standpunkte]]></category>

		<category><![CDATA[Medienkritisches]]></category>

		<category><![CDATA[PR]]></category>

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		<description><![CDATA[ 	Das heutige &#8220;Schlusslicht&#8221; der  ARD-Tagesschau ist ja wirklich originell, denkt man. &#8220;Happy Hour bei der Hundeparty&#8221; lautet die Schlagzeile und im Text wird dann von einem neuen Trend in den USA erzählt, wo sich in angesagten Hotelbars Hunde zu Partys treffen - inklusive Herrchen und Frauchen, versteht sich. Toll. Woher wissen die denn [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p> 	Das heutige <a href="http://www.tagesschau.de/schlusslicht/hundeparty102.html" target="_blank">&#8220;Schlusslicht&#8221;</a> der  ARD-Tagesschau ist ja wirklich originell, denkt man. &#8220;Happy Hour bei der Hundeparty&#8221; lautet die Schlagzeile und im Text wird dann von einem neuen Trend in den USA erzählt, wo sich in angesagten Hotelbars Hunde zu Partys treffen - inklusive Herrchen und Frauchen, versteht sich. Toll. Woher wissen die denn sowas? Und also macht sich die PR-Spürnase an die Arbeit und nimmt die Nachrichten-Fährte auf. </p>
<p>Zeitpunkt der ARD-Meldung 11.9., 17.38 Uhr. Aha. Siehe da, knapp acht Stunden vorher hat die <a href="http://www.sueddeutsche.de/panorama/802/309737/text/print.html" target="_blank">Süddeutsche Zeitung</a> den Trend schon vermeldet: &#8220;Happy Chappi&#8221; heißt es dort in der Headline und der Text ist wortwörtlich derselbe. Hoppla. Die professionelle Schnüfflerin sucht nach der Fährte und findet im Kleingedruckten den Hinweis &#8220;(AFP/vs)&#8221;. Eine Agenturmeldung also. AFP ist die Nachrichtenagentur Agence France Press. Also weitergesucht. Tatsächlich. <em>Virginie Montet </em>(vs?) hat den Trend für AFP aufgeschrieben und an die deutschen Redaktionen verteilt. Doch woher hat Madame Montet ihre Information? Sie liest vielleicht die <a href="http://www.washingtonpost.com/wp-dyn/content/article/2008/07/24/AR2008072401161.html" target="_blank">Washington Post</a>. Dort war der Trend Ende bereits Juli Thema, Headline &#8220;A Happy Hour für You and Fido, Too&#8221; und dort werden immerhin drei Lokale genannt, in denen gelegentlich Hunde mitgebracht werden dürfen. Drei Lokale in ganz Washington sind nicht gerade ein Super-Trend, aber okay, wir sind noch nicht am Ziel.</p>
<p>Die Spur führt uns schnell weiter nach Milwaukee, wo im Juni in der <a href="http://www.journaltimes.com/articles/2008/06/17/local_news/doc485740cf13057352186310.txt" target="_blank">Journal Times</a> erfreut gemeldet wurde: &#8220;Pub, pooches a perfect complement&#8221;. Aber ups, die Pubs (Plural) sind in Wahrheit nur eins, nämlich: das am Hafen gelegene Friki Tiki Patio. Okay, in der Provinz reicht auch eine Bar im Hinterzimmer eines Restaurants schon für einen Trend.</p>
<p>Weiter gehts nach Chicago, hier gibt es sogar zwei Bars, in denen laut <a href="http://www.chicagohotblog.com/doggy-happy-hour" target="_blank">Hotblog</a> Hunde mitgeführt werden dürfen – jedenfalls einmal die Woche. Hey, das sind schon insgesamt ein halbes Dutzend Bars in den USA.</p>
<p>Die Spurensuche führt zurück nach Washington DC. Und hier steckt wohl auch die Quelle des Trends: Mitte April tritt dort das Hotel Monaco Alexandria mit der originellen Nachricht der Dog Happy Hour an die Medien heran. Das Haus der Kimpton Kette vermarktet sich auf der eigenen <a href="http://www.monaco-alexandria.com/pet-friendly/index.html" target="_blank">Webseite </a> als tierfreundlich, was für deutsche Verhältnisse relativ profan klingt: Hunde dürfen angeleint und gegen Aufpreis mitgeführt werden, und einmal die Woche ist erlaubt, im Hotel-Innenhof den Hund mitzuführen – angeleint und pro Hundehalter nicht mehr als ein Tier. Zustände, die bei uns als immer noch als reglementiert kritisiert würden. Aber eben jenes Hotel wird nun hier in deutschen Medien als Trendsetter für originelle Tierliebe gefeiert&#8230; Nun denn. </p>
<p>Ein absurder Trend aus den USA? Wohl eher doch ein Stille-Post-Spiel aus Medien-Absurdistan, bei dem am Ende sehr viel Originelleres herauskommt, als dahinter steckt. Hier ist einfach die journalistische News-Schraube mal wieder etwas zu weit gedreht worden, damit die seriöse Tagesschau einen fröhliches &#8220;Schlusswort&#8221; findet.</p>
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		<title>&#8220;Großartiges Romandebüt und sehr spannend!&#8221; - Bunte online</title>
		<link>http://www.claudia-cornelsen.de/category/standpunkte/studie-der-abgrunde/</link>
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		<pubDate>Thu, 04 Sep 2008 06:39:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>claudia</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Standpunkte]]></category>

		<category><![CDATA[Ich. Bin. Eine. Mörderin.]]></category>

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		<description><![CDATA[ 	&#8220;Studie der Abgründe&#8221; betitelt Bunte-online mein Buch &#8220;Ich. Bin. Eine. Mörderin&#8221;. Redakteur Henrik John Hohl ist begeistert: &#8220;Claudia Cornelsen schafft sprachlich eine solch intime Nähe zum Geschehen, die einem fast unerträglich wird. Gut so!&#8221; Sein Fazit: &#8220;Großartiges Romandebüt und sehr spannend!&#8221; Die Rezension kann man hier nachlesen (wenn man auf Seite 2 blättert).
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p> 	&#8220;Studie der Abgründe&#8221; betitelt Bunte-online mein Buch &#8220;Ich. Bin. Eine. Mörderin&#8221;. Redakteur Henrik John Hohl ist begeistert: &#8220;Claudia Cornelsen schafft sprachlich eine solch intime Nähe zum Geschehen, die einem fast unerträglich wird. Gut so!&#8221; Sein Fazit: &#8220;Großartiges Romandebüt und sehr spannend!&#8221; Die Rezension kann man <a href="http://www.bunte.de/in-out/in-in-der-kultur_did_2857.html" target="_blank">hier</a> nachlesen (wenn man auf Seite 2 blättert).</p>
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		<title>&#8220;Roman mit soghafter Wirkung&#8221; - NWZ</title>
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		<pubDate>Wed, 27 Aug 2008 10:31:09 +0000</pubDate>
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		<category><![CDATA[Standpunkte]]></category>

		<category><![CDATA[Ich. Bin. Eine. Mörderin.]]></category>

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		<description><![CDATA[ 	Für ein &#8220;Spiel mit zahllosen Spiegeln&#8221; hält die Nord-West-Zeitung meinen Roman. Der Rezensentin  Regina Jarchow hat mein Roman offenbar gefallen, wenngleich sie die protestantisch-preußischen Leser vor der Lektüre warnt: &#8220;Wer einen Krimi erwartet, wird von diesem Roman eher enttäuscht sein. Wer jedoch keine Scheu vor intellektuellen Spielen hat, legt das Buch auch abends [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p> 	Für ein &#8220;Spiel mit zahllosen Spiegeln&#8221; hält die Nord-West-Zeitung meinen Roman. Der Rezensentin  Regina Jarchow hat mein Roman offenbar gefallen, wenngleich sie die protestantisch-preußischen Leser vor der Lektüre warnt: &#8220;<em>Wer einen Krimi erwartet, wird von diesem Roman eher enttäuscht sein. Wer jedoch keine Scheu vor intellektuellen Spielen hat, legt das Buch auch abends im Bett nicht mehr aus der Hand. Aber Vorsicht: &#8216;Ich. Bin. Eine. Mörderin&#8217; ist kein Buch für Menschen, die morgens um 6 Uhr aufstehen müssen.</em>&#8221;</p>
<p>Sie lobt mein Buch, es sei &#8220;<em>ein Roman mit literarischem Anspruch und soghafter Wirkung, bei dem der Leser kunstvoll an der Nase herumgeführt wird</em>&#8220;.  Ein literarisches Spiel, das die Rezensentin in den Bann zieht: &#8220;<em>Dem Buchtitel &#8216;Ich. Bin. Eine. Mörderin&#8217; ist tunlichst zu misstrauen. Claudia Cornelsen hätte die Worte auch in Spiegelschrift schreiben können, denn nichts könnte weniger eindeutig sein als dieses Eingeständnis.</em>&#8221; Sie erklärt: &#8220;<em>Die Ich-Form suggeriert zwar die Sicherheit eines Bekenntnisses, doch sind Zweifel angebracht: Die Autorin schreibt aus der Perspektive einer Wahnsinnigen und lässt die Geschichte mit einem Schluss enden, der noch einmal alle scheinbaren Gewissheiten auf den Kopf stellt.</em>&#8221;<br />
Ich hätte, so viel verrät die Rezensentin, zahllose Spiegel aufgestellt und führte dadurch den Leser bewusst in die Irre. Regina Jarchow scheint beeindruckt von &#8220;<em>diesem Buch, das genau geplant und raffiniert ausgearbeitet wurde</em>&#8220;.</p>
<p>Danke für diese schöne Rezension. Ich fühle mich verstanden.</p>
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		<title>&#8220;Literarisch einfach grandios!&#8221; - NDR-Kulturjournal</title>
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		<pubDate>Tue, 26 Aug 2008 05:33:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>claudia</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Standpunkte]]></category>

		<category><![CDATA[Ich. Bin. Eine. Mörderin.]]></category>

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		<description><![CDATA[ 	Danke, Paul Kersten! So viel Lob &#8230;! Wer die Romanheldin Tereza aus &#8220;Ich. Bin. Eine. Mörderin.&#8221; beim lyrischen Graffiti in der Psychiatriedusche sehen will, kann Kerstens Beitrag zum gestrigen NDR-Kulturjournal hier anschauen.
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p> 	Danke, Paul Kersten! So viel Lob &#8230;! Wer die Romanheldin Tereza aus &#8220;Ich. Bin. Eine. Mörderin.&#8221; beim lyrischen Graffiti in der Psychiatriedusche sehen will, kann Kerstens Beitrag zum gestrigen NDR-Kulturjournal <a href="http://213.200.64.229/ndr/mp3/podcast/ndrfernsehen_kulturjournal/20080825_ndrfernsehen_kj.mp4" target="_blank">hier</a> anschauen.</p>
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		<title>Alte Säcke und der literarische Jungbrunnen</title>
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		<pubDate>Mon, 25 Aug 2008 14:50:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>claudia</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Standpunkte]]></category>

		<category><![CDATA[Buchmarkt]]></category>

		<category><![CDATA[Ich. Bin. Eine. Mörderin.]]></category>

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		<description><![CDATA[ 	&#8220;Das bin doch ich&#8221;, nannte klagend Thomas Glavinic seinen Roman, in dem er einen Autoren beschreibt, dessen Buch nicht auf die Nominierungsliste für den Deutschen Buchpreis kommt – und kam mit diesem Buch letztes Jahr auf die Nominierungsliste für den Deutschen Buchpreis. „Ich. Bin. Eine. Mörderin.“ fehlt auf der diesjährigen Liste, weswegen ich jetzt [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p> 	&#8220;Das bin doch ich&#8221;, nannte klagend Thomas Glavinic seinen Roman, in dem er einen Autoren beschreibt, dessen Buch nicht auf die <a href="http://www.boersenverein.de/de/177061" target="_blank">Nominierungsliste für den Deutschen Buchpreis</a> kommt – und kam mit diesem Buch letztes Jahr auf die Nominierungsliste für den Deutschen Buchpreis. „Ich. Bin. Eine. Mörderin.“ fehlt auf der diesjährigen Liste, weswegen ich jetzt wohl einen Roman schreiben muss, der da heißt „Da fehlt doch eine Mörderin“, mit dem ich dann nächstes Jahr auf der Nominierungsliste für den Deutschen Buchpreis stehe. Insgesamt ist die Liste allerdings überwiegend eine Ansammlung von Publikationen alter Säcke, was insofern nicht verwundert, als sich mit vergleichbaren Worten auch die Jury beschreiben ließe&#8230;.- wenigstens der literarische Jungbrunnen Paul Kersten hat den Mut zu Neuem und stellt meinen Roman im NDR-Kulturjournal (N3 25.8.08, 22.30 Uhr) vor. Wer die Sendung verpasst hat, kann den dreiminütigen Beitrag von Paul Kersten als Podcast anhören. Den Link findet man hier: <a href="http://www3.ndr.de/ndrtv_pages_std/0,3147,SPM13222,00.html" target="_blank">http://www3.ndr.de/ndrtv_pages_std/0,3147,SPM13222,00.html</a></p>
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		<title>Frisch verliebt und übermütig oder ungeduscht und übernächtigt?</title>
		<link>http://www.claudia-cornelsen.de/category/standpunkte/frisch-verliebt-und-ubermutig-oder-ungeduscht-und-ubernachtigt/</link>
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		<pubDate>Mon, 25 Aug 2008 14:48:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>claudia</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Standpunkte]]></category>

		<category><![CDATA[PR]]></category>

		<category><![CDATA[Selbstvermarktung]]></category>

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		<description><![CDATA[ 	Bislang gab sich der als einfühlsam bekannte Moderator Reinhold Beckmann in seinem Auftreten eher farblos: rahmenlose Brille über glatt rasiertem Kinn, grau meliert gerahmt und in freundlich-dezentem Stoff gehüllt. In China plötzlich die Rebellion: Im Olympiastudio wagte der Moderator den Imagewandel und trug über grauem Drei-Tage-Gestoppel eine eckige Hornbrille mit schwerem Gestell, die Haare [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p> 	Bislang gab sich der als einfühlsam bekannte Moderator Reinhold Beckmann in seinem Auftreten eher farblos: rahmenlose Brille über glatt rasiertem Kinn, grau meliert gerahmt und in freundlich-dezentem Stoff gehüllt. In China plötzlich die Rebellion: Im Olympiastudio wagte der Moderator den Imagewandel und trug über grauem Drei-Tage-Gestoppel eine eckige Hornbrille mit schwerem Gestell, die Haare verwuschelt, das weiße Hemd zerknautscht. War der Mann frisch verliebt und übermütig oder schlicht ungeduscht und übernächtigt? Ein paar Tage später war der alte Beckmann wieder da, und mit ihm die rahmenlose Brille, das glatt rasierte Kinn. Und kaum jemand hat’s gemerkt.</p>
<p><img src="http://www.claudia-cornelsen.de/wp-content/uploads/2008/08/beckmann.jpg" alt="" title="Beckmann" width="459" height="280" class="alignnone size-full wp-image-197" /></p>
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