<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	>

<channel>
	<title>Claudia Cornelsen</title>
	<atom:link href="http://www.claudia-cornelsen.de/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>http://www.claudia-cornelsen.de</link>
	<description>Claudia Cornelsen - Autorin, Ghostwriterin, PR-Beraterin, Dozentin</description>
	<pubDate>Fri, 20 Jan 2012 09:59:18 +0000</pubDate>
	<generator>http://wordpress.org/?v=2.6.1</generator>
	<language>en</language>
			<item>
		<title>Bitte, Herr Dieckmann, nehmen Sie den Handschuh auf!</title>
		<link>http://www.claudia-cornelsen.de/category/standpunkte/bitte-herr-dieckmann-nehmen-sie-den-handschuh-auf/</link>
		<comments>http://www.claudia-cornelsen.de/category/standpunkte/bitte-herr-dieckmann-nehmen-sie-den-handschuh-auf/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 20 Jan 2012 09:59:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>claudia</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Standpunkte]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.claudia-cornelsen.de/?p=980</guid>
		<description><![CDATA[ 	Das könnte richtig spannend werden: Nachdem die BILD sich  in den letzten Wochen im Machtkampf mit dem Inhaber des höchsten Staatsamtes in Deutschland geübt hat, könnte sie nun in einen Kampf mit der wahren Macht im Staate, dem Volk nämlich, gezogen werden.
Bundespräsident Christian Wulff ist im Rhetorik-Boxen ein schwacher Sparringspartner, während die BILD [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p> 	Das könnte richtig spannend werden: Nachdem die BILD sich  in den letzten Wochen im Machtkampf mit dem Inhaber des höchsten Staatsamtes in Deutschland geübt hat, könnte sie nun in einen Kampf mit der wahren Macht im Staate, dem Volk nämlich, gezogen werden.<span id="more-980"></span></p>
<p>Bundespräsident Christian Wulff ist im Rhetorik-Boxen ein schwacher Sparringspartner, während die BILD nach jahrzehntelangem Training mit härtesten Gegnern souverän zwischen linken Haken, Nackenschlägen und Hieben unterhalb der Gürtellinie zu variieren weiß. Trotzdem: Selten wurde in derart beeindruckender Weise von dem Boulevardblatt vorgeführt, wie man im medialen Duell als Sieger nach Punkten aus dem Ring steigen kann. Derzeit macht Christian Wulff, der sich in die Trainingskabine im Bellevue zurückgezogen hat und von minderjährigen Sternsängern Seelenmassagen verabreichen lässt, eher den Eindruck, als würde er doch noch das Handtuch werfen. Selbst die kleinen Nadelstiche <a href="http://www.abendzeitung-muenchen.de/inhalt.zentis-zahlte-muenchen-besuch-az-exklusiv:-wulffs-gratis-trip-zum-filmball.8d285e3b-d8eb-43f7-a6e9-3c08b4e34323.html">ob gesponsorter Münchenreisen</a>, die kleinere Boulevardblätter wie die Münchner Abendzeitung jetzt noch zu setzen versuchen, hinterlassen Spuren im Gedächtnis der Öffentlichkeit.</p>
<p>Doch der BILD-Zeitung droht nun ein echter Meisterschaftskampf. Der Blogger und Grimmepreisträger Udo Vetter kündigte gestern in seinem <a href="http://www.lawblog.de/index.php/archives/2012/01/19/bild-soll-nicht-an-mir-verdienen/">Blog</a> an, BILD herauszufordern. Das Duell könnte rund um den 23. Juni stattfinden. An diesem Datum will der Axel-Springer-Verlag gemeinsam mit allen Deutschen den 60 Geburtstag seines Boulevardblattes feiern und eine Ausgabe der BILD <a href="http://meedia.de/print/am-23-juni-gibts-bild-fuer-alle/2012/01/18.html">an alle 41 Millionen Haushalte</a> kostenlos verteilen. Damit beschenkt sich das Verlagshaus vor allem selbst. Denn eine ganzseitige Anzeige in dieser Ausgabe, mit der nach eigener Aussage auch &#8220;Werbeverweigerer&#8221; beglückt werden sollen, kostet vier Millionen Euro plus Mehrwertsteuer (in Ziffer: 4.000.000,00 Euro!). Nachzulesen im pdf-Downlaod <a href="http://www.axelspringer-mediapilot.de/dl/424150/BILD_fuer_ALLE_2012.pdf">hier</a>: (http://www.axelspringer-mediapilot.de/dl/424150/BILD_fuer_ALLE_2012.pdf)</p>
<p>Udo Vetter empört sich: &#8220;Ich will nicht, dass die Zeitung vorne von Geschenken plärrt, aber hinten rum mit mir Geld verdient.&#8221;</p>
<p>Binnen weniger Stunden formierten sich bereits gestern die Gegner einer solchen Werbeaktion mit &#8220;der größten Auflage aller Zeiten&#8221;, wie die BILD-Anzeigenverkäufer vollmundig ankündigten.<a href="http://meedia.de/print/bild-kritiker-wollen-die-zeitung-nicht-geschenkt/2012/01/19.html"> Meedia.de</a> berichtet schon von drei Varianten des Boykotts:<br />
1. ein Aufkleber &#8220;Keine Werbung. Auch keine Gratis-Zeitungen.&#8221;<br />
2. das unfrankierte (!) Zurücksenden der Zeitung an den Absender<br />
3. ein Brief mit juristisch korrekt formulierten Unterlassungsansprüchen an die Herausgeber. Ein solches Schreiben, das Vetter von einem Kölner Anwalt hat aufsetzen lassen, kursiert bereits im <a href="http://www.tobiasgillen.de/?p=5525">Netz</a>.</p>
<p>Die Taktik ist klug. Denn Ziel einer solchen Aktion ist nicht, wirklich zu verhindern, dass die BILD-Zeitung im einzelnen, konkret benannten Briefkasten landet. Ziel ist vielmehr, den Aufwand für die BILD nach oben zu treiben, indem möglichst viele Menschen dem Gratisblatt ihren Briefkasten verweigern. Sind es genug, ist der Ausschluss einzelner Briefkästen logistisch kaum noch zu bewältigen. Landet trotz Verbot eine BILD im Briefkasten, kann der Empfänger juristisch dagegen vorgehen. Das kostet in jedem Fall Zeit und Geld, selbst wenn sich die Kläger am Ende ihre Unterlassungsansprüche nicht in goldner Münze vergüten lassen können.</p>
<p>Während sich Christian Wulff in seinem Kampf auf seinen (im Nachhinein wohl eher schwachen) Coach Glaesecker verlassen musste, sind die neuen BILD-Herausforderer ein ungreifbares Gewaber mit Schwarm-Intelligenz. Ich hoffe, dass der Axel-Springer-Verlag die Herausforderung annimmt. Ein Weichei aus Niedersachsen im Boxen schlagen kann jeder, aber Fechten mit einem Bienenschwarm, das wäre wirklich mal eine Herausforderung. Bitte, Herr Dieckmann, nehmen Sie den Handschuh auf!</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.claudia-cornelsen.de/category/standpunkte/bitte-herr-dieckmann-nehmen-sie-den-handschuh-auf/feed/</wfw:commentRss>
		</item>
		<item>
		<title>Die Weltformel und ich</title>
		<link>http://www.claudia-cornelsen.de/category/standpunkte/die-weltformel-und-ich/</link>
		<comments>http://www.claudia-cornelsen.de/category/standpunkte/die-weltformel-und-ich/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 23 Nov 2011 08:52:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>claudia</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Standpunkte]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.claudia-cornelsen.de/category/standpunkte/die-weltformel-und-ich/</guid>
		<description><![CDATA[ 	Hurra, ich werde berühmt! Am Sonntagabend lief auf Deutschlandradio ein wunderbares Feature zum Thema &#8220;Die Formel - Wenn die Welt auf eine Formel zusammenschrumpft&#8221; von Felix Florian Weyh. Und ich war dabei. 
FF Weyh hatte mich schon im Sommer zu meiner APISEGS-Formel interviewt. Das war ein amüsantes Gespräch, bei dem wir viel gelacht haben.Der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p> 	Hurra, ich werde berühmt! Am Sonntagabend lief auf Deutschlandradio ein wunderbares Feature zum Thema &#8220;Die Formel - Wenn die Welt auf eine Formel zusammenschrumpft&#8221; von Felix Florian Weyh. Und ich war dabei. <span id="more-978"></span></p>
<p>FF Weyh hatte mich schon im Sommer zu meiner <a href="http://www.apisegs.de">APISEGS</a>-Formel interviewt. Das war ein amüsantes Gespräch, bei dem wir viel gelacht haben.Der arme Kerl musste dann eine Stunde cc-Schnellsprech transkribieren und hat jetzt etwa drei Minuten netto rausgefiltert und sehr liebevoll, sehr pointiert in großartige Zitate von so brillianten Leuten wie dem Schriftsteller Peter Glaser, dem Philosophen Prof. H-D Mutschler, dem Physiker Dr. Unzicker und dem Fondsmanager Dr. von Wallwitz montiert. </p>
<p>Herausgekommen sind 55min kluge Kurzweil, die man am nächsten Samstag zwischen 7 und 8 Ihr morgens auf DRadio Wissen nochmal hören kann - oder <a href="http://www.dradio.de/download/152640">hier</a> in Manuskriptform nachlesen. Da bin ich aber stolz wie Bolle.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.claudia-cornelsen.de/category/standpunkte/die-weltformel-und-ich/feed/</wfw:commentRss>
		</item>
		<item>
		<title>Das Ergebnis der Stilanalyse? Quatsch natürlich!</title>
		<link>http://www.claudia-cornelsen.de/category/standpunkte/das-ergebnis-der-stilanalyse-quatsch-naturlich/</link>
		<comments>http://www.claudia-cornelsen.de/category/standpunkte/das-ergebnis-der-stilanalyse-quatsch-naturlich/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 17 Aug 2011 10:18:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>claudia</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Standpunkte]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.claudia-cornelsen.de/?p=973</guid>
		<description><![CDATA[ 	Es war einfach zu verlockend: Natürlich wollte auch ich wissen, in was für einem Stil ich schreibe. Natürlich musste ich die Webseite Ich schreibe wie&#8230; ansteuern und diese oder jene Textprobe eingeben, um mir in klammheimlicher Eitelkeit literarische Etiketten der Hochkultur abzuholen. Und natürlich ging es mir am Ende wie Thomas Glavinic, der gestern [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p> 	Es war einfach zu verlockend: Natürlich wollte auch ich wissen, in was für einem Stil ich schreibe. Natürlich musste ich die Webseite <a href="http://www.faz.net/f30/aktuell/WriteLike.aspx">Ich schreibe wie&#8230;</a> ansteuern und diese oder jene Textprobe eingeben, um mir in klammheimlicher Eitelkeit literarische Etiketten der Hochkultur abzuholen. Und natürlich ging es mir am Ende wie Thomas Glavinic, der gestern in der <a href="http://www.faz.net/artikel/C30870/schreibstilanalyse-ja-wie-schreiben-sie-denn-bloss-30486032.html">FAZ</a> vorgemacht hat, was bei dieser Analyse herauskommt: Quatsch natürlich.</p>
<p>Nun, in meinen wenigen Blogs hier auf dieser Webseite schreibe ich wie Ingo Schulze, Sigmund Freud, G.W.F. Hegel und Immanuel Kant. Kein Wunder, dass  ich darauf so wenig Resonanz bekomme!</p>
<p>In meinem <a href="http://www.apisegs.de">APISEGS-Blog</a> schreibe ich dagegen wie Albert Ostermaier, Thomas Bernhard und – erneut – Sigmund Freud. Das ist überraschend, andererseits erklärt auch das vielleicht die knauserige öffentliche Resonanz.</p>
<p>Besonders gespannt war ich auf das Textergebnis zu meinem 2008 erschienenen Roman &#8220;Ich.Bin.Eine.Mörderin&#8221;, den ich bewusst in großer stilistischer Vielfalt angelegt hatte. Und siehe da, tatsächlich attestierte mir das Programm genau das: Die Spanne reichte von Georg Trakl über Peter Handke bis zu Alexa Hennig von Lange. Dass ausgerechnet die Vergewaltigungsszene stilistisch Charlotte Roche zu geordnet wurde, gibt mir dagegen zu denken. Die hat eine Startauflage, die mein Buch noch nicht mal am Ende und noch nicht mal mit zwei Nullen weniger erreichte. Und wieso klingen die Gespräche mit dem Psychiater nunmehr NICHT nach Sigmund Freud, sondern nach Melinda Nadj Abonji, die zwar keiner kennt, die aber 2010 den Deutschen Buchpreis bekam, während ich noch nicht mal nach Klagenfurt eingeladen wurde? </p>
<p>Vielleicht stimmt doch was nicht mit der &#8220;absolut sicheren und unbestechlichen <a href="http://www.faz.net/artikel/C30712/f-a-z-stiltest-ich-schreibe-wie-30310783.html">Messmethode</a>&#8220;?</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.claudia-cornelsen.de/category/standpunkte/das-ergebnis-der-stilanalyse-quatsch-naturlich/feed/</wfw:commentRss>
		</item>
		<item>
		<title>Lila Kuehe sterben doch</title>
		<link>http://www.claudia-cornelsen.de/category/standpunkte/lila-kuehe-sterben-doch/</link>
		<comments>http://www.claudia-cornelsen.de/category/standpunkte/lila-kuehe-sterben-doch/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 19 May 2011 17:39:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>claudia</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Standpunkte]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.claudia-cornelsen.de/?p=937</guid>
		<description><![CDATA[ 	Zehn Jahre sind vergangen. 2001 erschien mein Buch &#8220;Lila Kühe leben länger&#8221; bei Ueberreuter. Der Titel schaffte es bis auf Platz 8 der Bestsellerliste (in Österreich, hüstel), die Verkaufszahlen waren okay. Sie hätten sicher noch besser sein können. Leider wurde uns das komplette Marketing zerschossen – von Milka-Anwälten. &#8220;Man darf lila kaufen, aber nicht [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p> 	Zehn Jahre sind vergangen. 2001 erschien mein Buch &#8220;Lila Kühe leben länger&#8221; bei Ueberreuter. Der Titel schaffte es bis auf Platz 8 der Bestsellerliste (in Österreich, hüstel), die Verkaufszahlen waren okay. Sie hätten sicher noch besser sein können. Leider wurde uns das komplette Marketing zerschossen – von Milka-Anwälten. &#8220;Man darf lila kaufen, aber nicht lila sagen&#8221; titelte ich damals eine Pressemitteilung, die ich in letzter Aufmüpfigkeit auf lila Papier versandte. Die Anwälte hatten zwar nicht das Buch verboten, aber unsere dazugehörige Webseite.<span id="more-937"></span> Zu der Domain &#8220;www.lilakuehelebenlaenger.de&#8221; reichte unser Zutrauen in die Web-User nicht, heute würde man derlei sofort machen. </p>
<p>Nun, damals hatten wir auf &#8220;www.lilakuehe.de&#8221; ein lustiges BallerBaller-Spiel installiert: Mit der Mouse musste man die auf der Weide grasenden Kühe abschießen. Wenn man traf, zerfledderten sie in zig leckere Kotelettes und gaben zahlreiche Bonuspunkte. Traf man jedoch versehentlich die in einem Liegestuhl liegende, sonnenberillte, bräsig Cocktails schlürfende lila Kuh, dann kostete das deftige Protest-Muh satte 400 Punkte. </p>
<p>Zur Belohung bekamen wir nicht nur eine schöne Fortsetzungsgeschichte im Kress-Report, wo wir einen lustigen PR-Q-Test durchführten, sondern eben auch Post aus Bremen. Die Mutter aller Milka-Kühe, Kraft Foods, drohte dem Verlag mit dem totalen Krieg und legte zum Beweis seiner matrialischen Kräfte schon mal ein 20-Kilo-Aktenpaket in den Briefkasten. Allein der genannte Streitwert ließ dem Verlag die Knie schlottern  und, schwupps, war die mühsam und teuer programmierte Webseite wieder vom Netz. Schade drum. Nicht mal Erinnerungsfotos sind geblieben. Von wegen: das Netz vergisst nichts!</p>
<p>Nun denn. Ein Jahrzehnt später ist das Buch vergriffen und statt einer Neuauflage versuche ich mich in einer neuen Version des Publizierens: das Buch-Blog oder Blog-Buch? WordPress als Verlag, Claudia als Bloggerin und statt Inhaltsverzeichnis gibt es Tag-Cloud und Suchfunktion. Stück für Stück wird so in den nächsten Tagen und Wochen der bewährte Text in einer aktualisierten Neuauflage erscheinen. </p>
<p>Allerdings auch unter einem neuen Titel. Auf <a href="http://www.lilakuehe.de/">lilakuehe.de</a> bloggt nämlich schon ein gewisser Gregor und dem will ich keine Konkurrenz machen. Stattdessen finden sich die Texte auf www.apisegs.de. Und wer wissen will, was es mit dem Namen auf sich hat, muss einfach <a href="http://www.apisegs.de">auf diesen Link</a> klicken. Für mich jedenfalls sind die lila Kühe damit nun doch gestorben, aber der <a href="http://apisegs.de/zum-blog/archives/197">PR-Gag</a> lebt weiter.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.claudia-cornelsen.de/category/standpunkte/lila-kuehe-sterben-doch/feed/</wfw:commentRss>
		</item>
		<item>
		<title>Plagiat gehört zum Geschäft</title>
		<link>http://www.claudia-cornelsen.de/category/standpunkte/plagiat-gehort-zum-geschaft/</link>
		<comments>http://www.claudia-cornelsen.de/category/standpunkte/plagiat-gehort-zum-geschaft/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 18 Mar 2011 09:23:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>claudia</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Standpunkte]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.claudia-cornelsen.de/?p=895</guid>
		<description><![CDATA[ 	Da haben wir es: Das ganze Urheberrechtsdrama ist nichts als simple Mathematik!
Ghostwriting sei in der Wissenschaft häufiger als das Plagiat, schätzt Gerhard Fröhlich, Professor an der Johannes Kepler Universität in Linz. Jede fünfte  Diplomarbeit und Dissertation sind seiner Ansicht nach nicht selbst verfasst. Dass derlei viel zu selten auffällt, ist wohl nur durch [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p> 	Da haben wir es: Das ganze Urheberrechtsdrama ist nichts als simple Mathematik!<br />
Ghostwriting sei in der Wissenschaft häufiger als das Plagiat, <a href="http://www.nachrichten.at/oberoesterreich/art4,572973">schätzt</a> Gerhard Fröhlich, Professor an der Johannes Kepler Universität in Linz. Jede fünfte  Diplomarbeit und Dissertation sind seiner Ansicht nach nicht selbst verfasst. Dass derlei viel zu selten auffällt, ist wohl nur durch die schlechte <a href="http://derstandard.at/1285199436638/Unis-Betreuungsverhaeltnis-verschlechterte-sich-massiv">Betreuungssituation</a> an den Universitäten zu erklären. Wenn jeder Prof über hundert Studierende zu betreuen hat, fällt Betrug nicht mehr so schnell auf. Das ist dann ein willkommenes Umfeld für kriminelle Dienstleistungen. <span id="more-895"></span></p>
<p>Oder wie es Björn Lindner, der ein Ghostwriting-Netzwerk für den Raum Leipzig aufzubauen beabsichtigt, in einer Xing-Nachricht an mich formulierte: &#8220;durch die Nähe zu verschiedenen Hochschulen&#8221; geäbe es &#8220;entsprechende Klientel&#8221;. Der Mann ist nicht nur Werkstudent bei Daimler, sondern bietet in seinem Xing-Profil auch Dienstleistungen wie &#8220;Flirtcoaching&#8221; und &#8220;Treuetests&#8221;. Na, wunderbar! Das ist ja eine großartige Mischung: Wer Angst hat, angesichts der hübschen Blondine oder dem süßen Latino zu versagen, kann sich von Björn die besten Aufreißersprüche texten lassen; misstraut man seinem Partner, formuliert Björn die richtigen Lügendetektor-Fragen; und klemmt es in der wissenschaftlichen Karriere, dann kann Björn bald die richtigen Ghostwriter vermitteln. Doch eventuell muss der smarte Frauenliebhaber, der sich mit kessem Seitenblick und orangener Krawatte bei <a href="https://www.xing.com/profile/Bjoern_Lindner7">Xing</a> präsentiert, dann doch passen. Schließlich sind nicht nur Björns Sprachkenntnisse in Französisch nur eingklammert &#8220;geplant&#8221;, sondern auch das Netzwerk ist bislang nur &#8220;im Aufbau&#8221;. Ich habe seine Anfrage natürlich abgelehnt. &#8220;Wissenschaftliches Ghostwriting&#8221; ist das Allerletzte, was ich täte.</p>
<p>Björns Vita lässt aber erahnen, dass Ghostwriting und Plagiate in der wissenschaftlichen Welt nicht nur nebeneinander existieren, sondern vielleicht sogar häufig zusammenfallen. Dazu bedarf es einer kleinen Rechenaufgabe. Falls Sie nicht mitkommen, Björn bietet auch Nachhilfe als Dienstleistung. Keine Ahnung, ob Mathe zu seinem Fächerkanon gehört, aber vielleicht ist es wenigstens geplant. Das Neben- und Miteinander von Ghostwriting und Plagiat kann man nämlich rechnerisch herleiten. Reden wir über Geld:</p>
<p>Ginge es darum, einen fairen Preis für die betrügerische Dienstleistung des <em>akdamischen Ghostwriting</em> zu finden, könnte man sich an den Stundensätzen privater Nachhilfelehrer orientieren. &#8220;<a href="http://www.tutoria.de/">Tutoria</a>&#8221; zum Beispiel, wo auch Björn Lindner nach eigenen Angaben seit August 2010 tätig ist, verlangt je nach Qualifikation des Nachhilfelehrers &#8220;zwischen 14 und 29 Euro&#8221; pro Stunde.</p>
<p>Wenn man bedenkt, welche Qualifikation es für einen wissenschaftlichen Text braucht, ist wohl durchaus mehr als der Höchstsatz des Schülernachhilfelehrers angemessen. Wieviel mehr ist die Leistung eines angehenden Akademikers als die Leistung eines Zehntklässlers wert? Das Doppelte? Oder nicht ganz so viel? Der Abiturient muss heutzutage zwölf Jahre gelernt haben, für den Bachelor braucht es zusätzliche vier Jahre. Rein quantitativ müsste der Lohn also 30 Prozent höher sein. Setzen wir der Einfachheit halber 40 bis 60 Euro pro Stunde an. Und?</p>
<p>Nun, ein (auch im Impressum nicht namentlich genannter) <a href="http://ghostwriter-kosten.acad-write.com/"><em>Akademischer Ghostwriter</em></a> aus der Schweiz beziffert auf seiner Webseite den Preis seiner Dienstleistung auf &#8220;54 Euro pro Normseite&#8221;. Für Laien bedürfte es wohl der Erklärung, dass eine Normseite eine Einheit der Verlagsbranche ist und aus 30 Zeilen á 60 Anschläge, kurz 1800 Zeichen, besteht. Doch Mr Namenlos findet eher das Honorar erklärungsbedürftig: &#8220;Das mag in &#8216;nicht professionellen&#8217; Ohren abschreckend viel klingen&#8221;. Erst recht, wenn man den Seitenpreis &#8220;auf einen Umfang von 80 Seiten hochrechnet, wie sie beispielsweise für eine Diplom- oder Magisterarbeit erforderlich sind&#8221;. Bevor Sie den Taschenrechner zücken: 80&#215;54 sind 4.320 Euro. Wow, das mag für den studentischen Geldbeutel viel sein, vor allem für jene, die <a href="http://www.nachrichten.at/oberoesterreich/art4,572973">&#8220;neben Job und Familie als berufstätige Studenten keine Zeit mehr für das Verfassen wissenschaftlicher Arbeiten&#8221;</a> finden. Bei dem gerade angesetzten Stundenlohn ergäbe das für die geghostete Diplomarbeit ein Zeitbudget von 72 bis 108 Stunden. Keine drei Wochen.</p>
<p>Gegencheck: 4.320 Euro beträgt der <a href="http://www.lohnspiegel.de/main/zusatzinformationen/diplomkaufleute">Brutto-Durchschnittslohn</a> eines Diplomkaufmanns in Frankfurt am Main. Der dürfte etwa dieselbe Qualifikation haben wie der akademische Ghostwriter; man sollte also annehmen, dass die beiden etwas dasselbe verdienen. Nun arbeiten Ghostwriter eher freiberuflich und müssen anders als ein Angestellter von ihren Einnahmen nicht nur das Büro und alle technische Ausstattung bezahlen, sondern auch Rücklagen bilden, um einnahmefreie Zeiten wie Krankheit, Urlaub oder auftragsfreie Zeiten zu überbrücken. Nebenbei: Interessant wäre zu erfahren, welchen Mehrwertsteuersatz akademische Ghostwriter für ihre Leistung erheben: die gesetzlichen 19 Prozent? Oder gar die für künstlerische Leistungen reduzierten 7 Prozent? In jedem Fall wird ein akademischer Ghoswtriter mit minimalem ökonomischen Verstand versuchen, diese 4.320 Euro in mindestens einem Monat zu erwirtschaften.</p>
<p>Das erfordert einen strammen Zeitplan. Der Schweizer <a href="http://ghostwriter-kosten.acad-write.com/">akademische Ghostwriter</a> rechtfertigt seine Kalkulation durchaus nachvollziehbar: Es müsse &#8220;auch die für den Leser unsichtbare konzeptionelle Arbeit, also Brainstorming, Lesen und Auswerten von Sekundärliteratur, Zielsetzung, detaillierte Gliederung, Ausloten der Argumentationsmöglichkeiten, Roter Faden etc.- bezahlt werden.&#8221; Das nehme nicht wenig Zeit in Anspruch: &#8220;im Schnitt etwa zwei Drittel aller verfügbaren Zeit und mehr.&#8221;</p>
<p>im Klartext: Für die geghostete Diplomarbeit stehen etwa 10 Arbeitstage zur Verfügung, inkl Briefing, Recherche, Texterstellung und  Korrektur. Auch die bei Diplomarbeiten stets auftretenden Computerabstürze und überraschend geänderten Öffnungszeiten der Bibliotheken müssen in diesem Zeitraum ihren Platz finden. Warten auf wichtige, aber derzeit leider ausgeliehene Fachbücher? Keine Zeit. – Die Tagesreise ins spezialisierte Archiv? Nicht drin. – Nachdenken über kniffelige Randaskepte?  Quellenstudium? Bibliographieren? Überprüfen von Zitaten? Dauert zu lange.</p>
<p>Derart gehetzt wird der <em>akademische Ghostwriter</em> – vielleicht noch neben Familie und anderen Jobs, die ihn über Wasser halten (Flirtschule, Treuetests etc.) – die zeitsparenden Copy-Paste-Handgriffe beherrschen wie kein Zweiter. Fazit: Wer <em>akademisches Ghostwriting</em> zum Geschäft macht, muss das Plagiat einkalkulieren. Quod erat demonstrandum.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.claudia-cornelsen.de/category/standpunkte/plagiat-gehort-zum-geschaft/feed/</wfw:commentRss>
		</item>
		<item>
		<title>Das Ende der Empörung - scheinheilig und dumm</title>
		<link>http://www.claudia-cornelsen.de/category/standpunkte/das-ende-der-emporung-scheinheilig-und-dumm/</link>
		<comments>http://www.claudia-cornelsen.de/category/standpunkte/das-ende-der-emporung-scheinheilig-und-dumm/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 02 Mar 2011 15:23:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>claudia</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Standpunkte]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.claudia-cornelsen.de/?p=890</guid>
		<description><![CDATA[ 	„Scheinheilig“ hat die Kanzlerin zuletzt die Guttenberg-Kritiker genannt, und traf damit insofern den Nagel auf den Kopf, als die Empörung schlagartig abgeklungen ist, obgleich es auch nach dem Rücktritt des Ministers noch reichlich Grund zur Empörung gäbe. Nicht über „KT“, nein. Auch nicht über jenen ehemaligen österreichischen Wissenschaftsminister und heutigen EU-Kommissar Johannes Hahn, der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p> 	„Scheinheilig“ hat die Kanzlerin zuletzt die Guttenberg-Kritiker genannt, und traf damit insofern den Nagel auf den Kopf, als die Empörung schlagartig abgeklungen ist, obgleich es auch nach dem Rücktritt des Ministers noch reichlich Grund zur Empörung gäbe. Nicht über „KT“, nein. Auch nicht über jenen ehemaligen österreichischen Wissenschaftsminister und heutigen EU-Kommissar Johannes Hahn, der genau wie Guttenberg seine Doktorarbeit plagiatweise erschummelt haben soll. Inzwischen sollen die Plagiatjäger 160 weitere Politiker und Prominente im <a href="http://www.krone.at/Welt/Plagiatsjaeger_haben_nun_auch_Hahn._Pilz_und_Papst_im_Visier-Nach_Guttenberg-Story-248868">Visier</a> haben. <span id="more-890"></span>Angela Merkel selbst, Edmund Stoiber, Annette Schavan, ja, sogar der Papst stehen unter besonders kritischem Augenmerk. Falls die Erfolgserlebnisse ausbleiben, könnte man die Liste noch um Bert Brecht und Thomas Mann erweitern – da habe ich schon im Studium literaturwissenschaftliche Seminare besucht, die sich jeweils mit der Suche nach den Originaltexten beschäftigten. Die Empörung darüber habe ich schon damals abgelegt. Belletristik darf das. Die Kunst ist frei, darf auch montieren. Niemand würde Schwitters beschimpfen, er dürfe in seine Collagen keine Fahrkarten montieren; und auch Caspar David Friedrich hat den Kreidefelsen nicht selbst erschaffen, den er gemalt hat. </p>
<p>Natürlich muss man unterscheiden: Romane, Theaterstücke oder Gedichte erheben keinen Anspruch auf Objektivität, auf Richtigkeit oder gar auf Wahrheit. Sie sind subjektiv, emotional, manchmal entwaffnend ehrlich, manchmal gewinnend verlogen, sie schummeln und lügen unverhohlen – eben das führt zum größten Vergnügen. Alice reist ins Wunderland, Jim Knopf trifft auf Scheinriesen und Woody Allen klettert einfach von der Leinwand ins Leben hinunter. Mehr als oft sind die Ideen geklaut. Doch gerade der gut gemachte „Remake“ wird in seiner Wahrhaftigkeit als Ausdruck des veränderten Zeitgeistes geliebt und gefeiert. Im Wesen ist das dieser Art Verfasste zeitlos und für die Ewigkeit gemacht.</p>
<p>Wissenschaft hingegen gehorcht ganz anderen Gesetzen. Hier regieren Zweifel und kritischer Verstand. Nichts hat Bestand, jede Behauptung gilt nur auf Zeit; die ewige Wahrheit hat ausgedient, sobald sich jemand findet, der sie hinterfragt. Selbst das Beharren auf der Vernunft wurde in diesem System von vernünftig und logisch denkenden Philosophen als „Dialetik der Aufklärung“ entlarvt und die klügsten Wissenschaftler hinterließen der Nachwelt Weisheiten wie „Ich weiß, dass ich nichts weiß“ oder „Wovon man nicht sprechen kann, davon muss man schweigen“.</p>
<p>Wer in der Wissenschaft das Wort ergreift, muss selbst die Worte finden und sich ins Risiko begeben, dass ein anderer den <a href="http://www.sueddeutsche.de/politik/plagiatsvorwuerfe-gegen-guttenberg-sag-dem-titel-leise-servus-1.1063178">Blödsinn</a>  durchschaut, den man verzapft hat – womit nicht gemeint ist, dass man Worte, Sätze und Gedanken andernorts geklaut hat, sondern im Nachdenken über diese Worte, Sätze und Gedanken eine eigene Sprache entwickelt, mit der man den Blödsinn durchschaut, den die anderen verzapft haben. Es ist eine Art Spiel, ein intellektuelles Pingpong, bei dem Thesen hin- und hergeworfen werden, bis sie dauerhaft irgendwo hängen bleiben und sich eine gewisse Zeit lang als „letzte Wahrheit“ erhalten. Man kann gewiss sein, dass sich jemand findet, der den Ball irgendwann wieder aufnimmt. Das ist selbst den Allerklügsten so gegangen, ob sie nun Sokrates,  Wittgenstein oder Adorno geheißen haben. Immer kam jemand, der dagegen sprach und wortreich die Armseligkeit des Vordenkers entlarvte – größere Respektbezugungen sind in der Wissenschaft kaum möglich. </p>
<p>Die Eintrittskarte in diese Welt ist die Dissertation. Hier macht der studierte Nachwuchs quasi sein Platzreife und muss dann mühevoll im Lauf der Jahre sein akademisches Handicap auf ein Niveau herunterspielen, das ihm eines Tages den Zutritt auf die schönsten Spielplätze der Wissenschaftswelt verschafft. Keine Ahnung, ob der Baron zu Guttenberg Golf spielt. Täte er es, würde er sich vermutlich darüber empören, wenn jemand statt selbst den Ball über den gesamten Fairway zu schlagen, erst kurz vor dem Loch aufs Green träte, um die dort liegenden Bälle der anderen einzuputten.<br />
Im Wissenschaftsbetrieb scheint derlei gang und gäbe, ja es gibt sogar einzelne, die sich gegen Bezahlung – um im Bild zu bleiben – als professionelle Driver und Fairway-Golfer anbieten.</p>
<p>„<a href="http://www.spiegel.de/unispiegel/studium/0,1518,399951,00.html">Akademische Ghostwriter</a>“ nennen sie sich und lassen ihre Kunden der Form halber Erklärungen unterschreiben, dass sie (die Ghostwriter wie die Kunden) die Urheberechtsgesetze beachten und dass dieser Text nicht unter anderem Namen etwa als Diplom-, Magister- oder Doktorarbeit veröffentlicht werden dürfe. Der Betrug ist himmelschreiend. Die Berufsbezeichnung „akademische Ghostwriter“ etwa so paradox wie „schwarzer Schimmel“ oder „kalorienfreie Sahnetorte“. Das akademische Schreiben kann eben nicht zwischen Dichter und Denker trennen! Es gibt in der Wissenschaft eine zwingende Einheit des Begriffs und des Gedankens, weswegen die Definition und Abgrenzung der Begriffe auch an den Anfang jeder wissenschaftlichen Erklärung gehört. Wer sich der Mühe, die richtigen Worte zu finden, entledigen will, entledigt sich eben auch jeglichen Gedankens. Ein Wissenschaftler, der das Schreiben delegiert, delegiert das Denken – und ist ebendrum kein Wissenschaftler mehr. </p>
<p>Deswegen sind nicht nur die Guttenbergs und seinesgleichen empörend, sondern genauso jene gewissenlosen Ghostwriter, die etwas als harmlose Dienstleistung anbieten, was ein Hochverrat an ihrer eigenen Kernkompetenz ist. Ein Akademiker, der sich als Ghostwriter andient, vergiftet den Brunnen, aus dem er schöpft.</p>
<p>Aber was mich wirklich wütend macht, sind jene Bildungsbürger, die sich derzeit über all diese Gauner und Ganoven empören. Ja, die Kanzlerin hat recht, wenn sie von „Scheinheiligkeit“ spricht. Denn wenn es darum geht, Wissenschaft in der Währung unserer Gesellschaft wertzuschätzen, also geistige Arbeit in barer Münze zu vergüten, dann sind diese Bürger die letzten, die sich dazu bereit erklären. Die Pfennigfuchser der Informations-Jagd-Gesellschaft klagen permanent über die Kosten der Kultur und lassen sich vom Staat nicht nur ihre Logenplätze in der Oper, sondern gleich den gesamten Wissenschaftsapparat finanzieren – natürlich nur mit knapp bemessenem Budget, schließlich sind das ja ihre mühsam erarbeiteten Steuergelder, die da im ineffizienten Wissenschaftsapparat verschleudert werden. Die Ergebnisse müssen dann selbstverständlich kostenlos der Öffentlichkeit zur Verfügung gestellt werden. Am besten per Internet, damit die Damen und Herren der Bildungselite ihren Allerwertesten nicht aus dem Sofa erheben müssen, sondern per Mausklick alle Daten frei Haus aufs ipad geliefert bekommen. </p>
<p>Die schöne Musik von A oder B wird mal eben auf CD gebrannt und der Bridgefreundin zum Geburtstag „geschenkt“; die neusten Nachrichten bei „SpOn“ oder in der ARD-Mediathek studiert, weswegen man das jahrelange Zeitungsabo unlängst gekündigt hat. Dafür hat man nicht mehr genug Zeit und außerdem steht ja gar nicht mehr Neues drin. Wenn die <a href="http://www.faz.net/dynamic/iphone/">FAZ</a> oder die <a href="http://www.sueddeutsche.de/app/service/iphone/ ">SZ</a> für ihre App-Ausgabe 2,99 bzw 1,59 Euro im Monat verlangt, gilt das als revolutionär und kaum durchsetzbar. Geistige Arbeit ist billig zu haben. Wer davon leben will, sollte sich mit einem Taxischein absichern oder darauf bauen, dass die Hochschulabschluss ausreichend dafür qualifiziert, seinen Hartz-IV-Antrag problemlos ausfüllen zu können. Damit hat man anderen schon viel voraus. </p>
<p>Man muss es sich leisten können, im Land der Dichter und Denker mitwirken zu können. Am besten kann man auf ein ausreichendes Familienvermögen zurückgreifen. Die FAZ hat erst kürzlich ein beindruckendes <a href="http://www.faz.net/s/Rub8D05117E1AC946F5BB438374CCC294CC/Doc~E40773609C8294D5B80C88A445EA57AFA~ATpl~Ecommon~Scontent.html">Porträt der Berufsgruppe der Privatdozenten</a> gezeichnet. Zu Guttenberg hätte eigentlich die besten materiellen Voraussetzungen gehabt, um wissenschaftliche Karriere zu machen. Vielleicht hat es ihm an geistigen Kapazitäten gefehlt oder am Respekt vor der wissenschaftlichen Disziplin. Vielleicht hat er aber auch einfach nur realisiert, welche Werte in unserer Gesellschaft wirklich etwas zählen. Substanz gehört nicht dazu. Weswegen jetzt, wo der „Betrüger“ abgetreten ist, die Empörung wieder erlahmt. </p>
<p>Nur ich, ich rege mich noch auf – über die Dummheit all derer, die geistige Arbeit weder als Verfasser noch als Rezipienten zu schätzen wissen. Es ist scheinheilig, sich darüber zu beschweren, dass jemand beim Verfassen die Gedanken kopiert, wenn man sich als Rezipient selbst sämtliche Gedanken erschleicht. In diesem Sinne: Falls Sie meine Gedanken honorieren wollen, ein Klick auf den „Gefällt mir“-Button macht nicht satt, aber ich verrate Ihnen auch gern meine <a href="http://www.claudiacornelsen.de">Kontonummer</a>.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.claudia-cornelsen.de/category/standpunkte/das-ende-der-emporung-scheinheilig-und-dumm/feed/</wfw:commentRss>
		</item>
		<item>
		<title>Mehr als ein Imagekratzer!</title>
		<link>http://www.claudia-cornelsen.de/category/standpunkte/mehr-als-ein-imagekratzer/</link>
		<comments>http://www.claudia-cornelsen.de/category/standpunkte/mehr-als-ein-imagekratzer/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 17 Feb 2011 20:46:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>claudia</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Standpunkte]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.claudia-cornelsen.de/?p=886</guid>
		<description><![CDATA[ 	Es ist sonst nicht meine Art, täglich zu bloggen, aber da ich mich gestern sehr kritisch zur SZ-Berichterstattung zum Fall zu Guttenberg geäußert hatte, will ich mich der veränderten Informationslage nun auch stellen. Offenbar hatte die SZ den richtigen Riecher. Zwar waren die von der SZ mokierten,  wissenschaftlich nicht akurat belegten Stellen  [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p> 	Es ist sonst nicht meine Art, täglich zu bloggen, aber da ich mich gestern sehr kritisch zur SZ-Berichterstattung zum Fall zu Guttenberg geäußert hatte, will ich mich der veränderten Informationslage nun auch stellen. Offenbar hatte die SZ den richtigen Riecher. Zwar waren die von der SZ mokierten,  wissenschaftlich nicht akurat belegten Stellen  im Verhältnis zum Gesamtwerk für sich genommen verzeihlich und noch kein Grund zum Skandal. Aber binnen weniger Stunden wurde – übrigens von einer spontan zusammengewürfelten Internetusergruppe per <a href="http://de.guttenplag.wikia.com/wiki/GuttenPlag_Wiki">&#8220;Guttenplag&#8221;-Wiki</a> –  eine solche Fülle an weiteren unsauber zitierten, bzw. gar nicht als Zitat kenntlich gemachten Passagen gesammelt, dass sogar mir ganz mulmig wird.<span id="more-886"></span> Dabei muss ich als Textarbeiterin nicht mal wissenschaftlichen, sondern &#8220;nur&#8221; journalistischen Ansprüchen genügen. Selbst in der oberflächlichen Medienwelt werden zwar keine Belege, Fußnoten und Literaturverzeichnisse verlangt, aber natürlich davon ausgegangen, dass Zitate Zitate und eigener Text eigener Text ist.<br />
Natürlich kann es bei schnell erledigter Recherche immer mal passieren, dass man beim Exzerpieren unsauber arbeitet, per Copy/Paste ganze Absätze aus fremden Artikeln in eine Textdatei wirft, um die darin enthaltenen Gedanken nicht zu verlieren. Und natürlich kommt es vor, dass man hier und dort vergisst, einen Absatz als Zitat kenntlich zu machen. Später zieht man den wunderbaren, so treffend formulierten Absatz aus der virtuellen Karteikiste, hält sich irrtümlich selbst für den Urheber und verwendet den Text unbekümmert. Das mag auf 475 Seiten auch mehr als einmal passieren, zweimal, dreimal, vielleicht auch öfter.<br />
Aber wenn sich mittlerweile an die fünfzig (50!) Passagen finden, dann stellt sich schon die Frage, ob hier wirklich jemand im Huschhusch-Pfusch-Verfahren nur sehr sorglos mit Textbausteinen umgegangen ist. Nein, vor allem die Passagen, in denen der Text umgearbeitet wurde, vereinzelt sogar spröder formuliert als das Original, wecken den Verdacht, dass hier jemand bewusst eine Collagetechnik verwendet hat, in bei der manches &#8220;Abkupfern&#8221; durch Umformulierung vertuscht werden sollte.<br />
Der einzige, der das wirklich beurteilen kann, ist der Doktorand selbst. Er muss sich jetzt binnen 14 Tagen eine Verteidigungsstrategie einfallen lassen. Das Image ist mehr als angekratzt. Gestern hätte ich ihm noch geraten, die Fehler zuzugeben, den Entdeckern der unsauberen Stellen für ihre Aufmerksamkeit zu danken und zügig alle mokierten Absätze zu korrigieren. Das wird jetzt kaum noch möglich sein. Dazu sind es schlichtweg zu viele und viel zu verschiedene Unwissenschaftlichkeiten, als dass man sich auf allzumenschliche &#8220;Schlampigkeit&#8221; berufen könnte. Da Ehrlichkeit zum Kernimage des Barons zu Guttenberg gehört, hat er jetzt ein richtig großes Problem. Ich wüsste nicht, was ich ihm in dieser Situation raten würde. Klar, die Wahrheit. Aber kann die anders aussehen als der Satz &#8220;Sorry, Ich wollte es mir leicht machen. Ich habe geschummelt.&#8221;? Herr Baron, Sie haben ein Problem!</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.claudia-cornelsen.de/category/standpunkte/mehr-als-ein-imagekratzer/feed/</wfw:commentRss>
		</item>
		<item>
		<title>Skandal!? Ist jeder Zitier-Fehler gleich ein Plagiat?</title>
		<link>http://www.claudia-cornelsen.de/category/standpunkte/skandal-ist-jeder-zitier-fehler-gleich-ein-plagiat/</link>
		<comments>http://www.claudia-cornelsen.de/category/standpunkte/skandal-ist-jeder-zitier-fehler-gleich-ein-plagiat/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 16 Feb 2011 14:07:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>claudia</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Standpunkte]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.claudia-cornelsen.de/?p=881</guid>
		<description><![CDATA[ 	Hat da wirklich jemand bei seiner 475 Seiten umfassenden Doktorarbeit nicht alle zitierten Quellen sauber belegt? So scheints zu sein. Die SZ enthüllt derlei aus der Doktorarbeit unseres Verteidigungministers. So richtig schlimm, scheint selbst die SZ derlei aber nicht zu finden. Jedenfalls schreibt sie am Ende ihres spektakulären Aufmachers: &#8220;Mitunter verlieren Wissenschaftler den Überblick [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p> 	Hat da wirklich jemand bei seiner 475 Seiten umfassenden Doktorarbeit nicht alle zitierten Quellen sauber belegt? So scheints zu sein. Die <a href="http://www.sueddeutsche.de/politik/plagiatsvorwurf-gegen-verteidigungsminister-guttenberg-soll-bei-doktorarbeit-abgeschrieben-haben-1.1060774-2">SZ</a> enthüllt derlei aus der Doktorarbeit unseres Verteidigungministers. So richtig schlimm, scheint selbst die SZ derlei aber nicht zu finden. Jedenfalls schreibt sie am Ende ihres spektakulären Aufmachers: &#8220;Mitunter verlieren Wissenschaftler den Überblick über ihre Exzerpte oder die Zulieferungen von Mitarbeitern.&#8221;<br />
Eben. So what? <span id="more-881"></span><br />
Das Drama ist gering, oder um es in den Worten der SZ zu sagen: &#8220;Mit Schlampigkeit oder Hilfe von anderen erwirbt man sich freilich auch keine akademischen Meriten.&#8221; Stimmt. Das aber scheint ja auch nicht zu Guttenbergs Interesse zu sein, oder hat er sich um eine Stelle als Professor beworben?<br />
Mal wieder wird eine Lappalie zum Skandal aufgeblasen. Soll das seriöser Journalismus sein? Investigativ womöglich? Nein, das ist bloß sensationsheischende Quotenfängerei. Andere nennen so etwas versuchten Rufmord.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.claudia-cornelsen.de/category/standpunkte/skandal-ist-jeder-zitier-fehler-gleich-ein-plagiat/feed/</wfw:commentRss>
		</item>
		<item>
		<title>Entführt von der Ghostwriter-Alpenmafia?</title>
		<link>http://www.claudia-cornelsen.de/category/standpunkte/gibt-es-etwa-eine-bose-ghostwriter-alpenmafia/</link>
		<comments>http://www.claudia-cornelsen.de/category/standpunkte/gibt-es-etwa-eine-bose-ghostwriter-alpenmafia/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 09 Feb 2011 07:19:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>claudia</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Standpunkte]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.claudia-cornelsen.de/?p=865</guid>
		<description><![CDATA[ 	Hans Krankl ist in Österreich eine Institution. Fußballer, Nationalspieler, (ja, Österreich hat eine Fußballnationalmannschaft, früher mal Platz 60 der Weltrangliste, derzeit sogar Platz 45, lso weit vor Lichtenstein und Luxemburg), WM-Teilnehmer 1978 und 1982. Krankl war der, der bei jenem legendären WM-Spielin Argentinien zwei der drei Tore schoss, mit denen Österreich gegen Deutschland gewann. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p> 	Hans Krankl ist in Österreich eine Institution. Fußballer, Nationalspieler, (ja, Österreich hat eine Fußballnationalmannschaft, früher mal Platz 60 der Weltrangliste, derzeit sogar Platz 45, lso weit vor Lichtenstein und Luxemburg), WM-Teilnehmer 1978 und 1982. Krankl war der, der bei jenem legendären WM-Spielin Argentinien zwei der drei Tore schoss, mit denen Österreich gegen Deutschland gewann. Nunja, die Jüngeren kennen ihn eher wegen seiner Musik, wenn sie denn dergleichen hören, oder als Fenrsehmoderator. Wie es sei. Jener &#8220;Hansi&#8221; Krankl schreibt regelmäßig in einer Kolumne für die Tageszeitung Österreich, die in Deutschland jüngst zu Bekanntheit gelangte, als sie in ihrer Sonntagsausgabe ausführlich über eine großartig verlaufene Wetten-dass-Sendung berichtete (“Robbie Williams rettete die Show ”), die in Wahrheit nach dem tragischen Sturz eines Wettkandidaten frühzeitig abgebrochen worden war.<span id="more-865"></span><br />
Nun hat Herr Krankl in seiner <a>Kolumne</a> in diesem Blatt ganz schlimme Dinge geschrieben. So etwas wie: &#8220;So wird Salzburg sicher nicht Meister.&#8221; und &#8220;Die Bullen verdienen sich den Titel gar nicht!&#8221; Das ist natürlich empörend, schließlich ist Krankl selbst ehemaliger Salzburg-Spieler. Weswegen klar ist, dass Krankl solche Sätze nie schreiben würde, woraus zu schließen ist  – und das ist nun besonders empörend -, dass jemand anderes diese Sätze Krankl quasi untergeschoben hat. In böser Absicht versteht sich, um Salzburg zu schaden, und &#8220;Unruhe in die Mannschaft zu bringen&#8221;, wie der kritische Blogger, Salzburg- und Hansi-Fan Alex Januschewsky <a href="http://www.rbsfans.at/2011/02/08/osterreich-ist-eine-lachnummer/">jüngst</a> herausgefunden hat.<br />
Wer hat&#8217;s in Wahrheit geschrieben? Seine Ghostwriter! Und schlimmer noch: Es drängt sich (jedenfalls Januschwesky) &#8220;die Frage auf, ob Hans Krankl diesen Artikel überhaupt gelesen hat/lesen durfte&#8221;. Vermutlich nicht! Hansi wurde vermutlich schomn vor Wochen entführt, wird seither in einem dunklen Kellerverließ bei Brot und Wasser gefangen gehalten und darf noch nicht mal die Zeitung lesen, in der unter seinem Namen Artikel verfasst werden - von perfiden Ghostwritern, die sich zu Banden zusammengerottet haben und umherziehen, um die Salzbuchger Fußballmannschaft in Unruhe zu versetzen. Wahnsinn! Man kann nur hoffen, dass ihn dort ein W-Lan-Netz erreicht und er sich heimlich per Smartphone ins Netz einloggen kann, um aus den Botschaften seiner letzten treuen Fans Kraft und Hoffnung zu zehren: &#8220;Ach Hansi: wenn du das liest, dann melde dich doch mal bei uns.&#8221; schreibt Fan-Blogger Januschwesky. Dann könne man doch über alles reden. &#8220;Wir würden deine Aussagen gerne diskutieren.&#8221;<br />
Wenn ich Ghostwriter wäre, würde ich derlei offene Auseinandersetzung natürlich zu verhindern wissen. Das geht doch nicht, dass die Autoren ihre Texte nicht schreiben, nicht lesen, aber dann diskutieren. Wo kämen wir denn da hin? Da würde am Ende noch Salzburg Fußballmeister. Und das wäre &#8230;, ja, das wäre&#8230; - hm, jedenfalls nichts was sich die böse Ghostwriter-Alpenmafia gefallen lassen darf! Servus!</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.claudia-cornelsen.de/category/standpunkte/gibt-es-etwa-eine-bose-ghostwriter-alpenmafia/feed/</wfw:commentRss>
		</item>
		<item>
		<title>Wie komme ich in die Medien? Trick 17</title>
		<link>http://www.claudia-cornelsen.de/category/standpunkte/wie-komme-ich-in-die-medien-trick-17/</link>
		<comments>http://www.claudia-cornelsen.de/category/standpunkte/wie-komme-ich-in-die-medien-trick-17/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 21 Jan 2011 10:48:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>claudia</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Standpunkte]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.claudia-cornelsen.de/?p=857</guid>
		<description><![CDATA[ 	Also gut, ich gebe zu: das ist schon eine Meisterleistung. Sonntag in der rbb-Abendschau, Dienstag im Tagesspiegel, Donnerstag in den Tagesthemen. Das ist kaum noch zu toppen und erfordert natürlich eine erheblich Vorarbeit.
Der rbb-Auftritt war noch die leichteste Übung: Einfach am Sonntagmorgen in Tarnkleidung unauffällig an der Spree herumtreiben, bis das erwartete Fernsehteam auftaucht, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p> 	Also gut, ich gebe zu: das ist schon eine Meisterleistung. Sonntag in der rbb-Abendschau, Dienstag im Tagesspiegel, Donnerstag in den Tagesthemen. Das ist kaum noch zu toppen und erfordert natürlich eine erheblich Vorarbeit.</p>
<p>Der <a href="http://www.ardmediathek.de/ard/servlet/content/3517136?documentId=6262676">rbb-Auftritt</a> war noch die leichteste Übung: Einfach am Sonntagmorgen in Tarnkleidung unauffällig an der Spree herumtreiben, bis das erwartete Fernsehteam auftaucht, dann sich freundlich anbiedern und in fröhlicher Wessi-Ost-Bauernfänger-Manier mit einer Banane die Hunde zum Purzeln bringen. So weit, so leicht.<span id="more-857"></span></p>
<p>Der <a href="http://www.tagesspiegel.de/wirtschaft/pierer-gibt-wieder-autogramme-/3707868.html">Tagesspiegel</a>, okay, da muss man auch mal Glück haben und sich von Dritten in die Hände spielen lassen. Aber das mit den <a href="http://www.ardmediathek.de/ard/servlet/content/3517136?documentId=6296090">Tagesthemen</a>, das muss ich ganz unverhohlen so herausposaunen, das war ein strategisches Glanzstück:</p>
<p>Zuerst in monatelanger Feinarbeit einen Dioxinskandal langsam aufköcheln lassen; parallel zwei Buchpublikationen zum Thema Ernährung lancieren, eine von Karen Duve, eine von Jonathan Safran Foer; dann die Grüne Woche in Berlin starten lassen und  punktgenau eine Lesung mit den beiden Buchautoren organisieren, dabei geschickte Medienkooperationen anleiern und die Berliner Veggie-Szene in Scharen zur Lesung treiben. Und jetzt kommt der Clou: Bei dieser Veranstaltung muss man im richtigen Moment an der richtigen Stelle in der Einlassschlange stehen, möglichst goliathesk inmitten von mangel-, weil fleischlos ernährten Ahnen des kleinwüchsigen Davids und dann, wenn sich das Kamerateam nähert, unauffällig ein Handygespräch mit der Zeitansage führen.</p>
<p>Da kann die ARD gar nicht anders, als ihre Tagesthemen genau auf diesen sensationellen Moment zuzuschneiden. Gleich zu Beginn des <a href="http://www.tagesschau.de/multimedia/video/ondemand100_id-video845896.html">Beitrags</a> tauche ich auf. Schön, präsent und wunderbar authentisch, als wenn das Ganze nur ein unglaublicher Zufall wäre! Phantastisch!</p>
<p>Allerdings musste die ARD nach all dem Productplacement-Ärger der vergangen Jahre meinen Auftritt auf die maximal erlaubten zwei Sekunden einschränken, sonst hätten sich Heerscharen von Juristen über den Intendanten hergemachten. Das konnte ich natürlich nicht riskieren. Wie schnell wird aus guter PR ein Krisenfall&#8230; - Aber diese zwei Sekunden, die haben es in sich. Wie Schneewittchen bei den Zwergen stehe ich da im Rampenlicht. Herausragend sozusagen. Ahoi.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.claudia-cornelsen.de/category/standpunkte/wie-komme-ich-in-die-medien-trick-17/feed/</wfw:commentRss>
		</item>
		<item>
		<title>10 Punkte, woran man ein &#8220;geghostetes&#8221; Buch erkennt</title>
		<link>http://www.claudia-cornelsen.de/category/standpunkte/10-punkte-woran-erkennt-man-ein-geghostetes-buch/</link>
		<comments>http://www.claudia-cornelsen.de/category/standpunkte/10-punkte-woran-erkennt-man-ein-geghostetes-buch/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 19 Jan 2011 16:29:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>claudia</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Standpunkte]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.claudia-cornelsen.de/?p=851</guid>
		<description><![CDATA[ 	Liebe Frankfurter Rundschau,
das stand gestern in Ihrer Zeitung: 
&#8220;Vor allem in den Passagen, in denen von Pierer sich in seiner Ehre verletzt und als Opfer fühlt, ist es dem Buch anzumerken, dass kein Ghostwriter mitgeschrieben hat. Etwa als es um das im September 2008 ergangene Hausverbot bei Siemens geht. „Ich habe erkannt, wer wirklich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p> 	Liebe Frankfurter Rundschau,<br />
das stand gestern in Ihrer <a href="http://www.fr-online.de/wirtschaft/auf-der-jagd-nach-genugtuung/-/1472780/5761048/-/index.html">Zeitung</a>: <em></em></p>
<p><em>&#8220;Vor allem in den Passagen, in denen von Pierer sich in seiner Ehre verletzt und als Opfer fühlt, ist es dem Buch anzumerken, dass kein Ghostwriter mitgeschrieben hat. Etwa als es um das im September 2008 ergangene Hausverbot bei Siemens geht. „Ich habe erkannt, wer wirklich zu mir steht und auf wen ich mich in schwierigen Zeiten verlassen kann“, schreibt der Autor larmoyant.&#8221;</em></p>
<p>Mal abgesehen davon, ob der zitierte Satz wirklich &#8220;larmoyant&#8221; ist, also gefühlsduselig oder sentimental ist – frage ich mich, wieso Sie an diesen Passagen erkennen wollen, dass kein Ghostwriter mitgeschrieben hat. Weil Ghostwriter nicht über Ehrverletzungen oder Opfergefühle schreiben? Weil Ghostwriter nie larmoyant formulieren?<span id="more-851"></span><br />
Nun, als eine, die über eine gewisse Erfahrung in diesem Metier verfügt, will ich Ihnen gern erklären, woran man merken könnte, dass ein Ghostwriter mitgewirkt hat:<br />
1. Auf dem Cover steht hinter/unter dem prominenten Autorennamen ein zweiter, ggf. kleiner gedruckter unbekannter Name.<br />
2. Auf der Titelseite (dem &#8220;Innentitel&#8221;) steht hinter/unter dem prominenten Autorennamen ein zweiter, ggf. kleiner gedruckter unbekannter Name – eventuell mit dem Zusatz &#8220;unter Mitarbeit von&#8221;<br />
3. Im Impressum steht hinter dem Stichwort: &#8220;Lektorat&#8221;/ &#8220;Redaktion&#8221; / &#8220;Textbetreuung&#8221; ein Name, der in Branchenkreisen als Ghostwriter bekannt ist.<br />
4. In der Danksagung oder im Vor- oder Nachwort steht ein Satz, der sinngemäß so klingt: &#8220;Zu danken habe ich auch xy, der mich fachkundig und engagiert bei diesem und jenem (z.B. strukturierten Aufarbeitung meiner Erfahrungen und Gedanken, zeitaufwändigen Recherche der vielfältigen Fakten und Details, der kniffligen/intensiven/umfangreichen Textarbeit, der Formulierung komplexer Sachverhalte) unterstützt hat&#8221;<br />
5. Der Autor ist so bekannt, dass er - obwohl er das Buch selbst schreiben könnte – auf jeden Fall, schon allein aus Prestigegründen einen Ghostwriter an die Seite gestellt bekommt.<br />
6. Der Autor ist so hochdotiert und vielbeschäftigt, dass es ökonomisch betrachtet vollkommen idiotisch wäre, wenn er sich bei seinem Arbeitspensum ein halbes Jahr ausklinken würde, um einen – verhältnismäßig – schlecht bezahlten Schreibjob zu übernehmen.<br />
7. Der Autor ist in jeder Hinsicht höchstprofessionell und ergo nicht der Typ, der sich seine Hemden bügeln, seine Haare schneiden, seine Anzüge schneidern lässt, aber seine Bücher selber schreibt.<br />
8. Der Autor kann irgendetwas verdammt gut (managene, rechnen, malen, schauspielern, über Kakerlaken meditieren), aber nicht unbedingt schreiben, erst recht nicht lange Texte.<br />
9. Der Autor dankt auf der Pressekonferenz zum Erscheinen seines Buches xy für seine Unterstützung.<br />
10. Der Stab der Verlagsmitarbeiter besteht aus auffallend vielen Personen; am auffälligsten ist die eine Person, die sich schweigend im Hintergrund hält und lächelt, wenn jemand aus dem Buch zitiert.<br />
Vielleicht, liebe FR, nehmen Sie das Buch in die Hand, blättern darin und denken nochmal ganz gründlich nach! Vielleicht finden Sie auch eine Aufzeichnung von der Pressekonferenz.</p>
<p>In diesem Sinne herzliche Grüße und geistreiche Erkenntnisse!</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.claudia-cornelsen.de/category/standpunkte/10-punkte-woran-erkennt-man-ein-geghostetes-buch/feed/</wfw:commentRss>
		</item>
		<item>
		<title>Lerneinheit</title>
		<link>http://www.claudia-cornelsen.de/category/standpunkte/lerneinheit/</link>
		<comments>http://www.claudia-cornelsen.de/category/standpunkte/lerneinheit/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 10 Dec 2010 16:53:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>claudia</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Standpunkte]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.claudia-cornelsen.de/?p=844</guid>
		<description><![CDATA[ 	Wie mancher vielleicht schon gemerkt hat, übe ich mich derzeit im web 2.0 und sammele Erfahrungen (wie man bekanntlich das Fehlermachen euphemistisch umschreibt). Heute also sammele ich die Erfahrung, wie man einen Share-Link selbst programmiert. Voilá!
Twitter
*hüstel* zweiter Versuch.
Twitter
okay, und nun der dritte
Twitter
Yes! Aber das scheint mir noch sehr aufwändig&#8230; seufz. So werde ich NIE [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p> 	Wie mancher vielleicht schon gemerkt hat, übe ich mich derzeit im web 2.0 und sammele Erfahrungen (wie man bekanntlich das Fehlermachen euphemistisch umschreibt). Heute also sammele ich die Erfahrung, wie man einen Share-Link selbst programmiert. Voilá!<span id="more-844"></span></p>
<p><a title="Auf Twitter weitersagen" href="http://twitter.com/home?status=http://IHREURL">Twitter</a></p>
<p>*hüstel* zweiter Versuch.</p>
<p><a title="Auf Twitter weitersagen" href="http://twitter.com/home?status=http://www.claudia-cornelsen.de/category/standpunkte/lerneinheit/">Twitter</a></p>
<p>okay, und nun der dritte</p>
<p><a title="Auf Twitter weitersagen" href="http://twitter.com/home?status=http://www.claudia-cornelsen.de/category/standpunkte/lerneinheit/">Twitter</a></p>
<p>Yes! Aber das scheint mir noch sehr aufwändig&#8230; seufz. So werde ich NIE zum Blogger, wobei ich eh nicht weiß, ob ich das werden will&#8230;</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.claudia-cornelsen.de/category/standpunkte/lerneinheit/feed/</wfw:commentRss>
		</item>
		<item>
		<title>Etikettenschwindel: Lieber geghostet als gelabert?</title>
		<link>http://www.claudia-cornelsen.de/category/standpunkte/etikettenschwindel-lieber-geghostet-als-gelabert/</link>
		<comments>http://www.claudia-cornelsen.de/category/standpunkte/etikettenschwindel-lieber-geghostet-als-gelabert/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 27 Nov 2010 21:48:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>claudia</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Standpunkte]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.claudia-cornelsen.de/?p=835</guid>
		<description><![CDATA[ 	Da führt ein renommierter FAZ-Redakteur (Claudius Seidl) ein Interview mit einem bekannten Trompeter (Till Brönner) und das Ergebnis erscheint als Buch bei einem Traditionsverlag (Kiepenheuer &#038; Witsch). So weit, so banal. Doch nun vermarktet der Verlag das Interview als Buch des Trompeters; Claudius Seidl darf auch auf dem Cover stehen, kleingedruckt mit dem Zusatz [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p> 	Da führt ein renommierter FAZ-Redakteur (Claudius Seidl) ein Interview mit einem bekannten Trompeter (Till Brönner) und das Ergebnis erscheint als Buch bei einem Traditionsverlag (Kiepenheuer &#038; Witsch). So weit, so banal. Doch nun vermarktet der Verlag das Interview als Buch des Trompeters; Claudius Seidl darf auch auf dem Cover stehen, kleingedruckt mit dem Zusatz &#8220;mit&#8221;.<br />
Prompt bezeichnet ihn die Thüringer Allgemeine als &#8220;Ghostwriter&#8221; (nachzulesen <a href="http://www.tlz.de/startseite/detail/-/specific/Ob-Trompeter-besser-kuessen-1500724373">hier</a>). Aber ist Seidl Ghostwriter? Nein, ist er nicht! <span id="more-835"></span>Das Buch ist ein Interview. Einer stellt Fragen, ein anderer gibt Antworten, am Ende wird das Ganze verschriftlicht, stilistisch und inhaltlich geglättet, autorisiert und gedruckt. Passiert tausendfach jeden Tag in allen möglichen Publikationsformen. Auch in Buchform. Zuletzt sehr erfolgreich in dem Buch &#8220;Auf eine Zigarette mit Helmut Schmidt&#8221;. Da hatte der Verlag, übrigens auch Kiepenheuer &#038; Witsch, beide Gesprächspartner gleichermaßen als &#8220;Autoren&#8221; benannt und in gleich großer Typo auf selber Höhe aufs <a href="http://www.kohlibri.de/xtcommerce/advanced_search_result.php?keywords=auf+eine+zigarette+mit&#038;sUI=x&#038;x=58&#038;y=11">Cover</a> gesetzt. Der Alt-Kanzler war nur durch seine Doppelnennung im Vorteil.<br />
Nun also die Variante Brönner/Seidl. Was verrät sie uns?  Dass Brönner nicht berühmt genug ist, um im Titel zu stehen. Dass Seidl nicht berühmt genug ist, um als Autor aufzutreten. Und dass der Verlag nicht mutig genug ist, um ein Interviewbuch als das herauszugeben was es ist, sondern unter dem Etikett &#8220;Buch von Brönner mit Seidl&#8221; wie eine Autobiografie vermarktet. Etikettenschwindel der besonderen Art: Lieber geghostet als gelabert?<br />
Ein &#8220;echter&#8221; Ghostwriter, dessen Name in der Danksagung versteckt würde, hätte vielleicht aus dem Gelaber ein &#8220;echtes&#8221; Buch gemacht. Dann wäre &#8220;Brönners&#8221; Buch vielleicht gelobt worden. Chance vertan. Echt schade!</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.claudia-cornelsen.de/category/standpunkte/etikettenschwindel-lieber-geghostet-als-gelabert/feed/</wfw:commentRss>
		</item>
		<item>
		<title>Bärinnendienst auf dem Politikkongres</title>
		<link>http://www.claudia-cornelsen.de/category/standpunkte/barinnendienst-auf-dem-politikkongress/</link>
		<comments>http://www.claudia-cornelsen.de/category/standpunkte/barinnendienst-auf-dem-politikkongress/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 26 Nov 2010 21:42:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>claudia</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Standpunkte]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.claudia-cornelsen.de/?p=820</guid>
		<description><![CDATA[ 	Da stelle ich beim Politikkongress in Berlin der Bundestagsabgeordneten Dorothee Bär nach ihrem starken Auftritt zu ihrem ungewöhnlich aktiven Web-2.0-Verhalten eine Frage und erwähne dabei, dass mir gerade eben dummerweise nicht gelungen sei, sie auf die Schnelle bei Facebook zu finden - da nickt sie freundlich. Ja, sie sei nur für Freunde von Freunden [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p> 	Da stelle ich beim <a href="http://www.politikkongress.de/">Politikkongress</a> in Berlin der Bundestagsabgeordneten Dorothee Bär nach ihrem starken Auftritt zu ihrem ungewöhnlich aktiven Web-2.0-Verhalten eine Frage und erwähne dabei, dass mir gerade eben dummerweise nicht gelungen sei, sie auf die Schnelle bei Facebook zu finden - da nickt sie freundlich. Ja, sie sei nur für Freunde von Freunden sichtbar, aber sie würde mich jetzt, wo sie mich gesehen habe, in ihren facebook-Freundeskreis einladen.<span id="more-820"></span><br />
&#8220;Cornelsen heißen Sie? Claudia Cornelsen?&#8221; sagt sie ins Mikrofon, das Kongresspublikum staunt, und mir schießt die Röte ins Gesicht. Tja, natürlich wird es wieder heißen: &#8220;Klasse PR-Gag, Cornelsen, jetzt kennt dich hier jeder..&#8221;<br />
Aber zumindest Frau Bär gehört nun zu meinen Freunden. Willkommen im Club!</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.claudia-cornelsen.de/category/standpunkte/barinnendienst-auf-dem-politikkongress/feed/</wfw:commentRss>
		</item>
		<item>
		<title>Das Du und die Authentizität</title>
		<link>http://www.claudia-cornelsen.de/category/standpunkte/das-du-und-die-authentizitat/</link>
		<comments>http://www.claudia-cornelsen.de/category/standpunkte/das-du-und-die-authentizitat/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 24 Nov 2010 21:53:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>claudia</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Standpunkte]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.claudia-cornelsen.de/?p=818</guid>
		<description><![CDATA[ 	Obowhl man PR-Beratern immer vorwirft, sie würden Dinge schönreden oder schmackhaft machen, gehöre ich ja zu den Vertretern der Branche, die das Gegenteil behaupten: Pappnase machen nicht lustig, Partyhütchen keine bessere Stimmung. Deswegen solle man lieber die Dinge beim Namen nennen; das ist natürlich manchmal etwas schweiriger, wenn zum Beispiel ein Verteidigungsminister nicht nur [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p> 	Obowhl man PR-Beratern immer vorwirft, sie würden Dinge schönreden oder schmackhaft machen, gehöre ich ja zu den Vertretern der Branche, die das Gegenteil behaupten: Pappnase machen nicht lustig, Partyhütchen keine bessere Stimmung. Deswegen solle man lieber die Dinge beim Namen nennen; das ist natürlich manchmal etwas schweiriger, wenn zum Beispiel ein Verteidigungsminister nicht nur einen Vornamen, sondern gleich ein Dutzend Vornamen hat. Man man sich also gut überlegen, wem man das Du anbietet, wenn man Wert auf Authentizität anbietet. Das habe ich sinngemäß dpa erzählt und das Hamburger Abendblatt zum Beispiel hat den Artikel abgedruckt. Nachzulesen ist er <a href="http://www.abendblatt.de/wirtschaft/karriere/article1706203/Sie-Esel-sagt-man-nicht-so-schnell.html">hier</a></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.claudia-cornelsen.de/category/standpunkte/das-du-und-die-authentizitat/feed/</wfw:commentRss>
		</item>
		<item>
		<title>Ja, ist denn heut&#8217; schon Ostern?</title>
		<link>http://www.claudia-cornelsen.de/category/standpunkte/ja-ist-denn-heut-schon-ostern/</link>
		<comments>http://www.claudia-cornelsen.de/category/standpunkte/ja-ist-denn-heut-schon-ostern/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 28 Sep 2010 10:09:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>claudia</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Standpunkte]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.claudia-cornelsen.de/?p=816</guid>
		<description><![CDATA[

Vor  wenige Minuten habe ich die letzten der weit über 400 Seiten des  neusten Ghost-Manuskriptes versendet! Die Erstversion ist damit  geschafft, das weiße Blatt verbannt, jetzt geht es noch in mühselige,  aber nicht mehr ganz so aufreibende Korrekturschleifen.
Ich bin wieder da, bin wieder Mensch und freue mich – nach wochenlangem  [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="UIComposer_InputArea_Base UIComposer_InputArea">
<div class="UIComposer_InputShadow">
<div id="c4ca1be6335f4d76a8309e_input" class="Mentions_Input" style="width: 509px;">Vor  wenige Minuten habe ich die letzten der weit über 400 Seiten des  neusten Ghost-Manuskriptes versendet! Die Erstversion ist damit  geschafft, das weiße Blatt verbannt, jetzt geht es noch in mühselige,  aber nicht mehr ganz so aufreibende Korrekturschleifen.<span id="more-816"></span></p>
<p>Ich bin wieder da, bin wieder Mensch und freue mich – nach wochenlangem  Entzug – auf ganz viele schöne Dinge, Museumsbesuche, Kinofilme,  Tortenschlachten, Herbstspaziergänge, Theateraufführungen, Schmökern,  Weintrinken und was Berlin so hergibt.</p>
<p>Bis Ende der Woche bin ich allerdings in einem Seminar und – Ironie des  Schicksal – lehre Zeitmanagement. Die Woche darauf ist Buchmesse, aber  das ist bekanntlich mehr Vergnügen als Arbeit. Aber danach nerve ich  Euch mit all der freien Zeit, die ich dann wieder habe. Versprochen!</p>
<p>Ach, ich freue mich, dass dieser Berg hinter mir liegt!</p></div>
</div>
</div>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.claudia-cornelsen.de/category/standpunkte/ja-ist-denn-heut-schon-ostern/feed/</wfw:commentRss>
		</item>
		<item>
		<title>Netzwerk Recherche - Hamburg 9.+10.7.2010</title>
		<link>http://www.claudia-cornelsen.de/category/standpunkte/netzwerk-recherche-hamburg-91072010/</link>
		<comments>http://www.claudia-cornelsen.de/category/standpunkte/netzwerk-recherche-hamburg-91072010/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 15 Jul 2010 10:57:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>claudia</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Standpunkte]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.claudia-cornelsen.de/?p=800</guid>
		<description><![CDATA[ 	Die Jahreskonferenz des Vereins Netzwerk Recherche e.V. ist eine Tagung mit &#8220;medienkritischem&#8221; Anspruch. Das bedenklich begrenzte Ausmaß des kritischen Verstand zeigte sich allerdings bereits in den mit reißerischen Schlagworten gespickten Veranstaltungs-Titeln: &#8220;S-Bahn-Chaos&#8221;, &#8220;Sachsensumpf&#8221;, &#8220;Schnüffeln, spitzeln, spionieren&#8221;, &#8220;Medien, Macht und Meinungsmache&#8221;. Dabei ging es in kleineren Workshops vereinzelt durchaus um Qualitätssicherung: Fact-Checking, Auskunftsrecht, Quellenprüfung im [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p> 	Die Jahreskonferenz des Vereins Netzwerk Recherche e.V. ist eine Tagung mit &#8220;medienkritischem&#8221; Anspruch. Das bedenklich begrenzte Ausmaß des kritischen Verstand zeigte sich allerdings bereits in den mit reißerischen Schlagworten gespickten Veranstaltungs-Titeln: &#8220;S-Bahn-Chaos&#8221;, &#8220;Sachsensumpf&#8221;, &#8220;Schnüffeln, spitzeln, spionieren&#8221;, &#8220;Medien, Macht und Meinungsmache&#8221;. Dabei ging es in kleineren Workshops vereinzelt durchaus um Qualitätssicherung: Fact-Checking, Auskunftsrecht, Quellenprüfung im Internet. Doch offenbar ist manchem Journalisten der investigative &#8220;Effekt&#8221; wichtiger als die wirklich entlarvende Substanz, was sich ebenfalls schon in den Titeln der Großveranstaltungen zeigte:<span id="more-800"></span></p>
<p>&#8220;Freie Journalisten - die neuen Sklaven der Verlage?&#8221;  – Wow, was für eine spannende Frage! Nur: Wieso Sklaven? Wieso neue Sklaven? Wer sind die alten?</p>
<p>&#8220;Peter Sawicki - Vom Medienliebling zur unerwünschten Person&#8221;  – Hm, klingt interessant, aber stimmt da die Reihenfolge? Sawicki wude doch erst als (politisch) unerwünschte Person zum Medienliebling. Oder kannte jemand das IQWIG schon vor dem Dienstwagenskandal?</p>
<p>&#8220;Wachstumsbeschleunigungsgesetz: Worthülsen - und warum Journalisten sie nutzen&#8221;  - Nun, was vermeintlich selbstkritisch klingt, ist selbst vergleichsweise hohl. Wer Sprache wirklich hinterfragt, merkt schnell, dass das Wort &#8216;Worthülse&#8217; selbst eine Worthülse ist. Wortschöpfungen, die sich durchsetzen, gehören zur hohen (nicht hohlen!) Kunst des Journalismus&#8217;, dafür muss man allerdings nicht investigativ, sondern kreativ sein.</p>
<p>Ein Kongress-Schwerpunkt lag auf dem Berichten über und dem Umgang mit &#8220;Experten&#8221;, weswegen diverse Experten eingeladen und sogleich beschimpft wurden: Experten verweigern sich nämlich den Medien, weil sie ihr Herrschaftswissen für sich behalten wollen. Aber: Wer den Medien verständliche, mediengerechte Interviews gibt, kann kein Experte sein, sondern ist medialer Schaumschläger. Ein perfektes Double Bind. Würde solcher Vorwurf nicht lamentierend und anklagend, sondern klug-selbstironisch vorgetragen, klänge das etwa so wie das berühmte Groucho-Marx-Zitat: In dem Verein, der jemanden wie mich aufnimmt, möchte ich nicht Mitglied sein!</p>
<p>Ansonsten ging es um die üblichen Verdachtsthemen des investigativen Journalismus: Krieg in Afghanistan, Pressefreiheit in Russland, Geschäfte mit Leichenteilen etc. pp. Da hat sich in den letzten 25 Jahren meines medialen Arbeitslebens wenig bis gar nichts verändert. Immer noch staunen  die Medienkollegen aus den etablierten Redaktionen über die schillernde taz-Welt, in der innerbetriebliche Machtkampfrituale auf dem Parkett politischer Positionen die journalistische Denk- und Schreibarbeit behindern. Immer noch muss sich die einzige Chefredakteurin Deutschlands (inzwischen in dritter oder vierter Generation) erklären, warum in der taz eine Anzeige von Vattenfall erscheinen darf oder wie man sich das Weltbild vom Verfassungsschutz aufdrücken lässt. Niemand äußert sich zu den Stärken des Blattes, etwa die Weitsicht eines Ressorts &#8220;Wirtschaft und Umwelt&#8221; oder die immer wieder Diskussionen anzettelnde und abbildende Meinungsseite. Investigativ ist eben nicht dasselbe wie intellektuell.</p>
<p>Ich selbst durfte mich auf dem Podium zur Frage &#8220;Wie schreibe ich einen politischen Bestseller&#8221; ausmehren, wenngleich ich mich über die natürlich kritisch vorgetragenen Moderatorenfragen wunderte. Höhepunkt der Investigation: &#8220;Wie platziert (sic!) man sein Buch in den Medien?&#8221; Wenn solche Frage aus dem Mund desselben Journalisten kommt, der sich zuvor über die Manipulation der Medien durch die PR-Branche empört hat, dann bleibt für mich nur noch eine kritische Frage: Glauben die Macher des Netzwerks Recherche überhaupt noch an Aufklärung und kritischen Verstand oder leben sie längst desillusioniert in dieser bösen Welt voller Korruption und Verbrechen? Die Antwort fand sich vermutlich im Workshop &#8220;Burnout, Depression &amp; Co – Macht Journalismus krank?&#8221; Offenbar macht Journalismus krank. Obwohl: Stimmt da die Reihenfolge?</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.claudia-cornelsen.de/category/standpunkte/netzwerk-recherche-hamburg-91072010/feed/</wfw:commentRss>
		</item>
		<item>
		<title>Geburtstag Mann beißt Hund, Hamburg 6. Mai 2010</title>
		<link>http://www.claudia-cornelsen.de/category/standpunkte/geburtstag-mann-beist-hund-hamburg-6-mai-2010/</link>
		<comments>http://www.claudia-cornelsen.de/category/standpunkte/geburtstag-mann-beist-hund-hamburg-6-mai-2010/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 07 May 2010 09:18:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>claudia</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Standpunkte]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.claudia-cornelsen.de/?p=791</guid>
		<description><![CDATA[ 	
Ein Bild sagt mehr als tausend Worte? Tja, darum habe ich bei meinem Vortrag zum 10. Geburtstag der Hamburger PR-Agentur &#8220;Mann beißt Hund&#8221; auch mehr gezeigt, als ich gesagt habe. In zwanzig Minuten  sollte ich erklären, wie man Spannung erzeugt. Keine einfache Aufgabe, schließlich entsteht binnen Sekunden Langeweile, wenn man irgendetwas falsch macht. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p> 	<a href="http://www.claudia-cornelsen.de/wp-content/uploads/2010/05/mbh-vortrag1.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-795" title="Mann beißt Hund Vortrag" src="http://www.claudia-cornelsen.de/wp-content/uploads/2010/05/mbh-vortrag1-300x199.jpg" alt="" width="300" height="199" /></a></p>
<p>Ein Bild sagt mehr als tausend Worte? Tja, darum habe ich bei meinem Vortrag zum 10. Geburtstag der Hamburger PR-Agentur &#8220;Mann beißt Hund&#8221; auch mehr gezeigt, als ich gesagt habe. In zwanzig Minuten  sollte ich erklären, wie man Spannung erzeugt. Keine einfache Aufgabe, schließlich entsteht binnen Sekunden Langeweile, wenn man irgendetwas falsch macht. <span id="more-791"></span>Ich habe mir wirklich Mühe gegeben, aber das Publikum hat mich non-stop ausgelacht. Am Ende ist außer diesem Schnappschuss nicht viel hängen geblieben. Aber angeblich kommt noch mehr nach. Ich weiß ja nicht, ob ich darauf gespannt bin. Aber ob die Agentur mich zu ihrem zwanzigsten Geburtstag wieder einlädt? Das würde ich schon gern wissen.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.claudia-cornelsen.de/category/standpunkte/geburtstag-mann-beist-hund-hamburg-6-mai-2010/feed/</wfw:commentRss>
		</item>
		<item>
		<title>Literaturhaus Berlin - 21.04.10, 20.00 Uhr</title>
		<link>http://www.claudia-cornelsen.de/category/standpunkte/literaturhaus-berlin-210410-2000-uhr/</link>
		<comments>http://www.claudia-cornelsen.de/category/standpunkte/literaturhaus-berlin-210410-2000-uhr/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 22 Apr 2010 07:14:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>claudia</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Standpunkte]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.claudia-cornelsen.de/?p=787</guid>
		<description><![CDATA[ 	Verpasst. Der Termin war schon. Dies ist keine An-, sondern eine Auskündigung. Gestern abend war ich vom Verband freier Lektorinnen und Lektoren eingeladen, etwas zum Thema &#8220;Ghostwriting&#8221; zu erzählen. Zwei Stunden durfte ich meine Erfahrungen über die rechtlichen, finanziellen und organisatorischen Aspekte dieses Berufes, über den typischen Ablauf eines Buchprojektes, den Umgang mit den [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p> 	Verpasst. Der Termin war schon. Dies ist keine An-, sondern eine Auskündigung. Gestern abend war ich vom Verband freier Lektorinnen und Lektoren eingeladen, etwas zum Thema &#8220;Ghostwriting&#8221; zu erzählen. Zwei Stunden durfte ich meine Erfahrungen über die rechtlichen, finanziellen und organisatorischen Aspekte dieses Berufes, über den typischen Ablauf eines Buchprojektes, den Umgang mit den Beteiligten und die notwendigen Qualifikationen erzählen.<span id="more-787"></span> Das Publikum war sehr aufgeschlossen, wirkte – obwohl selbst mit der Buchbranche ja bestens vertraut – an manchen Stellen mehr als überrascht, wie das moderne &#8220;Büchermachen&#8221; inzwischen funktioniert. Dabei ist der Anteil &#8220;geghosteter&#8221; Bücher gar nicht mehr so klein. Eine anwesende Agentin schätzte, dass ein Drittel der Bücher auf der Spiegel-Bestsellerliste aus dem Computer von Ghostwritern stammen. Aber vielleicht sind wir ja so geisterhaft, dass schon die Lektoren uns gar nicht mehr wahrnehmen. Gestern jedoch ging manchem VfLL-Mitglied ein Licht auf: Ein Gespenst geht um in der Buchbranche&#8230;!</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.claudia-cornelsen.de/category/standpunkte/literaturhaus-berlin-210410-2000-uhr/feed/</wfw:commentRss>
		</item>
		<item>
		<title>Polanskis &#8220;Ghostwriter&#8221;</title>
		<link>http://www.claudia-cornelsen.de/category/standpunkte/polanskis-ghostwriter/</link>
		<comments>http://www.claudia-cornelsen.de/category/standpunkte/polanskis-ghostwriter/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 13 Feb 2010 17:39:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>claudia</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Standpunkte]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.claudia-cornelsen.de/?p=773</guid>
		<description><![CDATA[ 	Na klar, dieser Berlinale-Film war Pflicht: Unsereins muss doch wissen, was in den Kinos über uns verbreitet wird! Kann die reale, von meiner Wenigkeit gegebene Ghostwriterin dem fiktiven, vom hinreissenden Ewan McGregor dargebotenen Ghostwriter in den Leinwandspiegel gucken? Und wieviel unsinnigen Horror hat Regisseur Roman &#8216;Rosemarie&#8217;s Baby&#8217; Polanski den so gar nicht unheimlichen Verlags-Geistern [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p> 	Na klar, dieser Berlinale-Film war Pflicht: Unsereins muss doch wissen, was in den Kinos über uns verbreitet wird! Kann die reale, von meiner Wenigkeit gegebene Ghostwriterin dem fiktiven, vom hinreissenden Ewan McGregor dargebotenen Ghostwriter in den Leinwandspiegel gucken? Und wieviel unsinnigen Horror hat Regisseur Roman &#8216;Rosemarie&#8217;s Baby&#8217; Polanski den so gar nicht unheimlichen Verlags-Geistern heimlich untergejubelt? Meine Skepsis konnte kaum größer sein,<span id="more-773"></span> obwohl die Buchvorlage von Richard Harris, die ich selbstverständlich nicht gelesen habe (Ghostwriter haben keine Zeit, Bücher zu lesen, sie sind damit beschäftigt, die Dinger zu schreiben), sogar von der FAZ gelobt wurde – dort allerdings eher wegen seiner entlarvenden Passagen über Tony Blair, der wohl das eigentliche Ziel aller Polemiken in diesem Schlüsselroman war. Mir aber ging es ja viel mehr um die Arbeit des Ghostwriters, der bezeichnenderweise (zumindest im Film) keinen Namen hat, sondern immer nur der &#8220;Mann&#8221; oder der &#8220;Ghostwriter&#8221; ist. Wie im wahren Leben. So soll es sein. Wider Erwarten fand ich den Film mehr als realistisch: Angefangen mit der argumentativ griffigen Auswahl des Ghostwriters, über das strategisch ausgeklügelte Verlagsgebahren und die zeitlich idealen Rahmenbedingungen, bis hin zu den ersten vielversprechenden Gesprächen, in denen der &#8220;Autor&#8221; keinerlei Hemmnis zeigt, selbst pikante Geschichten aus dem Leben zu erzählen, bis schließlich zu den später folgenden niederschmetternden Gesprächen, in denen der Autor sich unvermittelt in einen maulfaulen Griesgram verwandelt und verbietet, irgendetwas anderes in das Buch zu schreiben als das, was schon in früheren Pressemitteilungen gestanden habe. Alles sehr treffend wiedergegeben. Nur beim Honorar stimmte bei den 250.000 Dollar irgendetwas mit den Nullen nicht&#8230;- Und: Nie nie nie durfte ich während der Manuskriptarbeiten im schicken Ferienhaus des Verlegers (auf Cape Cod oder sonstwo) ein Appartement beziehen, geschweige denn seinen Gäste-BMW X3 spazieren fahren. Kleiner Trost: Inzwischen weiß ich, dass dieses Haus nur als Kulisse in den Babelsberger Filmstudios existiert. Schade eigentlich, das hätte mich vielleicht zu unheimlich guten Geistergeschichten beflügelt&#8230;</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.claudia-cornelsen.de/category/standpunkte/polanskis-ghostwriter/feed/</wfw:commentRss>
		</item>
		<item>
		<title>Sieben Wochen ohne &#8230;</title>
		<link>http://www.claudia-cornelsen.de/category/standpunkte/sieben-wochen-ohne/</link>
		<comments>http://www.claudia-cornelsen.de/category/standpunkte/sieben-wochen-ohne/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 11 Feb 2010 12:21:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>claudia</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Standpunkte]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.claudia-cornelsen.de/?p=771</guid>
		<description><![CDATA[ 	Meine persönliche Agenda 2010 steht unter dem Motto &#8220;Bitte keine Schokolade&#8221; und soll mir die jahrelange Fehlernährung durch Kakaobohnenfettsucht austreiben, was leidlich gut funktioniert, da ich mir die notwendigen Kalorien nun tatsächlich bei regelmäßigen Mahlzeiten mit vermeintlich gesunder Nahrung einverleibe. Nach ersten Entzugsschmerzen habe ich mittlerweile nicht mehr das Gefühl, das mir etwas fehlt, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p> 	Meine persönliche Agenda 2010 steht unter dem Motto &#8220;Bitte keine Schokolade&#8221; und soll mir die jahrelange Fehlernährung durch Kakaobohnenfettsucht austreiben, was leidlich gut funktioniert, da ich mir die notwendigen Kalorien nun tatsächlich bei regelmäßigen Mahlzeiten mit vermeintlich gesunder Nahrung einverleibe. Nach ersten Entzugsschmerzen habe ich mittlerweile nicht mehr das Gefühl, das mir etwas fehlt, so dass ich mich nun auf die Fastenzeit vorbereite, die unter einem zweiten, ganz besonderen Verzichtsmoto steht. Doch was kann man einem Leben ohne Schokolade denn bloß noch entziehen, um es zu verbessern? <span id="more-771"></span> Nun, die evangelische Kirsche schlägt vor, man solle dieses Jahr auf die &#8220;Scheu&#8221; verzichten und meint auch Scheu, nicht etwa Scheune, Scheuklappen oder Schäuble. Doch obgleich Schüchternheit durchaus charakteristisch für mich ist, habe ich mir in den vergangen Jahren dann doch eine gewisse Fertigkeit antrainiert, ganz gegen meine Natur auf unbekannte Menschen offen zuzugehen, auch mit Spießern, Schwarzfahrern und anderen dunklen Gestalten freundlich ins Gespräch zu kommen und mir von Fremden, die ähnlichen Müßiggang pflegen wie ich selbst, sommers wie winters beim Spaziergang im Park ihr langes Leben erzählen zu lassen. ‘Ohne Scheu‘ ist also wie &#8216;ohne Schokolade‘ – schon im Überfluss vorhanden! Was also dann? Gestern kam einer Kollegin die grandiose Idee: Sieben Wochen ohne Selbstkritik! Ja, das ist großartig. Einfach mal das dämliche &#8220;Daskannstdunicht&#8221; und das &#8220;Dashättesteduwirklichbessermachenkönnen&#8221; und das &#8220;Hoffentlichsiehtkeinerwiepeinlichdubist&#8221; weglassen und sich statt dessen sieben Wochen einfach nur toll finden, sich die Schulter klopfen, stolz in den Spiegel schauen und &#8220;Bravo!&#8221; rufen ob der eigenen Brillianz. Fastenzeit kann so schön sein! Ich freu mich drauf.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.claudia-cornelsen.de/category/standpunkte/sieben-wochen-ohne/feed/</wfw:commentRss>
		</item>
		<item>
		<title>Literatur-Quickie - Hamburg, 2.12. 22.30 Uhr</title>
		<link>http://www.claudia-cornelsen.de/category/standpunkte/literatur-quickie-hamburg-212-2230-uhr/</link>
		<comments>http://www.claudia-cornelsen.de/category/standpunkte/literatur-quickie-hamburg-212-2230-uhr/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 26 Nov 2009 13:49:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>claudia</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Standpunkte]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.claudia-cornelsen.de/?p=763</guid>
		<description><![CDATA[ 	Nichts ist umsonst, aber manches ist gratis. Zum Beispiel der Eintritt in die Bar 439 in Hamburg-Eimsbüttel, Vereinsstraße 38. Der kostet selbst dann nichts, wenn dort wie jeden Mittwoch um 22.30 Uhr ein einmaliges Literaturevent gefeiert wird. Der &#8220;Literatur-Quickie&#8221;! Ganze 17 Minuten haben die Autoren jeweils Zeit, ihren Text vorzutragen. Danach ist Feierabend, irgendjemand [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p> 	Nichts ist umsonst, aber manches ist gratis. Zum Beispiel der Eintritt in die Bar 439 in Hamburg-Eimsbüttel, Vereinsstraße 38. Der kostet selbst dann nichts, wenn dort wie jeden Mittwoch um 22.30 Uhr ein einmaliges Literaturevent gefeiert wird. Der <a href="http://www.literatur-quickie.de" target="_blank">&#8220;Literatur-Quickie&#8221;</a>! Ganze 17 Minuten haben die Autoren jeweils Zeit, ihren Text vorzutragen. Danach ist Feierabend, irgendjemand geht mit dem Hut rum und alles was darin landet, ist das Honorar. <span id="more-763"></span>Für ein Bier dürfte es reichen, für einen Cadillac sicher nicht. Stellt sich die Frage, wie der Text sein muss, damit vielleicht ein zweites Bier in den Hut geworfen wird? Lese ich aus dem so anspruchsvollen Roman „Ich. Bin. Eine. Mörderin.“ vor? Oder nicht vielleicht doch lieber, eine einschlägige Szene aus den Memoiren der Josefine Mutzenbacher. Oder bringt ein Mord den literarischen Lottogewinn? Hmmm, kniffelig! Die Chance soll ja nicht vergebens sein!<br />
Eine nette Ankündigung findet sich <a href="http://venyoo.de/veranstaltung/1504035/literatur-quickie-ich-bin-eine-moerderin-bar-439-hamburg" target="_blank">hier</a>.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.claudia-cornelsen.de/category/standpunkte/literatur-quickie-hamburg-212-2230-uhr/feed/</wfw:commentRss>
		</item>
		<item>
		<title>Kammerspiele - Logensaal, Hamburg - 5.10.09, 19.30 Uhr</title>
		<link>http://www.claudia-cornelsen.de/category/standpunkte/kammerspiele-logensaal-hamburg-51009-1930-uhr/</link>
		<comments>http://www.claudia-cornelsen.de/category/standpunkte/kammerspiele-logensaal-hamburg-51009-1930-uhr/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 30 Sep 2009 14:40:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>claudia</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Standpunkte]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.claudia-cornelsen.de/?p=755</guid>
		<description><![CDATA[ 	Im Hamburger Stadtteil Rotherbaum steht ein klassizistisches Gebäude, das einem Theater, der Freimaurerloge und zweitweilig auch dem Jüdischen Kulturbund Herberge gab, bis es 1942 von den Nazis aufs Grausamste als Sammelstelle jüdischer Mitbürger vor ihrer Deportation missbraucht wurde. Die kluge, stolze und tapfere Ida Ehre, die selbst Opfer der Nazis und als Jüdin im [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p> 	Im Hamburger Stadtteil Rotherbaum steht ein klassizistisches Gebäude, das einem Theater, der Freimaurerloge und zweitweilig auch dem Jüdischen Kulturbund Herberge gab, bis es 1942 von den Nazis aufs Grausamste als Sammelstelle jüdischer Mitbürger vor ihrer Deportation missbraucht wurde. Die kluge, stolze und tapfere Ida Ehre, die selbst Opfer der Nazis und als Jüdin im KZ Fuhlsbüttel inhaftiert worden war, belebte das Haus ab 1945 wieder neu als Theater und leitete es bis zu ihrem Tod 1989. Wolfgang Borcherts &#8220;Draußen vor der Tür&#8221; wurde hier uraufgeführt und viele moderne Dramatiker inszeniert. Es ist also ein Haus mit einer ganz besonderen Geschichte, in dem ich nächste Woche lesen darf. <span id="more-755"></span>Die <a href="http://www.logensaal-kammerspiele.de/" target="_blank">Kammerspiele</a>. Auch wenn der Titel meines Romans &#8220;Ich. Bin. Eine. Mörderin.&#8221; nach dem Gegenteil klingt, so geht es doch genau um eine solche Wiederauferstehung eines Opfers, wie das Theater es erlebt hat. Duldsam das Unrecht ertragen, bis der Moment kommt, an dem man sich zur Wehr setzen kann, wo man erhobenen Hauptes und stolz sich behauptet. Genau darum geht es in meinem Buch und ich freue mich darauf, Ausschnitte vorzulesen, die dem Haus würdig sein können.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.claudia-cornelsen.de/category/standpunkte/kammerspiele-logensaal-hamburg-51009-1930-uhr/feed/</wfw:commentRss>
		</item>
		<item>
		<title>Buchhandlung Stories! - Hamburg 10.9.09, 19.30 Uhr</title>
		<link>http://www.claudia-cornelsen.de/category/standpunkte/buchhandlung-stories-hamburg-10909-1930-uhr/</link>
		<comments>http://www.claudia-cornelsen.de/category/standpunkte/buchhandlung-stories-hamburg-10909-1930-uhr/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 08 Sep 2009 09:17:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>claudia</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Standpunkte]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.claudia-cornelsen.de/?p=735</guid>
		<description><![CDATA[ 	Nein, hier klingelt keine Straßenbahn! Dabei sollte man in einer Straße, die &#8220;Straßenbahnring&#8221; heißt, eigentlich eine Straßenbahn erwarten. Aber nein, in Hamburg gibt es einen Straßenbahnring, durch den niemals eine Straßenbahn gefahren ist, auch nicht zu der Zeit, als an der Elbe noch Straßenbahnen fuhren. Die Straße ist eine Mogelpackung. Benannt ist sie nach [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p> 	Nein, hier klingelt keine Straßenbahn! Dabei sollte man in einer Straße, die &#8220;Straßenbahnring&#8221; heißt, eigentlich eine Straßenbahn erwarten. Aber nein, in Hamburg gibt es einen Straßenbahnring, durch den niemals eine Straßenbahn gefahren ist, auch nicht zu der Zeit, als an der Elbe noch Straßenbahnen fuhren. Die Straße ist eine Mogelpackung. Benannt ist sie nach dem Fahrzeugwerk Falkenried, das früher dort ansässig und für den Bau und die Instandhaltung der Hamburger Straßenbahnen verantwortlich war. Dass es heute dort ab und zu klingelt, liegt also höchstens an der Ladentür der originellsten Buchhandlung der Stadt: Die Buchhandlung <a href="http://www.stories-hamburg.de/" target="_blank">&#8220;Stories!&#8221;</a> bietet eine Kaffeebar und einen Lesesaal (!), aber mischt auch ordentlich im virtuellen Geklingel der Neuen Medien mit: Die Macher von &#8220;Stories!&#8221; treten regelmäßig im Internet-Fernsehsender Yoomee.tv auf und sie twittern! Und natürlich gibt es auch einen Stories!-Onlineshop im Buchhandel 2.0!<br />
Wer Bücher trotz allem echt, live und in Druckerfarbe mag, sollte am nächsten Donnerstag zu meiner Lesung in die Buchhandlung Stories! kommen. Da erkläre ich die Punkte im Romantitel &#8220;Ich. Bin. Eine. Mörderin.&#8221; und lese die eine oder andere Grausamkeit vor – garantiert ohne großes Geklingel.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.claudia-cornelsen.de/category/standpunkte/buchhandlung-stories-hamburg-10909-1930-uhr/feed/</wfw:commentRss>
		</item>
		<item>
		<title>Endlich verfilmt!</title>
		<link>http://www.claudia-cornelsen.de/category/standpunkte/endlich-verfilmt/</link>
		<comments>http://www.claudia-cornelsen.de/category/standpunkte/endlich-verfilmt/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 08 Sep 2009 09:13:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>claudia</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Standpunkte]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.claudia-cornelsen.de/?p=730</guid>
		<description><![CDATA[ 	Nichts besseres kann einem passieren, als dass ein Buch verfilmt wird, sagt man. Dann klingelt es in der Kasse und man wird auf einen Schlag berühmt. Na prima. Umso mehr freue ich mich, dass es schon seit geraumer Weile einen Film zu meinem Roman &#8220;Ich. Bin. Eine. Mörderin.&#8221; gibt, den man hier ansehen kann. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p> 	Nichts besseres kann einem passieren, als dass ein Buch verfilmt wird, sagt man. Dann klingelt es in der Kasse und man wird auf einen Schlag berühmt. Na prima. Umso mehr freue ich mich, dass es schon seit geraumer Weile einen Film zu meinem Roman &#8220;Ich. Bin. Eine. Mörderin.&#8221; gibt, den man <a href="http://www.youtube.com/watch?v=y7vMitQDwvY" target="_blank">hier</a> ansehen kann. Dirk Bertram und Cristina Sebiger haben das Ganze genial ausgedacht, gestaltet und produziert, die Schauspielerin Annelore Sarbach den Text großartig gelesen. 1:05 Minuten dauert der Spaß, perfekt für ein Buch mit 350 Seiten – mir gefällt&#8217;s!! Nur mit dem Reich-und-berühmt-werden hapert es noch ein bisschen&#8230;</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.claudia-cornelsen.de/category/standpunkte/endlich-verfilmt/feed/</wfw:commentRss>
		</item>
		<item>
		<title>Buchhandlung totsicher - Berlin 8.9.09, 20 Uhr</title>
		<link>http://www.claudia-cornelsen.de/category/standpunkte/buchhandlung-totsicher-berlin-8909-20-uhr/</link>
		<comments>http://www.claudia-cornelsen.de/category/standpunkte/buchhandlung-totsicher-berlin-8909-20-uhr/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 02 Sep 2009 15:35:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>claudia</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Standpunkte]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.claudia-cornelsen.de/?p=715</guid>
		<description><![CDATA[ 	Totsicher. Tja. Leider falsch! Nichts ist totsicher. Wenn dann todsicher. Man kann jemanden totschießen oder totfahren, ja, sogar totsagen und totschweigen. Aber sicher ist nur der Tod. Todsicher. Und wenn die Buchhandlung sich &#8220;totsicher&#8221; nennt und schreibt - was dann? Ist das dann schon eine Totgeburt? Mancher mag sich wundern über solche Peinlichkeiten  [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p> 	Totsicher. Tja. Leider falsch! Nichts ist totsicher. Wenn dann todsicher. Man kann jemanden totschießen oder totfahren, ja, sogar totsagen und totschweigen. Aber sicher ist nur der Tod. Todsicher. Und wenn die Buchhandlung sich &#8220;totsicher&#8221; nennt und schreibt - was dann? Ist das dann schon eine Totgeburt? Mancher mag sich wundern über solche Peinlichkeiten  – auweia, ein Fehler im Firmennamen, und das in einer Buchhandlung! Man könnte sich fremdschämen. Man könnte sich totlachen über solche Dummheit, genau wie über die jenes Kritikers, der sich über die &#8220;Hutzpe&#8221; aufregte, dass der Duden-Verlag für seine Rechtschreib-iphone-Applikation 19,90 Euro verlangt, obgleich das Wort &#8220;Hutzpe&#8221; dort gar nicht vorkäme. Hätte er mal weniger Hutzpe gehabt und lieber genauer nachgeschlagen: &#8220;Chuzpe&#8221; hätte er gefunden. Wer weiß also, was sich hinter dem scheinbar orthographisch inkorrekten Namen verbirgt. Vielleicht ein Wortspiel, eine brilliante Anspielung auf Totpunkt (Techn.), Totreife (Landw.) oder Totila (Ostgotenkönig). Vielleicht ist der Name in Wahrheit richtiger als der Duden je sein kann. Denn nichts ist todsicher. Auch nicht die deutsche Rechtschreibung. Nur dass ich nächste Woche in der Buchhandlung <a href="http://www.totsicher.com/" target="_blank">totsicher</a> in der Winsstraße 16 in Berlin Mitte aus meinem Roman vorlese, der  &#8220;Ich. Bin. Eine. Mörderin.&#8221; heißt, obwohl ich gar keine Mörderin bin. Da jedenfalls bin ich mir total sicher.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.claudia-cornelsen.de/category/standpunkte/buchhandlung-totsicher-berlin-8909-20-uhr/feed/</wfw:commentRss>
		</item>
		<item>
		<title>Auserlesen in Ruinen - Berlin Charité 19.8.09, 19 Uhr</title>
		<link>http://www.claudia-cornelsen.de/category/standpunkte/auserlesen-in-ruinen-berlin-198-19-uhr/</link>
		<comments>http://www.claudia-cornelsen.de/category/standpunkte/auserlesen-in-ruinen-berlin-198-19-uhr/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 13 Aug 2009 15:21:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>claudia</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Standpunkte]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.claudia-cornelsen.de/?p=707</guid>
		<description><![CDATA[ 	Da, wo einst der Mediziner und Politiker Rudolf Virchow seine Vorlesungen über die kleinsten lebendigen Einheiten im menschlichen Körper und seine Idee der Cellular-Pathologie hielt, genau dort darf ich nächste Woche über meinen Roman und die kleinsten tödlichen Gemeinheiten im menschlichen Geist plaudern. Wie wunderbar! Ich fühle mich geehrt und freue mich sehr auf [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p> 	Da, wo einst der Mediziner und Politiker Rudolf Virchow seine Vorlesungen über die kleinsten lebendigen Einheiten im menschlichen Körper und seine Idee der Cellular-Pathologie hielt, genau dort darf ich nächste Woche über meinen Roman und die kleinsten tödlichen Gemeinheiten im menschlichen Geist plaudern. Wie wunderbar! Ich fühle mich geehrt und freue mich sehr auf diese Lesung. Welche Passagen aus meinem Roman &#8220;Ich. Bin. Eine. Mörderin&#8221; ich vorlesen werde, weiß ich noch nicht. Aber sicher wird sich die eine oder andere Stelle finden lassen, die dem Medizinhistorischen Museum der Charité angemessen ist. Wer dazu kommen will, sollte sich nächsten Mittwoch auf den Weg nach Berlin Mitte machen: Fünf Minuten vom Hauptbahnhof entfernt, am Augustinenufer, mitten im ehemaligen Grenzgebiet, in Spuckweite zum so genannten &#8220;Todesstreifen&#8221; und mit Blick auf die Charité-Psychiatrie werden die bizarren Dialoge zwischen der schizophrenen Tereza und ihrem Psychiater zu Gehör kommen – und Blut wird vielleicht auch fließen. Schließlich sitzen wir direkt neben der aktuellen Sonderausstellung &#8220;Vom Tatort ins Labor - Rechtsmediziner decken auf&#8221;. Das geht nicht ohne roten Lebenssaft!</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.claudia-cornelsen.de/category/standpunkte/auserlesen-in-ruinen-berlin-198-19-uhr/feed/</wfw:commentRss>
		</item>
		<item>
		<title>Guten Morgen, Berlin!</title>
		<link>http://www.claudia-cornelsen.de/category/standpunkte/guten-morgen-berlin/</link>
		<comments>http://www.claudia-cornelsen.de/category/standpunkte/guten-morgen-berlin/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 07 Jul 2009 09:16:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>claudia</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Standpunkte]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.claudia-cornelsen.de/?p=684</guid>
		<description><![CDATA[Nach wochenlanger Senderpause bin ich nun endlich wieder "on blog". Dazwischen lagen zwei geghostete Sachbücher, ein angefangener Roman, ein Lektorat, eine kurze Schreibklausur auf Helgoland, ein Medien-Coaching in London sowie zahlreiche Seminartage und Lesungen – aber vor allem die Entscheidung die beiden Standorte Hamburg und Oldenburg gegen einen einzigen in Berlin zu tauschen!]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p> 	Nach wochenlanger Senderpause bin ich nun endlich wieder &#8220;on blog&#8221;. Dazwischen lagen zwei geghostete Sachbücher, ein angefangener Roman, ein Lektorat, eine kurze Schreibklausur auf Helgoland, ein Medien-Coaching in London sowie zahlreiche Seminartage und Lesungen – aber vor allem die Entscheidung die beiden Standorte Hamburg und Oldenburg gegen einen einzigen in Berlin zu tauschen!</p>
<p>Seit April war ich unter der Woche auf virtueller Reise durch die neue Heimat, Wohnungsangebote im einen Fenster, Google Map im zweiten und im dritten die Fahrtzeitenermittlung der Berliner Verkehrsbetriebe. Nebenbei schnell mal ausgegoogelt, nach wem die Scharnhorststraße benannt ist und ob man in der Stromstraße elektrisch aufgeladen wird. Was ich alles gelernt habe, in den letzten zehn Wochen! Am Freitag und Samstags ging es dann auf  Wohnungsuche in Echtzeit live vor Ort und in Farbe. So manche Traumwohnung entpuppte sich da als digital getarnte Bruchbude, manches &#8220;ruhige Büro&#8221; im Erdgeschoss war dann doch ein &#8220;uriges Restaurant mit Gartenbetrieb&#8221;&#8230; -schnell war die erste Legende in Berliner Luft aufgelöst: Der Berliner Wohnungsmarkt ist so was von entspannt, da hat man freie Wahl! Nein, hat man nicht. Jedenfalls nicht, wenn man gewisse Ansprüche stellt.</p>
<p>Nun denn, inzwischen ist das Thema durch: Es gbt eine Berliner Adresse (Spanheimstraße 1 in Wedding - Gesundbrunnen), die Wohnungen in Oldenburg und Hamburg sind in Auflösung und es ist (hoffentlich) nur noch eine Frage von wenigen Tagen, bis ich über funktionierendes Telefon und Internet verfüge. Bis dahin wird improvisiert – aber das geht im Zeitalter von Handy und Hotspot ziemlich gut. (Rückwirkendes Mitleid mit all den Generationen vor uns) Und bald wird dann auch durch das Berliner Textleben gerockt.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.claudia-cornelsen.de/category/standpunkte/guten-morgen-berlin/feed/</wfw:commentRss>
		</item>
		<item>
		<title>&#8220;Auf falscher Fährte&#8221; - Buch-TV</title>
		<link>http://www.claudia-cornelsen.de/category/standpunkte/auf-falscher-fahrte-buch-tv/</link>
		<comments>http://www.claudia-cornelsen.de/category/standpunkte/auf-falscher-fahrte-buch-tv/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 20 Jan 2009 08:25:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>claudia</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Standpunkte]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.claudia-cornelsen.de/?p=668</guid>
		<description><![CDATA[ 	Das war einer der &#8220;wichtigen&#8221; Momente der letzten Buchmesse, als ich am Stand des Atrium-Verlags eine Kamera und ein Mikro vor der Nase hatte und alle Passanten im Vorbeihuschen diesen irritiert cool-neugierigen Blick (&#8221;Schau mal, Fernsehen, da muss ein Promi sein, wer ist denn das, kenn ich die, die Maischberger, oder nein&#8221; - und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p> 	Das war einer der &#8220;wichtigen&#8221; Momente der letzten Buchmesse, als ich am Stand des Atrium-Verlags eine Kamera und ein Mikro vor der Nase hatte und alle Passanten im Vorbeihuschen diesen irritiert cool-neugierigen Blick (&#8221;Schau mal, Fernsehen, da muss ein Promi sein, wer ist denn das, kenn ich die, die Maischberger, oder nein&#8221; - und vorbei) auf die Szenerie warfen. Mir hats Spaß gemacht. Die Journalistin hat schöne Fragen gestellt und ich durfte mich – fernsehmäßig prägnant, versteht sich – mit süffisanter Attitüde zu meinen literarischen Etüden ausmehren. Daraus hat Buch-TV mittlerweile einen kleinen Beitrag geschneidert, der anzuschauen ist, wenn man <a href="http://buch-tv.netproducer.de/index.php?option=com_content&amp;task=blogsection&amp;id=8&amp;Itemid=29" target="_blank">hier</a> dem Link &#8220;Lesewinter Belletristik: Die guten Seiten der kalten Jahreszeit&#8221; folgt. Zwischen Sven Regner und Uwe Tellkamp darf ich erklären, inwiefern ich in &#8220;Ich. Bin. Eine. Mörderin.&#8221; den Leser auf die falsche Fährte schicke. Ich find mich in dem Film natürlich halbwegs grässlich, aber stolz bin ich trotzdem.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.claudia-cornelsen.de/category/standpunkte/auf-falscher-fahrte-buch-tv/feed/</wfw:commentRss>
		</item>
		<item>
		<title>Café Mathilde, Hamburg - 28.04.09, 20.15 Uhr</title>
		<link>http://www.claudia-cornelsen.de/category/standpunkte/cafe-mathilde-hamburg-2804-2015-uhr/</link>
		<comments>http://www.claudia-cornelsen.de/category/standpunkte/cafe-mathilde-hamburg-2804-2015-uhr/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 16 Jan 2009 08:37:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>claudia</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Standpunkte]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.claudia-cornelsen.de/?p=656</guid>
		<description><![CDATA[ 	Heimspiel! Ende April werde ich ein zweites Mal in Hamburg aus meinem Roman &#8220;Ich. Bin. Eine. Mörderin.&#8221; lesen. Wie schön. Das Café Mathilde in der Bogenstraße, Eimsbüttel, hat sich in den letzten Jahren zu einem Literatur-Insider-Treff gemausert. Hier gibt es regelmäßig Comedy &#38; Stand-up, Slam-Poetry und Satire. Ende April darf ich nun also mit [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p> 	Heimspiel! Ende April werde ich ein zweites Mal in Hamburg aus meinem Roman &#8220;Ich. Bin. Eine. Mörderin.&#8221; lesen. Wie schön. Das <a href="http://www.mathilde-hh.de" target="_blank">Café Mathilde</a> in der Bogenstraße, Eimsbüttel, hat sich in den letzten Jahren zu einem Literatur-Insider-Treff gemausert. Hier gibt es regelmäßig Comedy &amp; Stand-up, Slam-Poetry und Satire. Ende April darf ich nun also mit Terezas trauriger Geschichte dafür sorgen, dass Mathildes Nachbarn gründlich das Lachen vergeht. Auch komisch.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.claudia-cornelsen.de/category/standpunkte/cafe-mathilde-hamburg-2804-2015-uhr/feed/</wfw:commentRss>
		</item>
		<item>
		<title>&#8220;Ruin durch Raffinesse&#8221; – Oldenburgische Volkzeitung</title>
		<link>http://www.claudia-cornelsen.de/category/standpunkte/ruin-durch-raffiness-%e2%80%93-oldenburgische-volkzeitung/</link>
		<comments>http://www.claudia-cornelsen.de/category/standpunkte/ruin-durch-raffiness-%e2%80%93-oldenburgische-volkzeitung/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 11 Jan 2009 17:42:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>claudia</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Standpunkte]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.claudia-cornelsen.de/?p=603</guid>
		<description><![CDATA[ 	Meine Lektorin hatte mich gewarnt: &#8220;Du musst damit rechnen&#8221;, sagte sie, als ich ihr die letzten Seiten auf den Tisch legte, &#8220;dass mancher Kritiker dir dieses Ende übel nimmt. Das könnte eine Drehung zuviel sein…&#8221; Sagte sie und gab zu, dass auch sie selbst versucht war, mir die finale Drehung zu verübeln, hatte sie [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p> 	Meine Lektorin hatte mich gewarnt: &#8220;Du musst damit rechnen&#8221;, sagte sie, als ich ihr die letzten Seiten auf den Tisch legte, &#8220;dass mancher Kritiker dir dieses Ende übel nimmt. Das könnte eine Drehung zuviel sein…&#8221; Sagte sie und gab zu, dass auch sie selbst versucht war, mir die finale Drehung zu verübeln, hatte sie doch die Mörderin Tereza nach so vielen Seiten psychologischer Innenschau wirklich ins Herz geschlossen. <span id="more-603"></span><br />
So scheint es auch &#8220;nh&#8221; von der Oldenburgischen Volkszeitung gegangen zu sein. Hinter dem Kürzel steckt Karin Heinrich und die ist offiziell in der Lokalredektion für den Bereich &#8220;Service/Veranstaltungen&#8221; zuständig. Aber: Frau Heinrich kann schreiben – und zwar deutlich besser, als so mancher, der sich &#8220;Literaturkritiker&#8221; nennt. Hut ab!<br />
Mein Buch sei kein Spaziergang, stellt sie gleich zu Beginn nüchtern fest. Aber sie hat offenbar die Wanderschuhe festgeschnürt und ist den widrigen Roman-Weg wacker bis zum Ende mitgegangen. Ihre Inhaltsangabe ist eine der prägnantesten, die ich bislang gelesen habe: &#8220;Gleich drei Erzählstränge mutet Claudia Cornelsen ihren Lesern zu. Sie durchleuchtet die triste Gegenwart der fettleibigen Tereza, eingezwängt zwischen schweigender Gesprächstherapie und quälendem Sportunterricht. Sie blickt zurück in Terezas Vergangenheit, drangsaliert von der lieblosen Mutter, im Stich gelassen vom gleichgültigen Vater.  Und sie entführt in die weite Welt der Mythen und Sagen, in der Medea über Leichen geht, um Jason zu helfen, das Goldene Vlies zu beschaffen, damit er König werden kann.&#8221;<br />
All das hänge zusammen wie der kunstvoll getrennte Titel &#8220;Ich. Bin. Eine. Mörderin.&#8221;, ähnlich einer Taschenlampe blitzten die Verknüfungspunkte immer nur kurz auf. So tappe der Leser im Dunkel der Handlungsstränge, die jedoch wunderbar von einer poetischen Sprache und geschliffenen Dialogen ausgeleuchtet seien.<br />
Bis hierhin scheint Karin Heinrich wirklich angetan zu sein. Hätte sie auf Seite 348 aufgehört zu lesen, sie wäre wohl begeistert gewesen. Ist sie aber nicht. Denn:<br />
&#8220;Aber am Ende dann der Schock: Mit einer unnötigen Rolle rückwärts schlägt Cornelsen ihre Geschichte noch auf den letzten Metern tot. Ruin durch Raffinesse.&#8221;</p>
<p>Schade, liebe Frau Heinrich, dass Sie das Ende so ruinös empfunden haben! Auch wenn Ihre Kritik quasi mit (verlegerischer) Ansage kam, bin ich doch überrascht, wie sehr Sie die finale Drehung entsetzt. Sehr gern würde ich darüber mit Ihnen diskutieren. Nicht weil ich Ihre Meinung ändern wollte, sondern um zu erfahren, ob Ihnen wirklich – gleich einem bitteren Nachtisch das komplette Menü – der Epilog die ganze Lektüre versaut hat. Denn eigentlich ist nicht die Geschichte tot, sondern nur die vermeintliche Protagonistin - alles andere bleibt aber so lebendig, wie Sie es gelesen haben. Oder nicht? </p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.claudia-cornelsen.de/category/standpunkte/ruin-durch-raffiness-%e2%80%93-oldenburgische-volkzeitung/feed/</wfw:commentRss>
		</item>
		<item>
		<title>Ich. Bin. Ein. Star.</title>
		<link>http://www.claudia-cornelsen.de/category/standpunkte/ich-bin-ein-star/</link>
		<comments>http://www.claudia-cornelsen.de/category/standpunkte/ich-bin-ein-star/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 11 Jan 2009 17:22:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>claudia</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Standpunkte]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.claudia-cornelsen.de/?p=605</guid>
		<description><![CDATA[ 	
Ich habe das Blatt noch nicht selbst in der Hand gehabt, aber gerade per MMS die Titelseite zugeschickt bekommen und &#8230; – was soll ich sagen? Ich bin baff! &#8220;Blitz am Freitag&#8221; heißt das exklusive Medium, das von der Oldenburger WP Werbe-Plus Verlags GmbH &#38; Co. KG herausgegeben und kostenlos in die hiesigen Briefkästen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p> 	<img class="alignleft size-full wp-image-638" title="Blitz am Freitag" src="http://www.claudia-cornelsen.de/wp-content/uploads/2009/01/cc_blitz2.jpg" alt="" width="459" height="672" /><br />
Ich habe das Blatt noch nicht selbst in der Hand gehabt, aber gerade per MMS die Titelseite zugeschickt bekommen und &#8230; – was soll ich sagen? Ich bin baff! &#8220;Blitz am Freitag&#8221; heißt das exklusive Medium, das von der Oldenburger WP Werbe-Plus Verlags GmbH &amp; Co. KG herausgegeben und kostenlos in die hiesigen Briefkästen verteilt wird. Das großformatige Porträt meiner Wenigkeit <span id="more-605"></span>vor einem Rest Latte macchiato auf der Titelseite der <a href="http://pdfbamf.katalog-software.de/090109/" target="_blank">Ausgabe</a> vom 9.1.2009 verweist auf die Seite 10 des Anzeigenblattes und dort steht dann nur der spärliche Hinweis auf meine Lesung am kommenden Donnerstag in Oldenburg. So viel kann man aus so wenig machen! Tja.<br />
Blöd nur, dass die Lesung schon seit Jahresanfang ausverkauft ist und nach DEM Hinweis die Massen Schlange stehen werden. Jessemaria! Pöbelnde Literarturfans, vom heimischen Boulevardblatt heiß gemacht und aufgehetzt&#8230; und ich mittendrin. Ich. Bin. Ein. Star. &#8230;und wer holt mich da raus?</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.claudia-cornelsen.de/category/standpunkte/ich-bin-ein-star/feed/</wfw:commentRss>
		</item>
		<item>
		<title>&#8220;Respekt!&#8221; - Woman&#8217;s</title>
		<link>http://www.claudia-cornelsen.de/category/standpunkte/respekt-womans/</link>
		<comments>http://www.claudia-cornelsen.de/category/standpunkte/respekt-womans/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 06 Jan 2009 12:09:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>claudia</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Standpunkte]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.claudia-cornelsen.de/?p=597</guid>
		<description><![CDATA[ 	Monika Scheddin, Coach und Netzwerkerin aus Leidenschaft, hat das Buch &#8220;Ich. Bin. Eine. Mörderin.&#8221; gelesen – und es ist ihr nicht leicht gefallen, wie sie in ihrer Kurzrezension im Weihnachts-Newsletter vom Frauennetzwerk Woman&#8217;s zugibt: &#8220;Man braucht etwas, um sich in die Geschichte einzulesen, aber dann wird jede Geduld belohnt: ein kluges, fesselndes Buch. Man [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p> 	Monika Scheddin, Coach und Netzwerkerin aus Leidenschaft, hat das Buch &#8220;Ich. Bin. Eine. Mörderin.&#8221; gelesen – und es ist ihr nicht leicht gefallen, wie sie in ihrer Kurzrezension im Weihnachts-Newsletter vom Frauennetzwerk <a href="http://www.womans.de/weihnachtsgruss08.html" target="_blank">Woman&#8217;s</a> zugibt: &#8220;Man braucht etwas, um sich in die Geschichte einzulesen, aber dann wird jede Geduld belohnt: ein kluges, fesselndes Buch. Man möchte am liebsten &#8220;blau machen&#8221; und die Geschichte in einem Schwung durchlesen.&#8221;</p>
<p>Da bin ich ja froh und erleichtert. Danke, liebe Frau Scheddin, dass Sie sich getraut und die Mühe nicht gescheut haben! Danke für Ihr Lob und Ihre Begeisterung! Soooowas lese ich natürlich sehr gern: &#8220;Fantasievoll und absolut spannend geschrieben - Kompliment an Claudia Cornelsen für ihren Debüt-Roman.&#8221;</p>
<p>Und im Unterschied zu manchem Kritiker hat Monika Scheddin das Buch auch bis zum - bitteren?, nein: verblüffenden! - Ende gelesen. Ihr Fazit: &#8220;Ein klasse Buch mit ganz eigenem Stil. Respekt!&#8221;</p>
<p>Danke. Danke.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.claudia-cornelsen.de/category/standpunkte/respekt-womans/feed/</wfw:commentRss>
		</item>
		<item>
		<title>&#8220;poetische, markante Sprache&#8221; – media-mania</title>
		<link>http://www.claudia-cornelsen.de/category/standpunkte/poetische-markante-sprache-%e2%80%93-media-mania/</link>
		<comments>http://www.claudia-cornelsen.de/category/standpunkte/poetische-markante-sprache-%e2%80%93-media-mania/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 06 Jan 2009 08:44:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>claudia</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Standpunkte]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.claudia-cornelsen.de/?p=591</guid>
		<description><![CDATA[ 	Erst jetzt entdeckte ich eine ausführliche Rezension auf einem jener neuen Internetportale, wo ambitionierte Leser Literaturkritiken veröffentlichen: media-mania.de. Tina Klinkner, Studentin der Germanistik, und bekennender Fan von Stephen King, Terry Pratchett und Noah Gordon hat sich meinen Roman &#8220;Ich.Bin.Ein.Mörderin.&#8221; vorgenommen – und ist am Ende hin- und hergerissen.
&#8220;Sehr ambitioniert&#8221; sei mein Romandebüt, eine &#8220;umfassende [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p> 	Erst jetzt entdeckte ich eine ausführliche Rezension auf einem jener neuen Internetportale, wo ambitionierte Leser Literaturkritiken veröffentlichen: <a href="&lt;br &gt;&lt;/a&gt; http://www.media-mania.de/index.php?PHPSESSID=074d518e397106c35bb4ce0925346fcc&amp;action=rezi&amp;p=3&amp;id=11059" target="_blank">media-mania.de</a>. Tina Klinkner, Studentin der Germanistik, und bekennender Fan von Stephen King, Terry Pratchett und Noah Gordon hat sich meinen Roman &#8220;Ich.Bin.Ein.Mörderin.&#8221; vorgenommen – und ist am Ende hin- und hergerissen.<span id="more-591"></span></p>
<p>&#8220;Sehr ambitioniert&#8221; sei mein Romandebüt, eine &#8220;umfassende Mischung aus Drama, psychologischer Studie und einer ganz kleinen Prise Krimi&#8221;. Und so findet sie eine ganze Menge ganz schön gut: Die Sprache sei eloquent und dem Geschehen angemessen; der Erzählstrang um Medea lese sich zünftig anspruchsvoll und gediegen, Terezas Dialoge mit ihren Ärzten seien messerscharf und kurz, aber intensiv. Zudem zöge ich keine abgeschmackten Phrasen und allzu oft gelesenen Beschreibungen heran, sondern &#8220;machte konsequent Nutzen von einer poetischen, markanten Sprache&#8221;.</p>
<p>Ich will jetzt nicht herumnörgeln, das man Nutzen nicht &#8220;machen&#8221; kann, erst recht nicht &#8220;von&#8221; irgendetwas, sondern dass man Nutzen zieht und zwar aus etwas, nein nein, sprachliche Nuancen, die eine Germanistikstudentin vielleicht erst im höheren Semester lernt. Stattdessen will ich mich daran freuen, dass die junge Hobby-Kritikerin &#8220;die große Stärke dieses Romans&#8221; erkannt hat, die – wie sie konstatiert –  &#8220;aus dem bemühten Stückwerk hervorsticht&#8221;.</p>
<p>Ups. Bemühtes Stückwerk? Das lässt man sich als ambitionierte Jung-Autorin nicht gern sagen. Da quält man sich mit einer außergewöhnlichen Collagetechnik herum, klügelt komplizierte Verschachtelungsprinzipien aus, um dem anspruchsvollen Leser Stoff zum Mit- und Nachdenken zu geben, und feilt an stilistischer Vielfalt, damit die kleinen sprachlichen Knallkörper im Kopf des Lesers ein Feuerwerk der Assoziationen auslösen – und dann sowas: &#8220;Zu unzusammenhängend und verworren werden die Erzählstränge nebeneinander gestellt, ohne einander zu beeinflussen oder überhaupt verknüpft zu werden.&#8221; Einen Haufen Blindgänger habe ich auf die Straße der Literatur geworfen!? Nix Peng, nix puff, kein oooh, kein Aaah!?</p>
<p>Verdammt. Frau Klinkner, Sie haben recht! Jemandem wie Noah Gordon wäre das nicht passiert, oder Stephen King oder Terry Pratchett. Die schreiben nicht bemüht und erst recht kein Stückwerk. Und ganz sicher schreiben sie kein Finale, das &#8220;völlig überraschend und zudem absolut unvorhersehbar&#8221; ist, denn derlei &#8220;lässt den Leser nicht wirklich befriedigt zurück&#8221; – jedenfalls nicht Tina Klinkner. Das Ende sei der Handlung &#8220;nicht würdig&#8221;, findet die. Dabei habe der Roman &#8220;durchaus das Potenzial zu einem sprachlich ganz starken Belletristikbeitrag gehabt&#8221;.</p>
<p>Ich spüre, Sie hätten sich mehr Klarheit gewünscht, mehr Spannung (3 von 5 Sternchen), mehr Gefühl (2 von 5 Sternchen) und ja, ganz sicher mehr Brutalität (2 von 5 Sternchen). Wenn von allem, was ich auf 351 Seiten über den Mythos Medea zu sagen hatte, bei Ihnen nicht viel mehr hängen bleibt als &#8220;Medea, die ihren eigenen Bruder in Stücke hacken ließ&#8221;, dann weiß ich, dass wir beide, Frau Klinkner, Sie und ich, aber auch King, Gordon und Pratchett nie zusammen finden werden.</p>
<p>Das einzige, was mich grübeln lässt, ist Ihr wenig überraschendes und zudem absolut vorhersehbares Finale, das den Leser trotzdem nicht wirklich befriedigt zurücklässt und  – Verzeihung – sprachlich etwas abgeschmackt geraten ist: &#8220;Dennoch darf man gespannt sein auf weitere Romane der Autorin.&#8221;</p>
<p>Darf man das? Und wer hat das erlaubt? Darf man das fragen?</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.claudia-cornelsen.de/category/standpunkte/poetische-markante-sprache-%e2%80%93-media-mania/feed/</wfw:commentRss>
		</item>
		<item>
		<title>Mehr Lesungen!</title>
		<link>http://www.claudia-cornelsen.de/category/standpunkte/mehr-lesungen/</link>
		<comments>http://www.claudia-cornelsen.de/category/standpunkte/mehr-lesungen/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 16 Dec 2008 08:27:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>claudia</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Standpunkte]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.claudia-cornelsen.de/?p=575</guid>
		<description><![CDATA[ 	2008 ist noch nicht zuende, da startet die 2009 schon mit vollem Tatendrang. Ab sofort wird die Agentin Tamara Steg meine Lesereiserei organisieren und auf die erste Lesung am 15. Januar in Oldenburg noch zahlreiche weitere Lesungen in ganz Deutschland folgen lassen, auf dass ich meine engen Freundschaftsbande mit dem Mitropa-Personal, das heute ja [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p> 	2008 ist noch nicht zuende, da startet die 2009 schon mit vollem Tatendrang. Ab sofort wird die Agentin <a href="http://www.tamara-steg.de" target="_blank">Tamara Steg</a> meine Lesereiserei organisieren und auf die erste Lesung am 15. Januar in Oldenburg noch zahlreiche weitere Lesungen in ganz Deutschland folgen lassen, auf dass ich meine engen Freundschaftsbande mit dem Mitropa-Personal, das heute ja gar nicht mehr so heißt, aber immer noch so ist, enger knüpfen kann. Ich freue mich auf viele Lesungen und noch mehr Bahn-Kilometer!</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.claudia-cornelsen.de/category/standpunkte/mehr-lesungen/feed/</wfw:commentRss>
		</item>
		<item>
		<title>Die Sache mit dem Punkt</title>
		<link>http://www.claudia-cornelsen.de/category/standpunkte/die-sache-mit-dem-punkt/</link>
		<comments>http://www.claudia-cornelsen.de/category/standpunkte/die-sache-mit-dem-punkt/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 17 Nov 2008 09:22:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>claudia</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Standpunkte]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.claudia-cornelsen.de/?p=551</guid>
		<description><![CDATA[ 	Zugegeben: Schon der Titel meines Buches ist eine Zumutung!
Mein Buch heißt &#8220;Ich Punkt Bin Punkt Eine Punkt Mörderin – und jetzt kommt&#8217;s! - Punkt&#8221;. Wenn das Buch &#8220;Ich bin eine Mörderin&#8221; oder &#8220;Ich. Bin. Eine. Mörderin&#8221; hätte heißen sollen, dann hätten wir es so genannt – und auch so geschrieben! Ehrlich! Ich würde es [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p> 	Zugegeben: Schon der Titel meines Buches ist eine Zumutung!<br />
Mein Buch heißt &#8220;Ich Punkt Bin Punkt Eine Punkt Mörderin – und jetzt kommt&#8217;s! - Punkt&#8221;. Wenn das Buch &#8220;Ich bin eine Mörderin&#8221; oder &#8220;Ich. Bin. Eine. Mörderin&#8221; hätte heißen sollen, dann hätten wir es so genannt – und auch so geschrieben! Ehrlich! Ich würde es zugeben, wenn der Verlag und ich uns da aus Versehen ein paar Interpunktionsfehler erlaubt hätten. Aber wir haben das so gewollt. Genau so! Vier Worte, vier Punkte. So steht es auch im Buch, gleich auf der allerersten Seite im allerersten Absatz.<br />
Sicher, das ist ein wenig manieriert. Diese grammatisch unvollständigen Kurzsätze sind vor allem für den konventionellen Buddenbrooks-Wertschätzer, den Liebhaber von Goethe &#038; Co kaum zu ertragen. Schlechtes Deutsch. Falsch. Unlesbar. – Stimmt! Stimmt nicht! <span id="more-551"></span><br />
Denn dieses Wort-Staccato zwingt den Leser zu einer besonderen Aufmerksamkeit. Thomas Mann lullt einen mit seinen stabilen Hauptsatz-Nebensatz-Konstruktionen, die von Relativsätzen und adverbialen Bestimmungen ornamental umrankt werden, doch zeitweilig und in gewisser Weise in den Schlaf des Selbstgerechten, wenn man es so ausdrücken wollte, was ich jetzt mal voreilig und mit einer gewissen Selbstgerechtigkeit so tue. Das ist dann schöne Literatur. Ist es das?<br />
Selbst wenn! Ich will keine schöne Literatur. Schön? Igitt!<br />
Ich will auch nicht einlullen. Wiegenlied-Literatur sollen andere schreiben.<br />
Ich will aufwecken. Wach machen. Wecker klingeln lassen. Tiiiirrrrrriiilliiii. Dafür braucht man nicht Kommata und Semikola, sondern Punkte. Viele Punkte. Ich liebe auch PunktPunktPunkt. Damit signalisiert der Autor, dass es noch mehr zu sagen gäbe, was er aber nicht mehr ausformulieren will… Der Leser soll selber denken! Die Schreibfaulheit des Autors kämpft gegen die Denkfaulheit des Lesers. Unverschämt, was? Der Autor verweigert seinen Job, Dienstleistungswüste moderne Literatur. Statt seine Kundschaft zu unterhalten und ihr das Leben zu erleichtern, stellt der Schriftsteller Forderungen auf: Befass dich mit dem Hässlichen! Mach es dir unbequem! Denk selbst!</p>
<p>Um auf den eigentlichen Punkt zu kommen: Der Punkt ist nur ein mögliches Satzzeichen. Man kann ihn ersetzen durch ein Komma (&#8221;der Satz bedarf der Erläuterung, aber der folgende Satz ist untergeordnet&#8221;), ein Semikolon (&#8221;der Satz ist ohne den folgenden Satz nicht zu verstehen&#8221;), einen Doppelpunkt (&#8221;der Satz ist nur das Vorwort zu dem folgenden, viel wichtigeren&#8221;) ein Ausrufezeichen (&#8221;der Satz ist eine Behauptung&#8221;), ein Fragezeichen (&#8221;der Satz ist eine Frage&#8221;), einen Gedankenstrich (&#8221;der Satz ist noch nicht zuende gedacht und kommt jetzt erst zur Pointe&#8221;) – oder ihn eben auch als Punkt stehen lassen (&#8221;der Satz ist fertig&#8221;).<br />
&#8220;Ich. Bin. Eine. Mörderin.&#8221; sind als genau genommen vier fertige Sätze, die jeder auch für sich stehen können; und jeder Satz könnte auch mit einem anderen Satzzeichen abschließen. Toll! Man stelle sich vor: &#8220;Ich! Bin! Eine! Mörderin!&#8221; Oder: &#8220;Ich! Bin: Eine – Mörderin?&#8221; Meine liebste Variante ist &#8220;Ich? Bin? Eine? Mörderin?&#8221;.  Schön ist auch &#8220;Ich… Bin… Eine… Mörderin…&#8221; – aber das kann sich ja jeder selbst denken!</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.claudia-cornelsen.de/category/standpunkte/die-sache-mit-dem-punkt/feed/</wfw:commentRss>
		</item>
		<item>
		<title>&#8220;äußerst musikalische Sprache&#8221; - Rheinpfalz</title>
		<link>http://www.claudia-cornelsen.de/category/standpunkte/auserst-musikalische-sprache-rheinpfalz/</link>
		<comments>http://www.claudia-cornelsen.de/category/standpunkte/auserst-musikalische-sprache-rheinpfalz/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 17 Nov 2008 08:41:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>claudia</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Standpunkte]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.claudia-cornelsen.de/?p=544</guid>
		<description><![CDATA[ 	Das überraschende Ende meines Romans &#8220;Ich. Bin. Eine. Mörderin.&#8221; will Hans-Ulrich Fechler in seiner Rezension in Die Rheinpfalz vom 12. November 2008 nicht verraten, aber er findet es so packend, dass man das Buch nochmals vom Anfang bis zum Ende und jetzt aus einer neuen Sicht lesen könne: &#8220;da capo al fine&#8221; wirft er [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p> 	Das überraschende Ende meines Romans &#8220;Ich. Bin. Eine. Mörderin.&#8221; will Hans-Ulrich Fechler in seiner Rezension in Die Rheinpfalz vom 12. November 2008 nicht verraten, aber er findet es so packend, dass man das Buch nochmals vom Anfang bis zum Ende und jetzt aus einer neuen Sicht lesen könne: &#8220;da capo al fine&#8221; wirft er dem Leser bewusst einen Begriff der Musik zu. Denn noch mehr als an der spannenden Handlung freut sich der Rezensent am Stil des Buches: &#8220;Seine Sprache ist äußerst musikalisch.&#8221;<br />
Ansonsten beschäftigt er sich mit meiner Biografie und den diversen Einflüssen der Kunstgeschichte, der Filmwissenschaft und sogar Mannheims auf die Manuskripterstellung. Vielleicht war ich in Wahrheit also doch mal wieder ein Ghostwriter, nur diesmal nicht von konkreten Personen, sondern von abstrakten Geistern? Geist-Ghost gewissermaßen? Wow…!</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.claudia-cornelsen.de/category/standpunkte/auserst-musikalische-sprache-rheinpfalz/feed/</wfw:commentRss>
		</item>
		<item>
		<title>Kriminacht in Hückeswagen</title>
		<link>http://www.claudia-cornelsen.de/category/standpunkte/kriminacht-in-huckeswagen/</link>
		<comments>http://www.claudia-cornelsen.de/category/standpunkte/kriminacht-in-huckeswagen/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 11 Nov 2008 08:59:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>claudia</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Standpunkte]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.claudia-cornelsen.de/?p=537</guid>
		<description><![CDATA[ 	Büchereileiter Frank Merken stellte unlängst bei einer Herbst-Lese in der Stadtbücherei Wipperfürth &#8220;mit großer Sachkenntnis und dem ihm eigenen Humor&#8221; neben Rebecca Gablés &#8216;Von Ratlosen und Löwenherzen&#8217; und Alan Bennetts  &#8216;Die souveräne Leserin&#8217; auch meinen Roman &#8216;Ich.Bin.Eine.Mörderin.&#8217; vor. Und bei der 6. Kriminacht in Hückeswagen nutzte er den vom Magazin &#8216;Stadtpark&#8217; beschriebenen wach [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p> 	Büchereileiter Frank Merken stellte unlängst bei einer Herbst-Lese in der Stadtbücherei Wipperfürth &#8220;mit großer Sachkenntnis und dem ihm eigenen Humor&#8221; neben Rebecca Gablés &#8216;Von Ratlosen und Löwenherzen&#8217; und Alan Bennetts  &#8216;Die souveräne Leserin&#8217; auch meinen Roman &#8216;Ich.Bin.Eine.Mörderin.&#8217; vor. Und bei der <a href="http://www.rp-online.de/public/article/hueckeswagen/630402/Fesselnde-Krimi-Nacht.html/" target="_blank">6. Kriminacht</a> in Hückeswagen nutzte er den vom Magazin &#8216;Stadtpark&#8217; beschriebenen wach machenden Effekt und las ebenfalls aus meinem Buch vor. <a href="http://www.hueckeswagen.de/" target="_blank">Hückeswagen</a> ist übrigens ein bislang zu Unrecht verkanntes Städtchen im Norden des Oberbergischen Kreises im Regierungsbezirk Köln mit dem entschlossenen Slogan &#8220;Immer einen Schritt voraus&#8221;. In puncto Literatur gilt das allemal!</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.claudia-cornelsen.de/category/standpunkte/kriminacht-in-huckeswagen/feed/</wfw:commentRss>
		</item>
		<item>
		<title>&#8220;Augenränder nach durchlesener Nacht&#8221; – Stadtpark</title>
		<link>http://www.claudia-cornelsen.de/category/standpunkte/augenrander-nach-durchlesener-nacht-%e2%80%93-stadtpark/</link>
		<comments>http://www.claudia-cornelsen.de/category/standpunkte/augenrander-nach-durchlesener-nacht-%e2%80%93-stadtpark/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 11 Nov 2008 08:41:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>claudia</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Standpunkte]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.claudia-cornelsen.de/?p=534</guid>
		<description><![CDATA[ 	Dass mein Roman &#8216;Ich. Bin. Eine. Mörderin.&#8217; in gewisser Weise eine Zumutung ist, ist mir klar. Kein seichter Plot, kein klares Gut-Böse-Schema, keine Boy-meets-Girl-Klamotte – ganz sicher, es gibt Lektüre, die entspannender wirkt. Aber das habe ich nun auch nicht gewollt: Augenränder im Büro nach durchlesener Nacht! Claudia Ellebrecht, Redakteurin des Oldenburger Stadtmagazins Stadtpark, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p> 	Dass mein Roman &#8216;Ich. Bin. Eine. Mörderin.&#8217; in gewisser Weise eine Zumutung ist, ist mir klar. Kein seichter Plot, kein klares Gut-Böse-Schema, keine Boy-meets-Girl-Klamotte – ganz sicher, es gibt Lektüre, die entspannender wirkt. Aber das habe ich nun auch nicht gewollt: Augenränder im Büro nach durchlesener Nacht! Claudia Ellebrecht, Redakteurin des Oldenburger Stadtmagazins Stadtpark, jedenfalls empfiehlt in ihrer <a href="http://www.stadtpark.info/cms/2008/10/28/literaturrezensionen-1108-mit-verlosung/" target="_blank">Rezension</a>, um solche Augenränder zu vermeiden, &#8220;die Lektüre an einem freien Wochenende.&#8221; Terezas Geschichte hat sie offenbar gefordert: &#8220;Zugegeben, der Zugang zu den verschiedenen Erzählebenen – vorne weg die mythologischen Ausflüge in die Welt der Medea – mag schwer fallen. Doch nach Überwinden dieser Hürde gibt es kein Halten mehr.&#8221; So ist das, wenn man seine Grenzen überschreitet. Schlafen kann man wann anders!</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.claudia-cornelsen.de/category/standpunkte/augenrander-nach-durchlesener-nacht-%e2%80%93-stadtpark/feed/</wfw:commentRss>
		</item>
		<item>
		<title>Kaffeehaus Oldenburg - 15.01.09, 19 Uhr</title>
		<link>http://www.claudia-cornelsen.de/category/standpunkte/kaffeehaus-oldenburg-150109-19-uhr/</link>
		<comments>http://www.claudia-cornelsen.de/category/standpunkte/kaffeehaus-oldenburg-150109-19-uhr/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 03 Nov 2008 07:20:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>claudia</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Standpunkte]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.claudia-cornelsen.de/?p=523</guid>
		<description><![CDATA[ 	Das Feuer knistert im Kamin, im Glas leuchtet der Rotwein und auf der Bühne sitzt eine junge Autorin, die aus ihrem fesselnden Debütroman liest. Ja, so wird es sein! Das neue Jahr in Oldenburg beginnt mit einer feinen kleinen Lesung im wunderschönen Kaffeehaus Lindenallee. Am Donnerstag 15. Januar um 19 Uhr lese ich aus [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p> 	Das Feuer knistert im Kamin, im Glas leuchtet der Rotwein und auf der Bühne sitzt eine junge Autorin, die aus ihrem fesselnden Debütroman liest. Ja, so wird es sein! Das neue Jahr in Oldenburg beginnt mit einer feinen kleinen Lesung im wunderschönen <a href="http://www.kaffeehaus-lindenallee.de/" target="_blank">Kaffeehaus Lindenallee</a>. Am Donnerstag 15. Januar um 19 Uhr lese ich aus meinem Roman &#8220;Ich. Bin. Eine. Mörderin.&#8221;. Wer kommen will, muss sich anmelden und die 5 Euro Eintritt bereits im Vorfeld zahlen, da das Kaffeehaus nur über sehr begrenzte Plätze verfügt. Wer dafür nicht extra ins Dobbenviertel reisen will und mein Vertrauen genießt, kann sich auch gern über mich anmelden. Und noch eine Tipp: Man sollte sich die nächsten Tage frei halten, um gleich im Anschluss nicht nur die Nacht, sondern auch das Wochenende weiterlesen zu können. Ich werde mir alle Mühe geben, süchtig zu machen!</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.claudia-cornelsen.de/category/standpunkte/kaffeehaus-oldenburg-150109-19-uhr/feed/</wfw:commentRss>
		</item>
		<item>
		<title>&#8220;Starke Geschichte - ein echter &#8216;Pageturner&#8217;!&#8221; - Amazon</title>
		<link>http://www.claudia-cornelsen.de/category/standpunkte/starke-geschichte-ein-echter-pageturner-amazon/</link>
		<comments>http://www.claudia-cornelsen.de/category/standpunkte/starke-geschichte-ein-echter-pageturner-amazon/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 21 Oct 2008 07:34:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>claudia</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Standpunkte]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.claudia-cornelsen.de/?p=515</guid>
		<description><![CDATA[ 	Dass es bei Amazon durchaus ernstzunehmende Kritiken gibt, wissen nicht nur Online-Buchkunden, sondern darauf hat auch Deutschlandradio schon hingewiesen. Der Bankkaufmann Stephan Seither wurde  in einem Radio-Feature im Dezember 2005 explizit erwähnt. Schon damals hatte er 370 Rezensionen geschrieben. Inzwischen sind es 680, die von 17.000 Menschen als hilfreich genannt wurden. Der Hobby-Literaturkritiker [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p> 	Dass es bei Amazon durchaus ernstzunehmende Kritiken gibt, wissen nicht nur Online-Buchkunden, sondern darauf hat auch Deutschlandradio schon hingewiesen. Der Bankkaufmann Stephan Seither wurde  in einem <a href="http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/thema/447248/" target="_blank">Radio-Feature</a> im Dezember 2005 explizit erwähnt. Schon damals hatte er 370 Rezensionen geschrieben. Inzwischen sind es 680, die von 17.000 Menschen als hilfreich genannt wurden. Der Hobby-Literaturkritiker steht deswegen im Amazon-Rezensenten-Ranking auf Platz 18.<span id="more-515"></span><br />
Seit dem 14. Oktober gibt es eine <a href="http://www.amazon.de/Ich-Eine-M%C3%B6rderin-Claudia-Cornelsen/dp/3855350809/ref=sr_1_1?ie=UTF8&amp;s=books&amp;qid=1224572764&amp;sr=1-1" target="_blank">Rezension</a> mehr: Stephan Seither hat &#8220;Ich. Bin. Eine. Mörderin.&#8221; gelesen – und es hat ihm gefallen: &#8220;Der erste Roman von Claudia Cornelsen ist nahezu perfekt geraten, ein echter &#8216;Pageturner&#8217;!&#8221;.<br />
(Wobei ich nebenbei gelernt habe, was ein &#8220;Pageturner&#8221; ist, nämlich ein Buch, das einen von der ersten bis zur letzten Seite fesselt, bei dem man es nicht erwarten kann, umzublättern, um zu erfahren, wie es weitergeht.)<br />
Um noch einen Augenblick bei Stephan Seithers Schwärmerei zu verweilen: &#8220;Die Autorin führt ihre Leser über 345 Seiten hinweg an manchen Abgrund, gewährt per Rückblenden in längst vergangene Tage Einblicke in Lebensbereiche, welche Sie ganz bestimmt schockieren, ekeln und trotzdem irgendwie in ihren Bann ziehen werden&#8230;&#8221;<br />
Am meisten freut mich natürlich sein Schlussappell: &#8220;Bleibt tatsächlich zu hoffen, dass Frau Cornelsen ihren eingeschlagenen Weg weitergeht und bald wieder eine solche Geschichte zu Papier bringt!&#8221; Ich arbeite dran.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.claudia-cornelsen.de/category/standpunkte/starke-geschichte-ein-echter-pageturner-amazon/feed/</wfw:commentRss>
		</item>
		<item>
		<title>Konkordienkirche Mannheim - 13.11.08, 19 Uhr</title>
		<link>http://www.claudia-cornelsen.de/category/standpunkte/lesung-kokordienkirche-mannheim-13112008-19-uhr/</link>
		<comments>http://www.claudia-cornelsen.de/category/standpunkte/lesung-kokordienkirche-mannheim-13112008-19-uhr/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 09 Oct 2008 16:12:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>claudia</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Standpunkte]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.claudia-cornelsen.de/?p=483</guid>
		<description><![CDATA[ 	Ich werde vier Morde begehen&#8230; - und zwar im prächtigen Turmsaal der Mannheimer Konkordienkirche. Dort bin ich am Donnerstag 13. November, um 19 Uhr zu einer öffentlichen Lesung eingeladen, darf aus meinem Roman Ich. Bin. Eine. Mörderin. lesen, bis den Zuhörern die Wangen glühen! Zur Stärkung soll es Schmalzbrot und Wein geben. Klingt doch [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p> 	Ich werde vier Morde begehen&#8230; - und zwar im prächtigen Turmsaal der <a href="http://www.citykirche-konkordien.de" target="_blank">Mannheimer Konkordienkirche</a>. Dort bin ich am <strong>Donnerstag 13. November, um 19 Uhr</strong> zu einer öffentlichen Lesung eingeladen, darf aus meinem Roman <em>Ich. Bin. Eine. Mörderin.</em> lesen, bis den Zuhörern die Wangen glühen! Zur Stärkung soll es Schmalzbrot und Wein geben. Klingt doch verlockend, oder? Nachdem letzten Samstag schon das Hamburger Literaturhaus ausverkauft war, werden wir nun auch die Mannheimer Kirche zum Platzen bringen&#8230;;-) Ich freu mich sehr.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.claudia-cornelsen.de/category/standpunkte/lesung-kokordienkirche-mannheim-13112008-19-uhr/feed/</wfw:commentRss>
		</item>
		<item>
		<title>&#8220;dichter Sprachfluss und gelungener Wortwitz&#8221; - Aviva-Berlin</title>
		<link>http://www.claudia-cornelsen.de/category/standpunkte/dichter-sprachfluss-und-gelungener-wortwitz-aviva-berlin/</link>
		<comments>http://www.claudia-cornelsen.de/category/standpunkte/dichter-sprachfluss-und-gelungener-wortwitz-aviva-berlin/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 08 Oct 2008 10:21:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>claudia</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Standpunkte]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.claudia-cornelsen.de/?p=400</guid>
		<description><![CDATA[ 	Mein Roman Ich. Bin. Eine. Mörderin. verwische die Grenzen zwischen Realität und Paranoia, erkennt Anna-Lena Berscheid in ihrer Rezension für Aviva-Berlin, das Online-Magazin für Frauen. Der Roman gebe  der Leserin ein großes Rätsel auf: Was ist Wahrheit, was Wahnvorstellung?
Das Fazit der Kritikerin: &#8220;Die Autorin vermag es durch ihren dichten Sprachfluss und gelungenen Wortwitz die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p> 	Mein Roman <em>Ich. Bin. Eine. Mörderin.</em> verwische die Grenzen zwischen Realität und Paranoia, erkennt Anna-Lena Berscheid in ihrer Rezension für <a href="http://www.aviva-berlin.de/aviva/content_Buecher_Romane%20+%20Belletristik.php?id=13265" target="_blank">Aviva-Berlin</a>, das Online-Magazin für Frauen. Der Roman gebe  der Leserin ein großes Rätsel auf: Was ist Wahrheit, was Wahnvorstellung?</p>
<p>Das Fazit der Kritikerin: &#8220;Die Autorin vermag es durch ihren dichten Sprachfluss und gelungenen Wortwitz die Leserin zu fesseln und die Frage nach Schuld und Wahrheit bis zuletzt offen zu lassen. Bisweilen mag die Lektüre verwirrend erscheinen, jedoch gelingt es Claudia Cornelsen, alle Erzählstränge am Ende zu einem plausiblen Ganzen zu verweben. Über eins sollte sich die Leserin jedoch stets im Klaren sein: In Terezas Welt ist nichts so, wie es scheint.&#8221;</p>
<p>Dem kann ich nicht widersprechen!</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.claudia-cornelsen.de/category/standpunkte/dichter-sprachfluss-und-gelungener-wortwitz-aviva-berlin/feed/</wfw:commentRss>
		</item>
		<item>
		<title>&#8220;Nervenkitzel-Nahrung&#8221; - Focus</title>
		<link>http://www.claudia-cornelsen.de/category/standpunkte/nervenkitzel-nahrung-focus/</link>
		<comments>http://www.claudia-cornelsen.de/category/standpunkte/nervenkitzel-nahrung-focus/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 08 Oct 2008 10:11:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>claudia</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Standpunkte]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.claudia-cornelsen.de/?p=398</guid>
		<description><![CDATA[ 	Nun hat auch Focus den Krimiherbst  eröffnet und präsentiert 20 spannende Neuerscheinungen dieses Herbstes. Mit dabei: Ich. Bin. Eine. Mörderin. - wie schön! 
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p> 	Nun hat auch Focus den <a href="http://www.focus.de/kultur/buecher/krimi-neuerscheinungen-nervenkitzel-nahrung-im-herbst_aid_335527.html" target="_blank">Krimiherbst</a>  eröffnet und präsentiert 20 spannende <a href="http://www.focus.de/kultur/buecher/krimiherbst-20-spannende-neuerscheinungen_did_20557.html" target="_blank">Neuerscheinungen</a> dieses Herbstes. Mit dabei: <em>Ich. Bin. Eine. Mörderin.</em> - wie schön! </p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.claudia-cornelsen.de/category/standpunkte/nervenkitzel-nahrung-focus/feed/</wfw:commentRss>
		</item>
		<item>
		<title>&#8220;Fantastischer Schreibstil&#8221; - Roter Dorn</title>
		<link>http://www.claudia-cornelsen.de/category/standpunkte/fantastischer-schreibstil-roter-dorn/</link>
		<comments>http://www.claudia-cornelsen.de/category/standpunkte/fantastischer-schreibstil-roter-dorn/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 07 Oct 2008 11:26:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>claudia</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Standpunkte]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.claudia-cornelsen.de/?p=390</guid>
		<description><![CDATA[ 	In ihrer ausführlichen Besprechung kommt Maren Strauß im Online-Portal &#8220;Roter Dorn&#8221; zu einem klaren Fazit: Ich.Bin.Eine.Mörderin. ist ein unglaublich ausdrucksstarkes, interessantes und gut geschriebenes Buch, dessen hohe Qualität sich von der ersten bis zur letzten Seite erstreckt. Bitte mehr davon!&#8221;
Die Rezensentin feiert meinen &#8220;fantastischen Schreibstil, der so gar nicht zu einer Bibliografie voller Sachbücher [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p> 	In ihrer ausführlichen <a href="http://www.roterdorn.de/inhalt.php?xz=rezi&amp;id=11547" target="_blank">Besprechung</a> kommt Maren Strauß im Online-Portal &#8220;Roter Dorn&#8221; zu einem klaren Fazit: <em>Ich.Bin.Eine.Mörderin.</em> ist ein unglaublich ausdrucksstarkes, interessantes und gut geschriebenes Buch, dessen hohe Qualität sich von der ersten bis zur letzten Seite erstreckt. Bitte mehr davon!&#8221;<br />
Die Rezensentin feiert meinen &#8220;fantastischen Schreibstil, der so gar nicht zu einer Bibliografie voller Sachbücher passen möchte&#8221;. Ein scheinbarer Widerspruch, der sie nicht loslässt. So stellt sie sich am Ende nur noch eine Frage: &#8220;Wieso hat Claudia Cornelsen soviel Zeit als Ghostwriterin von Sachbüchern verschwendet?&#8221; – Tja, vielleicht sollte sie mal eins davon lesen?!</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.claudia-cornelsen.de/category/standpunkte/fantastischer-schreibstil-roter-dorn/feed/</wfw:commentRss>
		</item>
		<item>
		<title>&#8220;Die 20 besten Bücher 2008 - Platz 10&#8243; - Elle</title>
		<link>http://www.claudia-cornelsen.de/category/standpunkte/zwischen-pamuk-und-bachmann/</link>
		<comments>http://www.claudia-cornelsen.de/category/standpunkte/zwischen-pamuk-und-bachmann/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 01 Oct 2008 07:44:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>claudia</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Standpunkte]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.claudia-cornelsen.de/?p=354</guid>
		<description><![CDATA[ 	&#8220;Intelligente Hochspannung&#8221; lobt kurz und knackig die Elle in ihrem Oktoberheft mein Buch. Besonders ehrenvoll ist jedoch, dass die Elle mein Buch überhaupt in ihrer Jubiläumsausgabe erwähnt. Denn die 20 Jahre seiner Existenz feiert das Modejournal, indem es in den verschiedensten Kategorien die zwanzig Besten auswählt. &#8220;Ich. Bin. Eine. Mörderin.&#8221; steht auf der Liste [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p> 	&#8220;Intelligente Hochspannung&#8221; lobt kurz und knackig die Elle in ihrem Oktoberheft mein Buch. Besonders ehrenvoll ist jedoch, dass die Elle mein Buch überhaupt in ihrer Jubiläumsausgabe erwähnt. Denn die 20 Jahre seiner Existenz feiert das Modejournal, indem es in den verschiedensten Kategorien die zwanzig Besten auswählt. &#8220;Ich. Bin. Eine. Mörderin.&#8221; steht auf der Liste der 20 Bestseller 2008: &#8220;Elle wählte sie aus, die spannendsten, lustigsten, berührendsten Romane dieser Herbst-Winter-Saison&#8221;.<br />
Und in diesem Ranking steht mein Buch auf Platz zehn, in bester Gesellschaft etwa neben Büchern von Orhan Pamuk, Tom Drury und Ingeborg Bachmann&#8230;!</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.claudia-cornelsen.de/category/standpunkte/zwischen-pamuk-und-bachmann/feed/</wfw:commentRss>
		</item>
		<item>
		<title>&#8220;Fesselnder Psychothriller&#8221; - dpa</title>
		<link>http://www.claudia-cornelsen.de/category/standpunkte/fesselnder-psychothriller/</link>
		<comments>http://www.claudia-cornelsen.de/category/standpunkte/fesselnder-psychothriller/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 22 Sep 2008 14:44:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>claudia</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Standpunkte]]></category>

		<category><![CDATA[Ich. Bin. Eine. Mörderin.]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.claudia-cornelsen.de/?p=268</guid>
		<description><![CDATA[ 	So als junge frische Debütautorin beglückt einen ja jede noch so kleine Erwähnung. Jetzt mal flächendeckend über dpa, z.B. in der Berliner Literaturkritik, in der Frankfurter Rundschau und in Glaube aktuell. Die Kritikerin Susanna Gilbert-Sättele freut sich über die Fülle spannender Bücher und nennt als Beispiel mein kleines Opus&#8217;chen: Mit einem &#8220;fesselnden Psychothriller stellt [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p> 	So als junge frische Debütautorin beglückt einen ja jede noch so kleine Erwähnung. Jetzt mal flächendeckend über dpa, z.B. in der <a href="http://www.berlinerliteraturkritik.de/index.cfm?id=19475" target="_blank">Berliner Literaturkritik</a>, in der <a href="http://www.fr-online.de/in_und_ausland/kultur_und_medien/feuilleton/1599517_Killer-Kicks-und-Kommissare.html" target="_blank">Frankfurter Rundschau</a> und in <a href="http://www.glaubeaktuell.net/portal/journal/journal.php?IDD=1222055525&#038;IDB=1&#038;IDDLink=&#038;IDDParent=1043683858" target="_blank">Glaube aktuell</a>. Die Kritikerin Susanna Gilbert-Sättele freut sich über die Fülle spannender Bücher und nennt als Beispiel mein kleines Opus&#8217;chen: Mit einem &#8220;fesselnden Psychothriller stellt sich Claudia Cornelsen erstmals als Romanautorin vor, nachdem sie als Ghostwriterin Dutzende Bücher über Wirtschaft und Geschichte geschrieben hat&#8221;. Na fein!</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.claudia-cornelsen.de/category/standpunkte/fesselnder-psychothriller/feed/</wfw:commentRss>
		</item>
		<item>
		<title>Literaturhaus Hamburg - 4.10.08, 11 Uhr</title>
		<link>http://www.claudia-cornelsen.de/category/standpunkte/literaturhauscafe-hamburg-41008-11-uhr/</link>
		<comments>http://www.claudia-cornelsen.de/category/standpunkte/literaturhauscafe-hamburg-41008-11-uhr/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 22 Sep 2008 14:36:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>claudia</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Standpunkte]]></category>

		<category><![CDATA[Ich. Bin. Eine. Mörderin.]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.claudia-cornelsen.de/?p=270</guid>
		<description><![CDATA[ 	Bei einem &#8220;KrimiLeseFrühstück&#8221; darf ich am Samstag 4. Oktober ab 11 Uhr im Hamburger Literaturhaus aus meinem Roman vorlesen und Fragen beantworten, die sich schon der Verlag gestellt hat: Wer rächt hier wen und warum? Wo liegt der schmale Grat zwischen Wahrheit und Wahnsinn? Wer ist Opfer, wer Täter? Und währenddessen krümeln die Zuhörer [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p> 	Bei einem &#8220;KrimiLeseFrühstück&#8221; darf ich am Samstag 4. Oktober ab 11 Uhr im Hamburger Literaturhaus aus meinem Roman vorlesen und Fragen beantworten, die sich schon der Verlag gestellt hat: Wer rächt hier wen und warum? Wo liegt der schmale Grat zwischen Wahrheit und Wahnsinn? Wer ist Opfer, wer Täter? Und währenddessen krümeln die Zuhörer den Boden der Literatur voll&#8230;<br />
15 Euro kostet das Gesamtpaket, mit Marmelade und Gemurmel. Man sollte sich allerdings anmelden, sonst kriegt man vielleicht keinen Platz oder schlimmer noch kein Brötchen mehr: Anmeldung unter Tel. 227 92 03 oder 207 69 037 oder Mailto: lit@lit-hamburg.de<br />
Mehr Infos <a href="http://www.lit-hamburg.de/" target="_blank">hier</a> oder <a href="http://www.hh-heute.de/claudia-cornelsen-beim-krimilesefruehstueck/" target="_blank">hier</a></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.claudia-cornelsen.de/category/standpunkte/literaturhauscafe-hamburg-41008-11-uhr/feed/</wfw:commentRss>
		</item>
		<item>
		<title>Doggy Happy Hour? Des Pudels Kern heißt PR!</title>
		<link>http://www.claudia-cornelsen.de/category/standpunkte/mediale-stille-post-oder-im-anfang-war-pr/</link>
		<comments>http://www.claudia-cornelsen.de/category/standpunkte/mediale-stille-post-oder-im-anfang-war-pr/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 12 Sep 2008 17:36:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>claudia</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Standpunkte]]></category>

		<category><![CDATA[Medienkritisches]]></category>

		<category><![CDATA[PR]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.claudia-cornelsen.de/?p=251</guid>
		<description><![CDATA[ 	Das heutige &#8220;Schlusslicht&#8221; der  ARD-Tagesschau ist ja wirklich originell, denkt man. &#8220;Happy Hour bei der Hundeparty&#8221; lautet die Schlagzeile und im Text wird dann von einem neuen Trend in den USA erzählt, wo sich in angesagten Hotelbars Hunde zu Partys treffen - inklusive Herrchen und Frauchen, versteht sich. Toll. Woher wissen die denn [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p> 	Das heutige <a href="http://www.tagesschau.de/schlusslicht/hundeparty102.html" target="_blank">&#8220;Schlusslicht&#8221;</a> der  ARD-Tagesschau ist ja wirklich originell, denkt man. &#8220;Happy Hour bei der Hundeparty&#8221; lautet die Schlagzeile und im Text wird dann von einem neuen Trend in den USA erzählt, wo sich in angesagten Hotelbars Hunde zu Partys treffen - inklusive Herrchen und Frauchen, versteht sich. Toll. Woher wissen die denn sowas? Und also macht sich die PR-Spürnase an die Arbeit und nimmt die Nachrichten-Fährte auf. <span id="more-251"></span></p>
<p>Zeitpunkt der ARD-Meldung 11.9., 17.38 Uhr. Aha. Siehe da, knapp acht Stunden vorher hat die <a href="http://www.sueddeutsche.de/panorama/802/309737/text/print.html" target="_blank">Süddeutsche Zeitung</a> den Trend schon vermeldet: &#8220;Happy Chappi&#8221; heißt es dort in der Headline und der Text ist wortwörtlich derselbe. Hoppla. Die professionelle Schnüfflerin sucht nach der Fährte und findet im Kleingedruckten den Hinweis &#8220;(AFP/vs)&#8221;. Eine Agenturmeldung also. AFP ist die Nachrichtenagentur Agence France Press. Also weitergesucht. Tatsächlich. <em>Virginie Montet </em>(vs?) hat den Trend für AFP aufgeschrieben und an die deutschen Redaktionen verteilt. Doch woher hat Madame Montet ihre Information? Sie liest vielleicht die <a href="http://www.washingtonpost.com/wp-dyn/content/article/2008/07/24/AR2008072401161.html" target="_blank">Washington Post</a>. Dort war der Trend Ende bereits Juli Thema, Headline &#8220;A Happy Hour für You and Fido, Too&#8221; und dort werden immerhin drei Lokale genannt, in denen gelegentlich Hunde mitgebracht werden dürfen. Drei Lokale in ganz Washington sind nicht gerade ein Super-Trend, aber okay, wir sind noch nicht am Ziel.</p>
<p>Die Spur führt uns schnell weiter nach Milwaukee, wo im Juni in der <a href="http://www.journaltimes.com/articles/2008/06/17/local_news/doc485740cf13057352186310.txt" target="_blank">Journal Times</a> erfreut gemeldet wurde: &#8220;Pub, pooches a perfect complement&#8221;. Aber ups, die Pubs (Plural) sind in Wahrheit nur eins, nämlich: das am Hafen gelegene Friki Tiki Patio. Okay, in der Provinz reicht auch eine Bar im Hinterzimmer eines Restaurants schon für einen Trend.</p>
<p>Weiter gehts nach Chicago, hier gibt es sogar zwei Bars, in denen laut <a href="http://www.chicagohotblog.com/doggy-happy-hour" target="_blank">Hotblog</a> Hunde mitgeführt werden dürfen – jedenfalls einmal die Woche. Hey, das sind schon insgesamt ein halbes Dutzend Bars in den USA.</p>
<p>Die Spurensuche führt zurück nach Washington DC. Und hier steckt wohl auch die Quelle des Trends: Mitte April tritt dort das Hotel Monaco Alexandria mit der originellen Nachricht der Dog Happy Hour an die Medien heran. Das Haus der Kimpton Kette vermarktet sich auf der eigenen <a href="http://www.monaco-alexandria.com/pet-friendly/index.html" target="_blank">Webseite </a> als tierfreundlich, was für deutsche Verhältnisse relativ profan klingt: Hunde dürfen angeleint und gegen Aufpreis mitgeführt werden, und einmal die Woche ist erlaubt, im Hotel-Innenhof den Hund mitzuführen – angeleint und pro Hundehalter nicht mehr als ein Tier. Zustände, die bei uns als immer noch als reglementiert kritisiert würden. Aber eben jenes Hotel wird nun hier in deutschen Medien als Trendsetter für originelle Tierliebe gefeiert&#8230; Nun denn. </p>
<p>Ein absurder Trend aus den USA? Wohl eher doch ein Stille-Post-Spiel aus Medien-Absurdistan, bei dem am Ende sehr viel Originelleres herauskommt, als dahinter steckt. Hier ist einfach die journalistische News-Schraube mal wieder etwas zu weit gedreht worden, damit die seriöse Tagesschau einen fröhliches &#8220;Schlusswort&#8221; findet.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.claudia-cornelsen.de/category/standpunkte/mediale-stille-post-oder-im-anfang-war-pr/feed/</wfw:commentRss>
		</item>
		<item>
		<title>&#8220;Großartiges Romandebüt und sehr spannend!&#8221; - Bunte online</title>
		<link>http://www.claudia-cornelsen.de/category/standpunkte/studie-der-abgrunde/</link>
		<comments>http://www.claudia-cornelsen.de/category/standpunkte/studie-der-abgrunde/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 04 Sep 2008 06:39:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>claudia</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Standpunkte]]></category>

		<category><![CDATA[Ich. Bin. Eine. Mörderin.]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.claudia-cornelsen.de/?p=240</guid>
		<description><![CDATA[ 	&#8220;Studie der Abgründe&#8221; betitelt Bunte-online mein Buch &#8220;Ich. Bin. Eine. Mörderin&#8221;. Redakteur Henrik John Hohl ist begeistert: &#8220;Claudia Cornelsen schafft sprachlich eine solch intime Nähe zum Geschehen, die einem fast unerträglich wird. Gut so!&#8221; Sein Fazit: &#8220;Großartiges Romandebüt und sehr spannend!&#8221; Die Rezension kann man hier nachlesen (wenn man auf Seite 2 blättert).
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p> 	&#8220;Studie der Abgründe&#8221; betitelt Bunte-online mein Buch &#8220;Ich. Bin. Eine. Mörderin&#8221;. Redakteur Henrik John Hohl ist begeistert: &#8220;Claudia Cornelsen schafft sprachlich eine solch intime Nähe zum Geschehen, die einem fast unerträglich wird. Gut so!&#8221; Sein Fazit: &#8220;Großartiges Romandebüt und sehr spannend!&#8221; Die Rezension kann man <a href="http://www.bunte.de/in-out/in-in-der-kultur_did_2857.html" target="_blank">hier</a> nachlesen (wenn man auf Seite 2 blättert).</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.claudia-cornelsen.de/category/standpunkte/studie-der-abgrunde/feed/</wfw:commentRss>
		</item>
		<item>
		<title>&#8220;Roman mit soghafter Wirkung&#8221; - NWZ</title>
		<link>http://www.claudia-cornelsen.de/category/standpunkte/spiel-mit-zahllosen-spiegeln/</link>
		<comments>http://www.claudia-cornelsen.de/category/standpunkte/spiel-mit-zahllosen-spiegeln/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 27 Aug 2008 10:31:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>claudia</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Standpunkte]]></category>

		<category><![CDATA[Ich. Bin. Eine. Mörderin.]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.claudia-cornelsen.de/?p=229</guid>
		<description><![CDATA[ 	Für ein &#8220;Spiel mit zahllosen Spiegeln&#8221; hält die Nord-West-Zeitung meinen Roman. Der Rezensentin  Regina Jarchow hat mein Roman offenbar gefallen, wenngleich sie die protestantisch-preußischen Leser vor der Lektüre warnt: &#8220;Wer einen Krimi erwartet, wird von diesem Roman eher enttäuscht sein. Wer jedoch keine Scheu vor intellektuellen Spielen hat, legt das Buch auch abends [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p> 	Für ein &#8220;Spiel mit zahllosen Spiegeln&#8221; hält die Nord-West-Zeitung meinen Roman. Der Rezensentin  Regina Jarchow hat mein Roman offenbar gefallen, wenngleich sie die protestantisch-preußischen Leser vor der Lektüre warnt: &#8220;<em>Wer einen Krimi erwartet, wird von diesem Roman eher enttäuscht sein. Wer jedoch keine Scheu vor intellektuellen Spielen hat, legt das Buch auch abends im Bett nicht mehr aus der Hand. Aber Vorsicht: &#8216;Ich. Bin. Eine. Mörderin&#8217; ist kein Buch für Menschen, die morgens um 6 Uhr aufstehen müssen.</em>&#8221;</p>
<p>Sie lobt mein Buch, es sei &#8220;<em>ein Roman mit literarischem Anspruch und soghafter Wirkung, bei dem der Leser kunstvoll an der Nase herumgeführt wird</em>&#8220;.  Ein literarisches Spiel, das die Rezensentin in den Bann zieht: &#8220;<em>Dem Buchtitel &#8216;Ich. Bin. Eine. Mörderin&#8217; ist tunlichst zu misstrauen. Claudia Cornelsen hätte die Worte auch in Spiegelschrift schreiben können, denn nichts könnte weniger eindeutig sein als dieses Eingeständnis.</em>&#8221; Sie erklärt: &#8220;<em>Die Ich-Form suggeriert zwar die Sicherheit eines Bekenntnisses, doch sind Zweifel angebracht: Die Autorin schreibt aus der Perspektive einer Wahnsinnigen und lässt die Geschichte mit einem Schluss enden, der noch einmal alle scheinbaren Gewissheiten auf den Kopf stellt.</em>&#8221;<br />
Ich hätte, so viel verrät die Rezensentin, zahllose Spiegel aufgestellt und führte dadurch den Leser bewusst in die Irre. Regina Jarchow scheint beeindruckt von &#8220;<em>diesem Buch, das genau geplant und raffiniert ausgearbeitet wurde</em>&#8220;.</p>
<p>Danke für diese schöne Rezension. Ich fühle mich verstanden.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.claudia-cornelsen.de/category/standpunkte/spiel-mit-zahllosen-spiegeln/feed/</wfw:commentRss>
		</item>
		<item>
		<title>&#8220;Literarisch einfach grandios!&#8221; - NDR-Kulturjournal</title>
		<link>http://www.claudia-cornelsen.de/category/standpunkte/literarisch-einfach-grandios/</link>
		<comments>http://www.claudia-cornelsen.de/category/standpunkte/literarisch-einfach-grandios/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 26 Aug 2008 05:33:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>claudia</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Standpunkte]]></category>

		<category><![CDATA[Ich. Bin. Eine. Mörderin.]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.claudia-cornelsen.de/?p=207</guid>
		<description><![CDATA[ 	Danke, Paul Kersten! So viel Lob &#8230;! Wer die Romanheldin Tereza aus &#8220;Ich. Bin. Eine. Mörderin.&#8221; beim lyrischen Graffiti in der Psychiatriedusche sehen will, kann Kerstens Beitrag zum gestrigen NDR-Kulturjournal hier anschauen.
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p> 	Danke, Paul Kersten! So viel Lob &#8230;! Wer die Romanheldin Tereza aus &#8220;Ich. Bin. Eine. Mörderin.&#8221; beim lyrischen Graffiti in der Psychiatriedusche sehen will, kann Kerstens Beitrag zum gestrigen NDR-Kulturjournal <a href="http://213.200.64.229/ndr/mp3/podcast/ndrfernsehen_kulturjournal/20080825_ndrfernsehen_kj.mp4" target="_blank">hier</a> anschauen.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.claudia-cornelsen.de/category/standpunkte/literarisch-einfach-grandios/feed/</wfw:commentRss>
<enclosure url="http://213.200.64.229/ndr/mp3/podcast/ndrfernsehen_kulturjournal/20080825_ndrfernsehen_kj.mp4" length="4188919" type="video/mp4" />
		</item>
		<item>
		<title>Alte Säcke und der literarische Jungbrunnen</title>
		<link>http://www.claudia-cornelsen.de/category/standpunkte/alte-sacke-und-der-literarische-jungbrunnen/</link>
		<comments>http://www.claudia-cornelsen.de/category/standpunkte/alte-sacke-und-der-literarische-jungbrunnen/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 25 Aug 2008 14:50:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>claudia</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Standpunkte]]></category>

		<category><![CDATA[Buchmarkt]]></category>

		<category><![CDATA[Ich. Bin. Eine. Mörderin.]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.claudia-cornelsen.de/?p=193</guid>
		<description><![CDATA[ 	&#8220;Das bin doch ich&#8221;, nannte klagend Thomas Glavinic seinen Roman, in dem er einen Autoren beschreibt, dessen Buch nicht auf die Nominierungsliste für den Deutschen Buchpreis kommt – und kam mit diesem Buch letztes Jahr auf die Nominierungsliste für den Deutschen Buchpreis. „Ich. Bin. Eine. Mörderin.“ fehlt auf der diesjährigen Liste, weswegen ich jetzt [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p> 	&#8220;Das bin doch ich&#8221;, nannte klagend Thomas Glavinic seinen Roman, in dem er einen Autoren beschreibt, dessen Buch nicht auf die <a href="http://www.boersenverein.de/de/177061" target="_blank">Nominierungsliste für den Deutschen Buchpreis</a> kommt – und kam mit diesem Buch letztes Jahr auf die Nominierungsliste für den Deutschen Buchpreis. „Ich. Bin. Eine. Mörderin.“ fehlt auf der diesjährigen Liste, weswegen ich jetzt wohl einen Roman schreiben muss, der da heißt „Da fehlt doch eine Mörderin“, mit dem ich dann nächstes Jahr auf der Nominierungsliste für den Deutschen Buchpreis stehe. Insgesamt ist die Liste allerdings überwiegend eine Ansammlung von Publikationen alter Säcke, was insofern nicht verwundert, als sich mit vergleichbaren Worten auch die Jury beschreiben ließe&#8230;.- wenigstens der literarische Jungbrunnen Paul Kersten hat den Mut zu Neuem und stellt meinen Roman im NDR-Kulturjournal (N3 25.8.08, 22.30 Uhr) vor. Wer die Sendung verpasst hat, kann den dreiminütigen Beitrag von Paul Kersten als Podcast anhören. Den Link findet man hier: <a href="http://www3.ndr.de/ndrtv_pages_std/0,3147,SPM13222,00.html" target="_blank">http://www3.ndr.de/ndrtv_pages_std/0,3147,SPM13222,00.html</a></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.claudia-cornelsen.de/category/standpunkte/alte-sacke-und-der-literarische-jungbrunnen/feed/</wfw:commentRss>
		</item>
		<item>
		<title>Frisch verliebt und übermütig oder ungeduscht und übernächtigt?</title>
		<link>http://www.claudia-cornelsen.de/category/standpunkte/frisch-verliebt-und-ubermutig-oder-ungeduscht-und-ubernachtigt/</link>
		<comments>http://www.claudia-cornelsen.de/category/standpunkte/frisch-verliebt-und-ubermutig-oder-ungeduscht-und-ubernachtigt/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 25 Aug 2008 14:48:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>claudia</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Standpunkte]]></category>

		<category><![CDATA[PR]]></category>

		<category><![CDATA[Selbstvermarktung]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.claudia-cornelsen.de/?p=190</guid>
		<description><![CDATA[ 	Bislang gab sich der als einfühlsam bekannte Moderator Reinhold Beckmann in seinem Auftreten eher farblos: rahmenlose Brille über glatt rasiertem Kinn, grau meliert gerahmt und in freundlich-dezentem Stoff gehüllt. In China plötzlich die Rebellion: Im Olympiastudio wagte der Moderator den Imagewandel und trug über grauem Drei-Tage-Gestoppel eine eckige Hornbrille mit schwerem Gestell, die Haare [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p> 	Bislang gab sich der als einfühlsam bekannte Moderator Reinhold Beckmann in seinem Auftreten eher farblos: rahmenlose Brille über glatt rasiertem Kinn, grau meliert gerahmt und in freundlich-dezentem Stoff gehüllt. In China plötzlich die Rebellion: Im Olympiastudio wagte der Moderator den Imagewandel und trug über grauem Drei-Tage-Gestoppel eine eckige Hornbrille mit schwerem Gestell, die Haare verwuschelt, das weiße Hemd zerknautscht. War der Mann frisch verliebt und übermütig oder schlicht ungeduscht und übernächtigt? Ein paar Tage später war der alte Beckmann wieder da, und mit ihm die rahmenlose Brille, das glatt rasierte Kinn. Und kaum jemand hat’s gemerkt.</p>
<p><img src="http://www.claudia-cornelsen.de/wp-content/uploads/2008/08/beckmann.jpg" alt="" title="Beckmann" width="459" height="280" class="alignnone size-full wp-image-197" /></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.claudia-cornelsen.de/category/standpunkte/frisch-verliebt-und-ubermutig-oder-ungeduscht-und-ubernachtigt/feed/</wfw:commentRss>
		</item>
	</channel>
</rss>

